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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie
Erscheinungsjahr:
2009
Verlag: Zoch Verlag ..i..
Autor: Bruce Allen
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: ca. 60 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   
   
  Tobago
 
Die Insel der vergessenen Schätze 
Auf der einsamen Insel müssen die Spieler Schätze suchen und dabei selbst entscheiden, wo diese liegen. Klingt verwirrend? Ist aber genial!
 

     

So funktioniert's:
Zu Beginn wird ein Spielfeld aus den drei Inselelementen gebildet. Anschließend werden die Hütten, Palmen und Statuen auf der Insel gleichmäßig verteilt, so dass jedes Spiel einen individuellen Spielplan besitzt. Jeder Spieler setzt seinen Geländewagen auf ein beliebiges Feld.

Die Markierungssteine werden nach Farben sortiert, wodurch sich 4 Haufen bilden, welche die 4 Schätze symbolisieren, die jederzeit auf dem Spielplan gesucht werden.

 


4 Felder dieser Insel beherbergen einen Schatz! Der Spielplan wird zuvor aus 3 einzelnen Tafeln zusammengesetzt.
   
Die 4 Schätze werden durch die 4 Häufchen von Markierungssteinen symbolisiert.
   

 

Gespielt wird reihum; ist ein Spieler an der Reihe, so kann er entweder eine Hinweiskarte legen oder mit seinem Geländewagen fahren.

 

Eine Hinweiskarte legen:

Jeder Spieler hat 4 Hinweiskarten auf der Hand. Diese geben Informationen über die Lage eines Schatzes. Möchte der Spieler einen Hinweis geben, so legt er eine seiner Karten an einen beliebigen Haufen aus Markierungssteinen an und markiert die Karte mit einer Windrose seiner Farbe. Liegen an diesem Haufen bereits Hinweise, so legt er seine Karte hinter die bereits ausgelegten Hinweise.

 

Die Felder des Spielplans zeigen verschiedene Geländetypen. Jede Hinweiskarte gibt einen bestimmten Hinweis auf den Schatz, an dessen Markierungssteinhaufen sie angelegt wurde. Mögliche Hinweise sind: "Der Schatz liegt auf einem Gebirgsfeld", "Der Schatz liegt neben einem Strandfeld", "Zwischen dem Schatz und einer Palme liegen ein oder zwei Felder" oder "Der Schatz liegt in dem größten Dschungelgebiet". Ebenso sind Verneinungen möglich wie beispielsweise "Der Schatz liegt nicht neben dem Meer" oder "Der Schatz befindet sich nicht auf einem Seefeld".

 

3 Bedingungen gelten für das Auslegen einer Hinweiskarte:

- Der Hinweis muss mindestens ein Feld, das vorher noch als mögliches Schatzfeld in Betracht kam, ausschließen

- Der Hinweis darf nicht alle möglichen Felder ausschließen

- Der Hinweis darf nicht in Widerspruch zu einem bereits ausgelegten Hinweis zu diesem Schatz stehen.

 

Kommen durch einen oder mehrere Hinweise nur noch eine Hand voll Felder für einen Schatz in Frage, so markiert man alle möglichen Schatzfelder mit den Markierungssteinen. Wird ein neuer Hinweis zu diesem Schatz gelegt, so werden die Markierungssteine von den ausgeschlossen Feldern genommen. Liegt nur noch ein Markierungsstein einer Farbe auf dem Spielplan, so ist der Platz des Schatzes fest definiert. Wer nun mit seinem Geländewagen zuerst dieses Feld erreicht, legt eine weitere eigene Windrose hinter die entsprechende Hinweiskartenreihe und darf den Schatz nun heben.

 

Fahrt mit dem Geländewagen:

Anstatt einer Hinweiskarte zu legen, darf man auch mit dem eigenen Geländewagen 3 Teilstrecken fahren. Unter einer Teilstrecke versteht man entweder eine beliebig weite Fahrt innerhalb eines Geländetyps oder die Fahrt auf ein benachbartes Feld eines anderen Geländetyps.

 


Um sie dreht sich alles: Die Goldkarten. Blöd nur, wenn eine Fluchkarte (unten) aufgedeckt wird.
   
Der Schatz wird verteilt. Zuerst wird die 4er-Goldkarte dem grünen Spieler angeboten.
   

 

Einen Schatz heben:

Wird ein Schatz gehoben, so darf jeder Spieler verdeckt so viele Goldkarten ziehen, wie er Hinweise zu diesem Schatz beigetragen hat. Der Spieler, der den Schatz gehoben hat, darf eine zusätzliche Goldkarte ziehen. Nachdem alle Spieler sich ihre Goldkarten angesehen haben, nimmt ein Spieler alle Goldkarten verdeckt in die Hand, mischt sie und fügt eine weitere Goldkarte vom Stapel hinzu, die kein Spieler einsehen darf. Anschließend werden die Goldkarten nacheinander aufgedeckt und den Spielern, ihren Windrosen entsprechend "von hinten nach vorne", angeboten.

 

Die erste Wahl hat also immer der Spieler, der den Schatz gehoben hat. Will er die Goldkarte nicht haben, so wird sie als nächstes dem Spieler angeboten, der den letzten Hinweis zu diesem Schatz beigesteuert hat. Passt auch dieser, so wird der Spieler, der den vorletzten Hinweis ausgelegt hat, gefragt usw. Nimmt ein Spieler eine Goldkarte an, so entfernt er seine Windrose aus der Reihe. Bei weiteren Goldkarten dieses Schatzes wird der Spieler dann übersprungen, es sei denn, er hat noch weitere Windrosen für diesen Schatz ausliegen.

 

Wird eine Fluchkarte aufgedeckt, so werden die restlichen Goldkarten nicht mehr verteilt, stattdessen müssen alle Spieler, die noch Windrosen an diesem Schatz ausliegen haben, ihre wertvollste Goldkarte bzw. ein Amulett abgeben.

 

Nach dem Verteilen des Schatzes legt der Spieler, der die letzte Goldkarte des Schatzes erhalten hat, sofort eine neue Hinweiskarte für diesen Schatz aus, so dass jederzeit 4 Schätze auf dem Plan gesucht werden. 

 


Eine Fluchkarte wurde aufgedeckt. Da Spieler Gelb und Grün noch Windrosen im Spiel haben, müssen sie ein Amulett oder ihre wertvollste Goldkarte abgeben.
   
Wo die Statue hinblickt, wird ein Amulett an den Strand gespült.
   


Amulette:
Jedes mal, nachdem ein Schatz gehoben wurde, werden 3 Amulette auf die Insel gespült. Hierzu verfolgt man die Blickrichtungen der 3 Statuen bis zum Meer hin. Auf das jeweils letzte Feld vor dem Meer wird ein Amulett gelegt, welches die Spieler mit ihren Geländewagen einsammeln können. Anschließend werden alle 3 Statuen um 60° im Uhrzeigersinn weitergedreht.

 

Amulette dürfen jederzeit eingesetzt werden und ermöglichen den Spielern viele Sonderaktionen, wie zum Beispiel das Entfernen eines Markierungssteins, eine zusätzliche Teilstrecken-Fahrt mit dem Geländewagen oder das Austauschen bzw. zusätzliche Auslegen von Hinweiskarten.

 

Das Spiel endet, sobald der Stapel der Goldkarten aufgebraucht wurde. Der Spieler mit den meisten Münzen auf den Goldkarten hat gewonnen.  [cg]
 
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 ERKLÄRVIDEO
   
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  PLUS:
PLUS:
innovative Spielmechanismen
angenehme Spielzeit
variabler Spielplan
ENDE
  MINUS:
MINUS:
kleine Unklarheiten in 
   der Spielanleitung
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Chris:  Zoch liefert mit "Tobago" ein wirklich tolles Familienspiel ab, welches in erster Linie durch seine innovativen Mechanismen auffällt. Sei es nun das Bestimmen der Schatzfelder, das Verteilen der Schätze oder das Erscheinen der Amulette: Alle Mechanismen funktionieren sehr gut und sind sehr einfallsreich.

Aus den drei Planteilen können 32 verschiedene Spielpläne gelegt werden. Auch sorgt die Tatsache, dass die Hütten, Palmen und Statuen jedes Mal auf anderen Feldern stehen, dafür, dass man bei jeder Partie auf einer "neuen Insel" spielt. Am Material gibt es rein gar nichts zu kritisieren: Die Grafik ist sehr schön, die Qualität sehr gut.

Die Spielzeit empfanden wir in allen Runden als äußerst angenehm. Jedes mal war unserer Testgruppe der Meinung, dass das Spiel genau zum richtigen Zeitpunkt endet. Kleine Abzüge gibt es nur für die Spielregel: Bei der Erläuterung der Hinweiskartentypen wären ein paar Beispiele hilfreich gewesen; gerade die Funktion des Kartentyps "Mit Blick auf" wird leider nicht hundertprozentig deutlich. Auch ein paar andere kleine Fragen bleiben in der Anleitung offen.

Der Spielspaß wird dadurch glücklicherweise kaum getrübt. Wer Lust auf ein originelles Familienspiel hat, der kommt an "Tobago" nicht vorbei! (> Video)

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
     
 
     

Ingo: "Tobago" ist ein atmosphärisches Familienspiel, das durch erstklassiges Material und ein innovatives Spielprinzip auffällt. Denkt man bei einer Schatzsuche zunächst an ein Deduktionsspiel, so überrascht das Konzept mit der Tatsache, dass die Spieler die Fundorte der Schätze durch das Auslegen von Karten selbst bestimmen!

Die Spielanleitung ist ausführlich, leider trotzdem an einigen Stellen etwas undeutlich, so dass beim ersten Spiel Fragen offen bleiben, die der Verlag jedoch in einer 2. Auflage bereits mit einem beigelegten FAQ-Blatt größtenteils beantwortet - auch auf der Verlags-Homepage findet man eine aktualisierte Spielanleitung.

Von mir eine klare Empfehlung für alle, die sich nicht von den, für ein Familienspiel, zunächst etwas kompliziert wirkenden Spielregeln abschrecken lassen!
(> Video)
 

 
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Ende
 
 

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