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Tohuwabohu
Schaffe,
schaffe, Türmle baue!
Jeder Spieler möchte
seinen Bauauftrag erledigen - doch alle bauen auf derselben
Grundfläche und noch dazu gegen die Zeit! Chaos pur...

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So funktioniert's:
Die Spielfläche kommt gut erreichbar auf den Tisch, das
Baumaterial ebenfalls. Die Auftragskarten werden nach
Farben sortiert und in drei Stapeln bereitgelegt.

Die Auftragskarten
bestimmen, was ein Spieler zu bauen hat. |
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Jeder
Spieler erhält nun - je nach der Spielerzahl - eine
bestimmte Anzahl an Aufträgen. Diese Karten werden nun
gut gemischt und als verdeckter Nachziehstapel vor den
Spielern abgelegt. Der Startspieler erhält den Timer (im
Standardspiel 15 Sekunden einstellen) und es kann
losgehen.
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Es wird
nacheinander gespielt. Timer an und los geht’s. Der
aktive Spieler nimmt sich die oberste Karte seines
Stapels und sieht sie sich an. Schnell versucht er, die
Aufgabe darauf zu erfüllen, indem er mit den gewünschten
Teilen das vorgegebene Bauwerk aufbaut. Schafft er es,
sein Bauwerk zu vollenden, darf er die nächste Karte
aufdecken und abarbeiten. Nach 15 Sekunden ertönt ein
Signal. Eine nicht erfüllte Karte bleibt offen liegen
und wird nun erst im nächsten Zug des Spielers erfüllt.
Der nächste Spieler ist dran.

Der Timer
sorgt für Zeitdruck. |
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Alles beginnt auf der Grundfläche. |
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Weitere
Regeln:
- Einmal pro Runde darf ein Spieler eine schwer
erfüllbare Karte zurück unter seinen Nachziehstapel
schieben.
- Es soll nur auf der Spielfläche und mit einer oder
beiden Händen gebaut werden (max. ein Baustein je
Hand!).
- Torbögen verbinden waagrechte Ebenen gleicher Höhe.
- Zwischen zwei Ebenen muss sich jeweils immer
mindestens ein Baustein befinden.
- Figuren dürfen nur auf gleichfarbige Felder (berühren
reicht dabei) gestellt werden.
- Umbauen, Erweitern und Einreißen ist erlaubt.
Zerstören als Ende eines Spielzuges ist nicht erlaubt.
Auftragskarten:
- Die blauen Karten
beinhalten das Bauen mit Bausteinen (Kreuze,
Türme, Torbögen, Ebenen-Verbindungen).
- Die roten Karten
beziehen sich auf die zu verwendenden Ebenen (Form und
Etage) innerhalb des Turms.
- Die grünen Karten
weisen auf die zu platzierenden Figuren hin, die jeweils
in unterschiedlicher Anzahl in verschiedenen Ebenen
platziert werden können.

Figuren
werden eingesetzt, Brücken gebaut. |
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So
imposant kann ein Bauwerk am Ende aussehen. |
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Das Spiel
endet, wenn der erste Spieler seinen letzten Auftrag
erfüllt hat. Dieser Spieler gewinnt das Spiel.
[go]
Vielen Dank an KOSMOS für ein Rezensionsexemplar! |
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Links |
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Checkpoint |
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Checkpoint |
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PLUS:
PLUS:
rasante Bauspiel-Idee
organisiertes Chaos
ENDE |
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MINUS:
MINUS:
Hektikspiele sind nicht für
jedermann geeignet |
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PUNKTE-CHECK: |
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SPIELIDEE
Originalität, Regeln |
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AUSSTATTUNG
Material, Umfang |
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SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss |
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Gabi:
Wir
bauen auf und reißen nieder und tun das Ganze
immer wieder... noch dazu auf Zeit! Kurz gesagt:
Ein riesiges Chaos ist vorprogrammiert, denn
meine Folgespieler haben mit Sicherheit ganz
andere Bauziele als ich. Was ich also gerade
mühsam aufgebaut habe (man glaubt nicht, wie
kurz 15 Sekunden sind!), reißt mein Nachbar
wieder ein und baut es neu auf - zu seinen
Gunsten, versteht sich. Ist die Runde dann
wieder bei mir angekommen, sieht alles wieder
ganz anders aus. Mach da mal was draus.

Und doch klappt es. Runde für Runde kämpft man
sich Auftragskarte für Auftragskarte vorwärts,
um schließlich ... der Zweite zu sein, der
fertig wird... Tja, wie das Leben halt so
spielt. Meine Testgruppen jedenfalls waren
schnell zu begeistern und gern für Folgerunden
zu haben.

Ein wenig wirkt "Tohuwabohu" wie "Make'n'Break"
in einer Baustellen-Version. Doch durch den
deutlich höheren bautechnischen Anspruch werden
beim Kosmos-Spiel jedoch noch stärker alle
Altersstufen angesprochen - unter einer
Bedingung: Man muss Hektik mögen.

Fingerfertigkeit, gute optische Wahrnehmung und
eine ruhige Hand sind sicher unabdingbar, jedoch
birgt das Arbeiten auf Zeit eben doch den
größten Frustfaktor. Hier gab es in den Gruppen
doch teilweise große Unterschiede, die manch
einem das Spiel verleideten. Bei gleichen
Stärken jedoch entspinnen sich wahrhaft bauliche
Meisterleistungen in Geschwindigkeit und Aufbau.

Das Material dazu ist stabil und formschön.
Allerdings wünscht man sich manchmal ein wenig
mehr Platz in den Ebenen. Wiederum erhöht gerade
das auch den Anspruch an die
Fingerbeweglichkeit. Das Design zeigt sich
optisch von der freundlichen Seite.

Die Anleitung zum Spiel beschreibt ausführlich
den Ablauf und gibt zu jeder Auftragskarte noch
spezielle Hinweise, die man im Vorfeld unbedingt
einmal durchlesen sollte. Auch der Timer muss
besonders positiv hervorgehoben werden: Nicht zu
laut, nicht zu leise, schnell und variabel
einstellbar. Prima!

Fazit: Für mich eines der besten Bauspiele der
letzten Zeit. Wer also noch keines hat und
rasante Aktivspiele mag, kommt um "Tohuwabohu"
nicht herum.
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KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz |
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Ende |
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