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Spiel-Fakten:
    
    
Genre: Karten, Familie
Erscheinungsjahr: 2011
Verlag: Amigo Spiele
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Autor: Tom Lehmann
Spieleranzahl: 2 bis 5
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: ca. 20 Min.
Einstiegslevel:

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The City
Ich bau mir
'ne Stadt!
Runde um Runde wächst die eigene
Stadt der Spieler. Alle hoffen,
möglichst viele neue Karten zu
erhaschen, denn die sind Gebäude
und Zahlungsmittel in einem.

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So funktioniert's:
Zu Beginn des Spiels werden die
Architekten-Karten aussortiert und beiseite
gelegt. Die restlichen Karten werden gemischt
und als Nachziehstapel in die Tischmitte gelegt.
Nachdem jeder Spieler sieben Karten auf die Hand
bekommt, von denen er sich zwei aussucht und
wieder abwirft, kann das Spiel starten.
"The City" erstreckt sich über mehrere Runden,
in denen die einzelnen Phasen von allen Spielern
gleichzeitig gespielt werden.
Phase 1: Karte auswählen
Jeder Spieler hat in dieser Phase genau drei
Möglichkeiten:
a)
Er sucht sich eine Handkarte aus, welche er in
dieser Runde bauen möchte und legt sie verdeckt
vor sich ab.
b) Er verzichtet auf a) und zieht fünf Karten
vom Nachziehstapel. Von diesen Karten sucht er
sich eine aus und legt den Rest auf den
Ablagestapel.
c) Er darf die Architektenkarte in seine Auslage
nehmen. Sie beschert ihm für den Rest des Spiels
in jeder Runde ein Einkommen von 1.
Phase 2: Gebäude bauen
Alle Spieler drehen ihre zuvor ausgewählte Karte
um und legen sie in die eigene Auslage.
Dazu müssen sie den auf der Karte oben
angegebenen Preis bezahlen. Jede Handkarte hat
beim Bezahlen der Baukosten den Wert "1". Je
teurer (und damit stärker) ein Gebäude ist,
desto mehr Handkarten müssen also abgeworfen
werden. Einige Gebäude mindern die Baukosten für
andere Gebäude. Dazu sollte immer auf den
Info-Text jeder Karte geachtet werden.
Weiterhin gibt es die Sonderkarte "Baukolonne".
Sobald sie in der Auslage eines Spielers landet,
darf sich dieser Spieler ab sofort bis zu zwei
Karten in Phase 1 aussuchen, sofern die
Baukosten von vier nicht überschritten werden.
Phase 3: Einkommen und Siegpunkte abrechnen
Nun heißt es für alle Spieler, die eigene Stadt
(die Auslage) zu betrachten und Einkommen und
Siegpunkte zu kassieren.
Alle Werte, die hinter dem $-Symbol stehen,
werden addiert. Die Summe entspricht der Anzahl
an Nachziehkarten, die jeder Spieler nun erhält
und stellt das
Einkommen
dar. Wichtig zu beachten ist, dass einige Werte
abhängig von anderen Karten sind. Zum Beispiel
bekommt ein Spieler für jedes Brunnensymbol auf
allen Karten in der Auslage eine weitere Karte
vom Nachziehstapel, wie es bei der Parkanlage
der Fall ist.
Die
Siegpunkte
werden genauso berechnet und nach jeder Runde
auf einem Zettel notiert. Anschließend wird
überprüft, ob ein Spieler das Handkartenlimit
von 12 Karten überschritten hat. Sollte dies
doch der Fall sein, muss der betroffene Spieler
überzählige Karten abwerfen.
Sobald ein Spieler nach einer Abrechnung 50 oder
mehr Siegpunkten vorzuweisen hat, endet das
Spiel sofort. Der Spieler mit den meisten
Siegpunkten gewinnt. [sb]
Vielen Dank an Amigo für ein Rezensionsexemplar! |
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Checkpoint |
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PLUS:
PLUS:
problemloser Einstieg
schneller Spielablauf
Kartenillustrationen
ENDE |
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MINUS:
MINUS:
keine Einflussnahme auf die
Mitspieler möglich
Glücksfaktor nicht unerheblich
leer |
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PUNKTE-CHECK: |
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SPIELIDEE
Originalität, Regeln |
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AUSSTATTUNG
Material, Umfang |
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SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss |
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Sebo:
"The
City" gehört für mich sicherlich zu einem der
stärkeren Kartenspiel-Titeln im aktuellen
Programm der Hessener Spieleschmiede Amigo. Doch
warum ist das so?

Sicherlich trägt das individuelle Kartendesign,
von Klemens Franz beigesteuert, dazu bei. Jeder
wird versuchen, eine besonders schöne Auswahl an
Gebäuden auf der Hand zu halten. Die Handschrift
des Illustrators von "Agricola" ist sicherlich
erkennbar, allerdings sehen die Gebäude eher so
aus, als wären sie dem Disney-Klassiker "Tron"
entstiegen. Die leuchtenden Farben und eine
witzige Anspielung auf das Spiel "Bohnanza 2"
haben mir richtig gut gefallen.

Weiterhin besticht "The City" durch seine
einfachen Spielregeln, die spätestens nach der
zweiten Runde allen Spielern ins Blut übergehen
dürften. Hier sollte vor allem darauf geachtet
werden, wie sich die Gebäude auf einander
beziehen und sich Vorteile verschaffen. Die
Universität bringt beispielsweise mehr Punkte,
sobald man noch einige Schulen in seiner Stadt
errichtet hat. Andere Gebäude bedingen wiederum
den Bau von neuen Gebäuden.

Leider schlägt gerade hier oftmals der
Glücksfaktor zu. Es kann nämlich durchaus
vorkommen, dass man ein wichtiges Gebäude nicht
errichten kann, weil man nicht die passenden
Karten zieht. So muss man seine aktuelle
Strategie oftmals neu überdenken, damit die
Mitspieler sich nicht zu schnell Siegpunkte
einheimsen.

Dass man die Aktionen der Mitspieler so rein gar
nicht beeinflussen kann, war in unseren
Testrunden nicht jedermanns Sache. Ich empfinde
es aber als sehr angenehm, ein Spiel im Ärmel zu
haben, in dem sich die erhitzten Gemüter aus
einem anderen Spiel wieder beruhigen lassen. "The
City" möchte schließlich kein "Vielspieler"-Spiel,
sondern ein "harmloses" Aufbauspiel sein,
welches sich für die ganze Familie eignet. Ich
werde mir jedenfalls gern noch öfters meine
Traumstadt mit diesem Spiel errichten!
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KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz |
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Ende |
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