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Spiel-Fakten:

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Genre: Karten
Erscheinungsjahr:
2016
Verlag: Mogel Verlag
Autor: Michael Loth
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: 20 bis 40 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   

 

 
Tierisch bedroht
...

Rettet die Tiere!

Der Mensch bedroht die Tiere und verkleinert ihren Lebensraum. Den Tieren fällt es immer schwerer zu überleben. Die Aufgabe der Spieler ist es gemeinsam, die gefährdeten Tiere zu retten.
 
 

Vor Spielbeginn werden die Strategiekarten in die Tischmitte gelegt (bei 4 Spielern kommen 2 Karten aus dem Spiel). Die drei Spendenkarten, sowie die "Gerettet-und-bedroht-Karte" kommen daneben. Jeder Spieler erhält je nach Spieleranzahl eine bestimmte Anzahl an Handkarten, die er verdeckt vor sich legt. Auch wird eine verdeckte Auslage mit Tierkarten ausgelegt, die jedoch nicht alle die gleiche Farbe zeigen dürfen. Der Startspieler erhält die Kompasskarte und das Spiel beginnt.



Insgesamt werden 8 (bei 4 Spielern 6) Runden gespielt. Jede Runde läuft gleich ab.

 (1) Strategiekarte wählen: Die Spieler entscheiden gemeinsam, welche Strategie sie zu Beginn nutzen wollen. Es gibt Karten tauschen, Karten ansehen, Karten aufdecken etc. Haben sich die Spiele für eine Strategie entschieden, wird diese durchgeführt und die Strategiekarte in der Tischmitte wird umgedreht.

(2) Ressourcen: ACHTUNG, AB JETZT DARF NIEMAND MEHR EIN WORT SAGEN
BIS ZUM NÄCHSTEN RUNDENBEGINN!
Die Spieler betrachten ihre Handkarten und wählen 2/ 3 Handkarten aus, mit denen sie die Tiere retten wollen. Dabei gilt: Tiere können nur die gleiche Farbe retten, die sie selbst anzeigen. Ein Tier kann nur gerettet werden, wenn alle Symbole, die die Karte zeigt, durch ein oder mehrere Tiere auf das Tier gespielt worden.

Hat der Spieler sich entschieden, legt er die nicht verwendete Karte (immer eine Karte darf nicht gespielt werden) vor sich ab und merkt sich diese, um sie in der nächsten Runde bekanntzugeben.

Haben alle Spieler ihre Handkarten gewählt, beginnt Phase 3. Alle Tiere in der Auslage werden aufgedeckt. Beginnend beim Startspieler spielt jeder Spieler der Reihe nach eine Karte aus. Diese kann er an ein Tier der gleichen Farbe zur Rettung anlegen.

Wurden alle gewählten Karten gespielt, wird kontrolliert, ob Tiere gerettet wurden. Hierfür wird betrachtet, ob die Bedürfnisse des Tieres durch die Ressourcen des gespielten Tieres/Tiere erreicht worden. Ist dies der Fall, kommt das Tier auf die Gerettet-Karte. Ist dies nicht der Fall, kommt sie auf die Bedroht-Karte. Die verwendeten Handkarten kommen auf den Nachziehstapel, welcher nun erneut gemischt wird.

Im Laufe des Spieles haben die Spieler die Möglichkeit von jeder Farbe eine Spende einzusetzen, um ein Tier zu retten. Dabei gilt die Spendenkarte als eine Ressource. Verwendete Spendenkarten werden umgedreht.


Dann werden die Auslage und die Handkartenwieder aufgefüllt und die nächste Runde beginnt.

Spielende: Sobald keine Strategiekarte mehr offen liegt und die Runde beendet wurde, endet das Spiel. Nun werden die Werte der Tiere auf der Gerettet-Karte zusammengezählt. Von dieser Punktzahl werden die Werte der Tiere auf der Bedroht-Karte abgezogen. Und wie gut wart ihr als Team? Über 100 Punkte ist das höchste, was man erreichen kann. [so]

 
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sinnvolle Thematik
schöne Gestaltung

ENDE
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MINUS:
nicht zu reden ist schwierig
das Höchstziel ist sehr schwer zu erreichen
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   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Sarah-Ann: Die Tierwelt ist bedroht. Jedes Jahr kommen neue Tiere auf die Rote Liste. Manche Tierarten sind bereits ausgestorben, andere sind kurz davor. Es liegt an der Menschheit, etwas dagegen zu unternehmen. An diesen Aspekt knüpft das Spiel "Tierisch bedroht" an. Die Spieler versuchen gemeinsam, Tiere zu retten, indem sie die Bedürfnisse der Tiere durch die Ressourcen anderer Tiere erfüllen. Dabei kann jedes Tier nur das Tier seiner eigenen Art retten, also Land-/ Wasser- oder Flugtiere. Das Addieren verschiedener Tier-Karten kann ein Weg sein, um ein Tier zu retten. Vor dem Betrachten der Karten wird eine Strategie gewählt. Danach heißt es schweigen und hoffen, dass der andere die Karte an das richtige Tier legt.

Die Punkte der nicht geretteten Tiere werden von den geretteten Tieren abgezogen. Nun wird in einer Punktleiste geschaut, wie gut die Spieler waren. Leider scheint diese Punkteleiste sehr unrealistisch zu sein. Diese Leiste schafft es tatsächlic, dass das schöne Spielgefühl kippt. Daher sollten eher eigene Bestpunkte notiert werden, um die eigenen Werte zu vergleichen.

Dabei ist das Spielthema, das Design wie auch die Idee motivationsfördernd. Die Schwierigkeit des Spieles liegt im Nicht-Kommunizieren. Hier und da versuchen die Spieler dann doch einen Hinweis zu geben. Gerade Kinder wollen das Spiel gewinnen und hoffen so, die Tiere retten zu können. Da ist viel Selbstdisziplin gefragt. Da das Spiel sehr kurzweilig ist, wird gern eine nächste Runde gespielt.

Fazit: "Tierisch bedroht" ist ein kooperatives Spiel, das trotz seiner Einfachheit eine gewisse Spieltiefe aufweist und dank seines vernünftigen Themas durchaus auch eine Empfehlung für den pädagogischen Bereich wert ist.

 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
 

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