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Spiel-Fakten:

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Genre: Denken, Kombinieren
Erscheinungsjahr:
2012
Verlag: Asmodee  ..i..
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 6 Jahren
Spieldauer: ca. 20-30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Tetris Link
 
Verbinden und Blockieren
Wer kennt es nicht, das kultige Computerspiel "Tetris", das unzählige Spieler stundenlang an Gameboy und Co gefesselt hat. Nun gibt's die Brettspiel-Version!
 

     

So funktioniert's:
Der Spielturm wird aufgestellt und jeder Spieler erhält 25 Tetrominos einer Farbe. Der aktive Spieler wirft den TETRIS-Würfel und nimmt sich das gewürfelte Tetromino aus seinem Vorrat. Dann steckt er es von oben in den Spielturm. An den Schienen gleitet der Spielstein widerstandslos nach unten. Gleich darauf wird das eben erreichte Ergebnis gewertet.


Der Spielturm ersetzt den Computer-Bildschirm. Rechts und links findet sich die Punkteskala.
   
Der Tetris-Würfel gibt den zu benutzenden Tetromino an.
   

Die Regeln beim Einstecken sind schnell erklärt:
- Wer kann, der muss!
- Wer nicht kann, setzt aus.
- Das TETRIS-Motiv gilt als Joker mit freier Wahl.
- Es darf kein Stein oben aus dem Spielturm herausschauen.


Von oben rutschen die Steine nach unten.
   
Lücken bringen Minuspunkte.
   

Die direkt nach dem Einstecken folgende Wertung erzeugt einen Minuspunkt für jedes frei gebliebene überbrückte Feld. Maximal können allerdings nur 2 Minuspunkte erreicht werden.


 
   

Für jede Dreiergruppe der eigenen Tetrominos erhält der Spieler drei Punkte. Für jeden weiteren Stein, der an einer Dreiergruppe anschließt, erhält der Spieler jeweils noch einen Punkt. Kann der Spieler zwei eigene Gruppen miteinander verbinden, bekommt er nur für die Tetrominos Punkte, die noch nicht gewertet wurden.

Die erworbenen Siegpunkte können, je nach Farbe, rechts oder links an der Punkteskala eingestellt werden. Der kleine bewegliche Pfeil wird dazu die angegebene Punktzahl nach oben oder, im Falle von Minuspunkten, nach unten geschoben.

Das Spiel endet, wenn kein Stein mehr gesetzt werden kann. Es gewinnt der Spieler mit den meisten Siegpunkten. [go]

   

Vielen Dank an Asmodee für ein Rezensionsexemplar!

 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
gute Umsetzung des Computer-
   spielklassikers
NDE
  MINUS:
MINUS:
altbekanntes Spielprinzip
zu zweit wenig spannend
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi:  Lang, lang ist's her. 1984 gelang dem russischen Programmierer Alexej Paschitnow etwas, das sich so mancher von uns ein Leben lang erträumt: Er erschuf einen Spieleklassiker, der bis heute in vielen Varianten die Menschen begeistert. Auf dem Computer, als Handy-Spiel und in anderen Medien findet man die kleinen frei schwebenden Kästchen wieder, die - immer aufs neue gedreht - in die passenden Lücken hinein gepuzzelt werden.

"Tetris Link" befindet sich nun erstaunlich nah am Original. Bereits der gut durchdachte Spielturm lässt erweckt alte Tetris-Träume. Die Tetrominos gleiten leicht an den im transparenten Turm befindlichen Schienen herab - genau wie es im Original auf dem Computerbildschirm dargestellt ist. Nur ein Drehen und verschieben ist in der Brettspielversion nicht mehr möglich, sobald sich der Stein einmal im Turm befindet.

Ziel ist es, so viele Punkte wie möglich zu ergattern. Die nach jedem Zug durchgeführte Wertung (der übrigens nicht immer leicht zu erkennenden Anzahl an eigenen zusammenhängenden Steinen) bietet eine Art Instant-Belohnung. Geblieben ist die Regel, dass Löcher unerwünscht sind. Offene Stellen werden mit Minuspunkten bestraft.

Doch während das Einstecken der Teile rein taktisch erfolgt, bleibt die Auswahl dem Würfel überlassen, was bei der digitalen Vorlage auch nie anders war. Eigenen Einfluss auf die nächsten Steine hatte ich dort auch nie. Je weiter fortgeschritten die Spielrunde ist, desto mehr spielt das Glück eine Rolle im Spielgeschehen. Denn wo weniger Platz ist, und ich im Vorrat kaum noch Teile habe, bleiben die Möglichkeiten auf der Strecke. Da kann es dann immer öfter passieren, dass sich meine Aktion auf das Würfeln und passen beschränkt, was bei einem Mehrspielerspiel deutlicher auffällt als beim Computer-Solospiel.

Auch wenn das Spiel materialtechnisch erstaunlich gut an das Original angepasst wurde, bleibt der Spielspaß eher verhalten. Vor allem die Zwei-Personen-Variante bietet wenig Raum zum Taktieren. Man hat genug Platz und selbst das Blockieren der anderen Steine zeigt nur mäßig Erfolg. Zu viert spielt sich das Spiel deutlich flüssiger und mit mehr Taktik. Das gegenseitige Behindern nimmt zu, das Spiel gestaltet sich interessanter.

Fazit: "Tetris Link" bietet keine neuen Impulse, ist aber zumindest eine interessante Umsetzung des Computerspiel-Klassikers, die mit seinem sehr simplem Spielablauf eher für eine ruhige Spielrunde geeignet ist und erst zu dritt bzw., noch besser, zu viert spannend wird.

Hinweis zum Spielablauf und Kultfaktor: Abhängig von der Spielerzahl
 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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