Genre: Denken/Logik
Erscheinungsjahr: 2010
(Original: 2007) Verlag: Smart Games /
Jumbo Spiele
..i.. Spieleranzahl: 1 Alter: ab 8 Jahren Spieldauer: beliebig
Einstiegslevel:
Glück
Initiative
leer
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Titanic
Rette sich,
wer kann! Die Titanic ist
versunken! Die Knappheit an Rettungsbooten erfordert nun genaue
Planung, um alle Schiffbrüchigen in Sicherheit zu bringen!
So funktioniert's:
Zunächst wird eine der 48 Aufgaben (in 4
Schwierigkeitsstufen) in das Spielmodul gelegt und mit
der Wasseroberfläche verschlossen. Die Rettungsboote und
Schiffbrüchigen werden entsprechend der Aufgabenkarte
positioniert.
Die
orangefarbenen Rettungsboote und bunten Schiffbrüchigen
werden vor Spielbeginn...
...
entsprechend der jeweiligen Aufgaben-Schablone auf
der Wasserfläche verteilt.
Der
Spieler muss nun versuchen, die Schiffe so geschickt zu
bewegen, dass sie sämtliche, im Wasser treibenden
Passagiere aufnehmen und retten können.
Ein
Schiff darf immer nur waagrecht oder senkrecht gezogen
werden, dies jedoch in beliebiger Häufigkeit. Sobald
sich ein Schiffbrüchiger neben einer der weißen
Markierungen des Schiffes befindet, muss dieser sofort
in das Schiff geladen werden. Achtung! Ein diagonaler
Einstieg ist nicht erlaubt!
Die Schiffe dürfen waagrecht oder senkrecht über die
Wellen geschoben werden.
Befindet
sich die weiße Markierung eines Schiffes neben einem
Passagier, muss dieser ins Boot geladen werden.
Sobald alle verfügbaren Plätze des Schiffes belegt sind,
geht dieses vor Anker und darf nun nicht mehr bewegt
werden. Es blockiert somit oftmals die Durchfahrt für
die anderen Schiffe. Daher ist es wichtig, genau zu
planen, in welcher Reihenfolge und mit welchem Schiff
die Passagiere eingesammelt werden.
Kommt
es zu der Situation, dass gleich zwei Schiffbrüchige um
einen Platz in einem Schiff kämpfen, darf der Spieler
entscheiden, welche der beiden Figuren er in das Schiff
lädt.
Haben gleich
zwei Passagiere die Chance, einen Platz im Boot zu
ergattern, entscheidet der Spieler, welche der beiden
Figuren gerettet wird.
Ist ein Boot voll besetzt, geht es an dieser Stelle
direkt vor Anker. Es darf fortan nicht mehr bewegt
werden!
Gelöst
ist eine Aufgabe dann, wenn alle (!) auf der
Wasseroberfläche treibenden Personen in die Schiffe
verteilt wurden und somit gerettet werden. Bleibt ein
Passagier im Wasser, weil ihn kein Schiff mehr über
einen regelkonformen Zug erreichen kann, gilt die
Aufgabe als verloren und der Spieler muss von vorn
beginnen.
Zu
jeder Aufgabe gibt es genau eine Lösung, welche im
Lösungsheft beschrieben wird. [ih]
Vielen Dank an Jumbo
Spiele für ein Rezensionsexemplar!
er
ERKLÄRVIDEO
leer
Dieses Erklärvideo gibt es auch in einer vergrößerten
>
XL-Ansicht
PLUS:
PLUS:
ideal für Knobelfreunde
schönes Material
steigender Schwierig-
keitsgrad
ENDE
MINUS:
MINUS:
z.T.
Frustfaktor möglich
kann zum Mogeln verführen
PUNKTE-CHECK:
SPIELIDEE
Originalität, Regeln
AUSSTATTUNG
Material, Umfang
SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss
Ingo:
"Titanic" ist ein herausforderndes
1-Personen-Denkspiel, welches mit einem, zwar
aus Plastik bestehendem, optisch und haptisch
jedoch ansprechendem Material glänzt, und die
Gehirnzellen der Knobelfans ins Schwitzen
bringt.
Ist das Prinzip einmal verstanden, können die
einfachen Aufgaben durchaus auch gut von Kindern
gelöst werden. Im Expertenlevel ist dann jedoch
Ausdauer gefragt. Die Lösungen erfordern gutes
Durchhaltevermögen, denn sie sind wirklich
knifflig - auch für erfahrende Tüftler. Sehr
schnell begeht man einen Fehler, der einem nicht
mehr verziehen wird. "Titanic" wird damit
schnell zu einem Geduldsspiel - es sei denn, man
betrügt sich selbst und wirft einen schnellen
Blick ins Lösungsheft...
Für Freunde von Denkspielen kann ich jedoch eine
klare Empfehlung aussprechen. Es ist ein idealer
Zeitvertreib für zwischendurch und kann, wie
sich in unseren Testrunden zeigte, auch zu
mehreren in einer kooperativen Version gespielt
werden. (>
Video)
KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz
Ende
Gabi:
Bei diesem 1-Personen-Denkspiel werden eine gute
Kombinationsgabe, strategisches Vorausdenken und
eine gute Portion Logik verlangt, um die
gestellte Aufgabe zu lösen. Das Verschieben der
Schiffe ist eine zum nassen Element passende
rutschige Angelegenheit, die auch ein wenig
Fingerspitzengefühl verlangt.
Aber genau das Wasser bietet die Faszination des
Spieles. Optisch gut sichtbare Wellen halten die
Boote ausreichend in Position und gaukeln dem
seitlich drauf schauenden Betrachter eine
undurchlässige Wasser-Schicht vor. Von oben
allerdings kann man gut die darunter liegende
Aufgabenkarte erkennen.
Die Altersangabe ab 8 Jahre setzt bereits
einigen Ehrgeiz voraus. Manchen Spielern fiel
(egal in welchem Alter) allerdings der Umgang
mit dem räumlichen Denken und den planerischen
Abläufen der Rettungsaktionen sehr schwer, was
zu einigem Frust führte. Andere hatten damit
eher weniger Probleme.
Ernsthafte Tüftler sollten an diesem Spiel auf
jeden Fall viel Freude haben; es ist sicher
nicht das leichteste Spiel der Smart-Games-Reihe.
(>
Video)
KULT-FAKTOR
Zweitmeinung
Ende
Chris:
Ich weiß nicht warum, aber für mich ist
"Titanic" von seinem Aufgabentyp das
schwierigste aller Smart Games. Optisches
Highlight sind in der Tat die Wellen.
(>
Video)