www.spielkult.de  

Kontakt    Impressum

Suche

 
   START | SPIELETESTS | VIDEOS | EXTRAS | LINKS | SHOP
    Themen          A bis Z          Neuheiten          Verlage          History  
 
 
Zurück zur Übersicht

Spiel-Fakten:

FamilieStrategie & AufbauWissen & RatenParty & KommunikationLogik & Kombination
KinderKarten
Würfel & GlückAktion & GeschicklichkeitLernen

Genre: Kinder         
Erscheinungsjahr:
2016
Verlag: Piatnik  ..i..
Autoren: Erwin Pichler, Reinhard Pichler
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 4 Jahren
Spieldauer: ca. 15 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
   

 

 
Till Eulenspiegel
....
Merken, mopsen, sammeln
In dieser kleinen Spielesammlung für jüngere Kinder wandeln wir auf den Spuren des bekannten Narrs Till Eulenspiegel.
  
     

Bei "Kreuz und Quer" geht es darum, zuerst vier unterschiedliche Schuhpaare zu sammeln. Das Seil wird, ganz wie in Eulenspiegels Geschichte, zwischen den beiden Häusern aufgespannt, dazu werden die Seilkarten und Häuser aneinander gelegt. Unter jedem Seil-Teil bilden sich nun mit den Schuh-Plättchen beliebige Reihen.  Wenn der Spieler an der Reihe ist, nimmt er den Würfel und wirft ihn. Er kann Farben würfeln und das Sondersymbol. Bei einer Farbe darf der Spieler Till auf das nächstgelegene Seilfeld dieser Farbe setzen und sich das unterste Schuhplättchen dieser Reihe nehmen. Beim Sondersymbol wird Till auf ein beliebiges Seilfeld gesetzt und aus dieser Reihe ein beliebiger Schuh genommen. Genommen werden kann nur, was der Spieler noch nicht besitzt. Liegt nichts mehr in der Reihe, kann der Spieler nichts nehmen. Es gewinnt der Spieler, der zuerst das vierte unterschiedliche Schuhpaar sammeln konnte.

Auch bei "Till stibitzt" gewinnt der Spieler, der zuerst vier (oder fünf) Schuhpaare gesammelt hat. Die Änderung liegt jetzt darin, dass das Sondersymbol anders genutzt wird. Jetzt wird Till beim Sondersymbol nicht bewegt. Stattdessen darf der Spieler nun beim Mitspieler einen Schuh mopsen, den der derjenige nur einmal besitzt. Die restlichen Regeln wie auch der Aufbau bleiben bestehen. Hat ein Spieler die erforderliche Anzahl zum Sieg erreicht, gewinnt er.

Beim "Eulenspiegel-Memo" geht's einfach nur ums Merken. Der Aufbau ist wieder so wie beim ersten Spiel, bis auf die Tatsache, dass die Teile verdeckt gemischt und in die Reihen gelegt werden. Ein Schuh wird vor Spielbeginn aufgedeckt. Die Regeln ähneln wieder dem ersten Spiel. Bei Farbe wird Till auf die nächste Seilkarte der Farbe bewegt und beim Sondersymbol auf eine beliebige. In dieser Reihe darf der Spieler einen Schuh aufdecken und mit dem offenen Schuh vergleichen. Ergeben die beiden ein identisches Paar, darf der Spieler dieses an sich nehmen. Zur Vorbereitung für den nächsten Spieler, deckt er noch einen neuen Schuh auf. Passen die Schuhe nicht zusammen, wird der erste aufgedeckte Schuh verdeckt und der neue bleibt offen liegen. Sobald ein Spieler sein viertes Paar Schuhe gesammelt hat, gewinnt er. [go]

 
Links
 Folgen Sie SPIELKULT.de:
   Facebook     Twitter
     
    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:

interessantes Thema
---
  MINUS:
MINUS:
Material und Spielablauf bleiben
   hinter den Möglichkeiten
...
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi: Juhu, der Till. Ja, ich gebe zu, ich mochte die Geschichten des kleinen Till Eulenspiegel in meiner Kindheit sehr gern und erwische mich sofort dabei, bei dem Namen Interesse am Spiel zu entwickeln. Till Eulenspiegel, der freche Bub, der doch trotz all seines Schabernacks immer eine ehrliche Wahrheit in seinen Aktionen versteckte. Ich bin gespannt, auf das namensgleiche Kinderspiel von Piatnik. Frech, Schabernack, mit ehrlichen Wahrheiten als Kinderspielesammlung ab 4 Jahre. Hmm, hier stutze ich das erste Mal. Das umzusetzen dürfte schwer sein. Zunächst fällt auf: Die ganze Sammlung dreht sich um genau eine der vielen Till-Eulenspiegel-Geschichten. Sie bildet, stark eingekürzt, den Anfang des Spielgeschehens. Till balanciert auf einem Seil und lässt die eingesammelten Schuhe auf die überraschten und verärgerten Besitzer herniederregnen. Die Kinder sollen nun helfen, allen wieder ihre Schuhe zusammenzusammeln.

Schuhe, Seil und Häuser sind aus dickerer Kartonage herausgestanzt. Alles eher klein gehalten. Das Material wirkt preiswert und nur begrenzt ansprechend, dem kann auch das nette Design nicht wirklich etwas dagegen setzen. Die Mechanismen der drei Spiele beziehen sich nun auf die Schuhe, die in Reihen von der Leine herunterfallen. Mit dem Würfel wird der schlichte Till-Aufsteller bewegt, immer auf das nächste freie Feld der Farbe, die geworfen wurde. Nur das Sondersymbol sorgt für etwas Abwechslung. Je nach Spielart werden, mehr oder weniger zielgerichtet, Schuhe zu Paaren zusammengesammelt. Der Erste, der die angesetzte Zahl erreicht, gewinnt. Im ersten Spiel gewinnt das Glück des Würfels. Im zweiten Spiel bestimmt dann aber mehr der Diebstahl bei den anderen das Spiel. Und das dritte Spiel wird klar als Memo bezeichnet. Das war's. Nein, wirklich überzeugen kann das nicht.

Meine Testkinder haben - wie immer von mir geführt - durchaus Spielspaß, allerdings ohne ein dauerhaftes, eigenständiges Interesse am Spiel zu entwickeln. Klar, der Ablauf spielt sich rund, lässt keine Fragen und ist auch für Kinder leicht verständlich, aber die Konkurrenz unter altersentsprechend passenden Spielen ist stark. Im Vergleich schneidet das Spiel trotz seines tollen Themas eher schwach ab. Schade, hier wären qualitativ hochwertigeres Material und vielleicht eine zweite oder dritte mit eingebrachte Geschichte, vielleicht sogar ein kleines Geschichtenheft, bereits eine Aufwertung gewesen. Aber so ist's dann doch irgendwie zu wenig.
,,,
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

   > So testen wir
       
    Alle Spiele
von A bis Z:

 
Auswahl
# A B C
D E F G
H I J K
L M N O
P Q R S
T U V W
X Y Z #
 

 

 

 

 
 
 

 

         
     
(C) SPIELKULT.de ^^^