Genre: Lernspiel, Kinder
Erscheinungsjahr: 2010 Verlag: Ravensburger
..i.. Autor: Kai Haferkamp Spieleranzahl: 1 bis 4 Alter: ab ca. 5 Jahren Spieldauer: 15-30 Min.
Das
sprechende Lernsystem Verschiedene Themen
erschließen die Ravensburger-"tiptoi"-Lernspiele. Wir zeigen das
audiodigitale Spielkonzept am Beispiel "Englisch".
Professor
Mad will gewinnen. Die Spieler versuchen gemeinsam, ihn
daran zu hindern. Lösen die Spieler die Aufgaben
richtig, erhalten sie dafür Medaillen. Verlieren die
Spieler, bekommt der Professor die Medaille. Wer besitzt
am Ende die meisten Siegermünzen?
Der
tiptoi-Stift muss separat oder durch ein Starter-Pack
erworben werden.
Eine Strecke mit 6 Waggons bringt einem 15 Punkte ein.
Wichtig!
Vor der ersten Nutzung des sprechenden "tiptoi-Stiftes"
muss dieser zunächst mit Batterien bestückt und per USB-Kabel mit dem PC verbunden werden, um über das
Internet die zum Spiel nötigen Dateien (in unserem
Beispiel die Audiodatei für die Englischdetektive)
herunterzuladen! Der Stift ist nicht Bestandteil
der einzelnen Spiele, sondern muss gesondert gekauft
werden; allerdings gibt es auch kombinierte
"Starter-Packs" (Spiel inkl. Stift).
So
funktioniert's:
Der Spielplan wird in der Tischmitte platziert. Die 8
Ortstafeln und das restliche Material werden bereit
gelegt. Jeder Spieler erhält eine Spielfigur und eine
Laufscheibe in seiner ausgewählten Farbe. Der
tiptoi-Stift wird gestartet (lange auf den
Einschaltknopf drücken). Auf dem Spielplan sind eine
Navigationssymbole zu sehen, die verschiedene
Spielfunktionen auslösen.
Über die farbigen Symbole
können die einzelnen Spielfunktionen aktiviert werden.
Jedes
einzelne Symbol kann mit dem tiptoi-Stift aktiviert
werden:
- Grüner Kreis : Anschalten. Wird der Stift vorsichtig
für etwa 2 Sekunden darauf gehalten, startet der Stift
das Spiel.
- Rotes Auge: Hier stellt der Stift vorerst einen
„Entdeckungsmodus“ ein. Der Stift kann nun auf
verschiedene Objekte und Motive des Spielplans gehalten
werden. Es erklingen die entsprechenden englischen
Vokabeln und gegebenenfalls auch Erklärungen zum Spiel.
- Orangefarbenes „i“: Hier findet man Informationen zum
Spiel.
- Rote Dreiecke: Sind die Informationen bereits bekannt,
können sie hier übersprungen werden.
- Grüne Pfeile im Kreis: Hier werden die eben angesagten
Informationen noch einmal wiederholt.
- Würfel: Das Spiel beginnt!
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Der
tiptoi-Stift gibt über die Sprachausgabe stets genaue
Anweisungen, die die Spieler befolgen. Nachdem der
Startspieler mit dem tiptoi-Stift seine
Laufscheibe berüht hat, beginnt das Spiel. Der Stift
vergibt als "Würfelersatz" mittels Zufallsgenerator
Zahlen im Bereich 1-6, die die Spielerfiguren ziehen
dürfen. Die Richtung ist dabei frei wählbar. Durch
andere Spieler besetzte Felder werden übersprungen und
nicht mitgezählt. Überzählige Schritte dürfen verfallen.
Am Zielort
nimmt der Spieler die entsprechende Ortstafel an sich
und tippt mit dem Stift auf das "Go" der Auftragskarte.
Dort erhält er Instruktionen zur geforderten Aufgabe.
Die Aufgabe
des Zielortes meistert der dort befindliche Spieler
allein. Nur im Detektiv-"Hauptquartier" wird gemeinsam
gearbeitet.
Auf dieser
Tafel dreht sich alles um Lebensmittel.
Diese
Tafel fragt die Vokabeln zu den Kleidungsstücke ab.
Zielorte:
- Prof. Mads Labor: Tippe auf den Papagei. Höre
die englischen Zahlen und gib sie im Tresor ein!
- Zoo: Höre die englischen Tiernamen und tippe
auf die richtigen Tiere, um die Käfige zu
verschließen.
- Museum: Höre auf die Farben und tippe die
entsprechenden Drähte an, um die Lachgasbombe zu
entschärfen.
- TV-Studio: Finde den Saboteur anhand der
Zeugenaussagen über Kleidung und Haarfarbe.
Tippe ihn an.
- Open Air Bühne: Höre auf die Namen der
Instrumente und tippe sie an, um das Konzert zu
retten.
- Spielzeugladen: Rette die Spielzeuge, indem du
sie den verschiedenen Farben zuordnest.
- Schnellrestaurant: Stelle das Frühstück für
den bösen Professor zusammen und tippe auf die
richtigen Lebensmittel.
- Hauptquartier: Finde die Wanze (Abhörgerät),
indem du verschiedene Gegenstände im Raum
anklickst. Nach jedem Tipp wird der tiptoi-Stift
an den nächsten Spieler weitergegeben. Wer den
richtigen Gegenstand gefunden hat, gewinnt diese
Aufgabe.
Jede der interaktiven
Spieltafeln beinhaltet eine andere Aufgabe.
Für
eine richtig gelöste Aufgabe erhält der
betreffende Spieler eine der goldenen Medaillen.
Konnte die Aufgabe nicht gelöst werden, erhält
Prof. Mad eine Medaille in die Truhe der Prof.
Mad-Tafel. Wurde die Aufgabe abgearbeitet, gibt
der Stift einen neuen Zielort an, an den nun der
Ring zur Markierung gelegt wird. Die
U-Bahn-Felder ermöglichen stets eine schnelle
Bewegung über eine große Distanz bis zu einem
anderen U-Bahn-Feld.
Zwischendurch können noch sporadisch
Sonderaufträge erfüllt werden, bei denen es
wieder um das richtige Hören und Reagieren geht
("Stinkbombensuche" und "Verfolgungsjagd").
Wurde der letzte Aufgabe erfüllt, endet das
Spiel. Wer hat gewonnen? Prof. Mad oder die
Spielergruppe?
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Solo-Spiel: Hier gibt der tiptoi-Stift immer
direkt die Aufträge an, die es zu lösen gilt.
Die Spielfigur wird nicht über die einzelnen
Felder gezogen!
[go]
Hinweis:
Ravensburger bietet viele weitere Lernspiele an,
die mit dem tiptoi-Stift gespielt werden können!
MINUS:
MINUS:
PC
und Internetzugang für
Erstinstallation eines Spiel nötig
Spielreiz sinkt bei erreichtem
eigenem Lernziel
PUNKTE-CHECK:
SPIELIDEE
Originalität, Regeln
AUSSTATTUNG
Material, Umfang
SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss
Gabi:Vokabeln pauken ist doof - darüber sind
sich fast alle Schulkinder einig. Wiederholen
bis man alles kann -. das ist anstrengend und
spaßlos. Doch nicht immer! Findet man nämlich
ein geeignetes Spielsystem, kann das Erlernen
einer Fremdsprache durchaus ein Kinderspiel
sein. Es wundert also nicht, dass es bereits
einige Lernspiele in dieser Richtung gibt.
Oftmals sind es Memospiele, bei denen das
deutsche und das zugehörige Fremdwort über
Bilder gekoppelt werden.
tiptoi jedoch ist anders! Machte Leap Frog mit
dem sprechenden "Professor Globus" die Arbeit
mit einem interaktivem Stift bekannt, der damals
noch an der "Leine“ hing, so kam später mit "Yvio"
gleich eine freie multifunktionale Spielkonsole,
die per wechselnder Speicherkarte für mehrere
Spiele nutzbar war und ohne sichtbare Leitung
mit dem Spielplan interagiert.
Genau dazwischen liegt "tiptoi", ein
multifunktionaler "freier" Stift für mehrere
interaktive Spielpläne. Anstatt jedoch eine
externen Speicher zum Wechseln zu nutzen, lädt
man das genutzte Spiel direkt per beiliegendem USB-Kabel
aus dem Internet. Leider ist diese Information
etwas unauffällig auf der Rückseite der
Verpackung zu finden. Also von meiner Seite
daher der dringende Hinweis: Zunächst das Spiel
startklar machen (mit Batterien und Software!),
dann erst Weihnachten unter den Gabentisch
legen! Sonst gibt es wegen
Funktionsuntüchtigkeit lange Gesichter.
Das Design des Materials ist kindgerecht und
ansprechend. Und da die Pläne alle mit
antippbaren Detailinformationen hinterlegt sind,
auf jeden Fall interessant! Die Spielidee selbst
zeigt sich vielseitig und dem Grundschulalter
angemessen. Die Aufgaben sind lösbar und vorher
auch im Entdeckungsmodus erlernbar. Der
integrierte Zufallsgenerator ermöglicht neue
Aufgaben innerhalb der gleichen Grundaufgaben.
Die Sprachausgabe des Stiftes ist ansprechend
und eigentlich gut verständlich, zumal die
Lautstärke nach Belieben einstellbar ist.
Allerdings bleiben die Vokabeln in begrenzter
Anzahl und müssen so eher dem Kennenlernen der
Sprache zugeordnet werden, als dem wahren
Erlernen. Der Spaß steht im Vordergrund. So wird
natürlich mit der zunehmenden Sicherheit bei den
Vokabeln auch der ursprüngliche Spielreiz
immer geringer. Dann bleibt nur noch das
Laufspiel übrig, und dabei ist den Kindern dann
der Spielsieg sicher. Spiele ich aber, wenn ich
weiß, dass ich sowieso gewinne?
Dieser Problematik begegnet man, indem man
weitere tiptoi-Spiele entwickelt. Vielleicht
wird es ja bald auch ein Englisch-Spiel für
Fortgeschrittene geben? Für die Verwendung in einer
Kindergruppe (im Vorschul- bzw. Grundschulalter)
ist das Spiel auf jeden Fall empfehlenswert.
Lernen kann halt doch Spaß machen!
KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz
Ende
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