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Spiel-Fakten:

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Genre: Party        
Erscheinungsjahr:
2016
Verlag: Game Factory
Autor: Wladimir Watine
Spieleranzahl: 3 bis 8
Alter: ab 6 Jahren
Spieldauer: ca. 15 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
   

 

 
Top Face!
....
Gesichtskirmes
Kindern sagt man ja immer gern, sie sollen keine Grimassen schneiden, weil das Gesicht sonst so stehen bleibt. Nun, das Risiko müssen wir eingehen...


     

Zunächst werden die Karten betrachten. Insgesamt 2 Sets mit jeweils 62 Karten stehen zur Verfügung. Auf den Karten sind jeweils 62 Gesichter abgebildet, die es nachzuahmen gilt. Dabei gibt es zwei Spielmodi.

Das Grundspiel ist recht schnell erklärt. Das lila Karten-Set wird so auf dem Tisch verteilt, dass alle Gesichter gut sichtbar für alle ausliegen. Die weißen Karten werden als verdeckter, gemischter Stapel in der Tischmitte platziert. Für schnellere Spielrunden können dabei noch die Karten beider Sets mit einer bestimmten Hintergrundfarbe (grün, gelb, rot oder blau) vor dem Spiel aussortiert werden.

Der Startspieler zieht sich die oberste Karte so vom Stapel, dass kein anderer Spieler das Motiv sieht. Dann versucht er die auf seiner Karte sichtbare Grimasse mit seinem eigenen Gesicht zu imitieren. Geräusche sind dabei nicht erlaubt. Die anderen Spieler versuchen nun das Gesicht zu finden, das dieser  Spieler darzustellen versucht. Denkt ein Spieler, er hätte die korrekte Karte gefunden, zeigt er mit dem Finger darauf und wartet die Reaktion des aktiven Spielers ab. War die Wahl richtig, darf sich der Spieler die lila Karte (2 Siegpunkte wert) aus der Mitte nehmen, während der aktive Spieler die eben gespielte weiße Karte selbst behält. Wurde die Karte falsch erraten, muss der aktive Spieler die weiße Karte unter den Stapel zurückschieben und der nächste Spieler ist an der Reihe. Die Runde endet, wenn der erste Spieler insgesamt 9 Punkte erreicht hat. Das gilt allerdings erst dann, wenn die aktuelle Runde zu Ende gespielt wurde.


Was will uns Gabi damit sagen? ;)
    Bei der zweiten Variante ziehen alle Spieler genau fünf weiße Karten auf die Hand. Die lila Karten werden erneut in der Tischmitte ausgelegt. Der aktive Spieler wählt eine Karte von der Hand und imitiert deren Gesichtszüge.  Die Spieler ihrerseits suchen erneut die passende Karte und markieren sie mit dem eigenen Finger. Wurde das Gesicht richtig erkannt, darf der Spieler seine Karte ablegen. Die lila Karte allerdings bleibt in der Auslage.  Der Spieler, der richtig geraten hat, ist nun an der Reihe. Hat kein Spieler die richtige Karte gefunden, muss der aktive Spieler seine Karte behalten. Der nächste Spieler ist dran.

Wer auf diese Weise zuerst alle fünf Handkarten ablegen konnte, gewinnt. [go]
   
 
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  PLUS:
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witzige Idee mit therapeutisch-
   pädagogischem Hintergrund

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  MINUS:
MINUS:
nicht jeder macht sich
   gern zum Affen
...
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   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi: "Top Face!" ist ein Spiel, auf das man sich einlassen muss. Grimassen schneiden. Alle Eltern versuchen, den Kindern genau das recht schnell abzugewöhnen. Schau nicht so, mach den nicht nach. Dabei ist es eigentlich so wichtig, sich seiner Muskeln im Gesicht bewusst zu sein. Natürlich im passenden Rahmen. Warum? Den Wert dieser Fähigkeiten erkennt man eigentlich immer dann erst, wenn man sie verliert oder Menschen begegnet, die genau diese Fähigkeit nur eingeschränkt benutzen können. Lächeln, Lachen, Angst, Erstaunen - all dies sind wichtige Bestandteile der Kommunikation. Übrigens ist das auch ein Grund, warum Kinder nicht zu früh nur am Computer oder an anderen dieser Medien spielen sollte. Die Grafiken zeigen, egal wie gut sie sind, nur eine eingeschränkte Mimik und oftmals abstrahierte Gesten, die in ihren Nuancen zu erkennen jedoch so wichtig sind.

Und genau darum geht es. Gesehene Gesichter richtig zu erkennen und mit den eigenen Gesichtsmuskeln so gut wie möglich umzusetzen. Das genau aber ist gar nicht so einfach. Erst einmal gilt es, das gesamte Gesicht zu sehen: Augen, Mund, Zunge, Augenbrauen. Die gelegentlich beteiligten Hände erleichtern das Spiel erheblich. Es gibt leichtere und schwierigere Karten. Schnell wird klar, das Erkennen der Mimik auf den Gesichtern der Gegenspieler ist dann noch einmal schwieriger und wird auch besser benotet.

Der Spielablauf ist dabei sehr simpel und kann sehr lustige Runden verursachen: Ziehe eine Karte, mach das Gesicht, dass Du siehst - und hoffe, dass die anderen Spieler erkennen, welches Gesicht du darstellst. Damit ist es schnell erlernt und eignet sich für kleinere Gruppen (Kinder, Teens, junge Erwachsene). Allerdings muss man sich auf diese Art Klamauk einlassen können. Es sei denn, die Grundlage zum Spielen ist der pädagogische Ansatz. Hier kann bewusst das Thema "Emotionen und ihre Wichtigkeit" einfließen. Unsere Testrunden bewegten sich sowohl im spielerischen als auch im pädagogischen Bereich. Der Langzeitspielreiz bleibt dabei eher im unteren Rahmen, gerade aber für wechselnde Gruppen ist das Spiel wegen seines Hintergrundes auch langfristig geeignet.

Fazit: "Top Face!" ist ein einfaches, aber auf eine ungewöhnliche Spielidee aufbauendes Mimik-Erkennungsspiel, das zwar nur in der richtigen Gruppe richtig Spaß macht, als Spiel mit pädagogisch-therapeutischen Ansatz aber auf jeden Fall einen Sonderpunkt von mir erhält.
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   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
 

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