Genre: Party
Erscheinungsjahr: 2010 Verlag: Repos Production /
Asmodee
..i.. Autoren: Friedemann Friese, Marcel-André Casasola
Merkle und Andrea Meyer Spieleranzahl: 4 bis 9 Alter: ab 8 Jahren Spieldauer: ca. 30 Min.
Einstiegslevel:
Glück
Initiative
leer
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leer
Tadaaam!
ZdH statt FdH
(oder: Zeichne die Hälfte!) Bei diesem Spiel müssen
Begriffe gezeichnet werden - doch jeder Spieler übernimmt nur
eine Hälfte des Kunstwerks und sieht die andere nicht!
So funktioniert's:
Jeder Spieler
erhält zunächst eine Zeichentafel, welche vorn mit 2
Klappen ausgestattet ist. Die Spieler einigen sich auf
das Spiellevel - von leicht (grün), über mittel (gelb),
schwer (rot) bis hin zum Promi-Experten (blau) sind je 2
Begriffe pro Schwierigkeitsgrad auf jeder Karte zu
sehen.
In jeder
Schwierigkeitsstufe stehen 2 Begriffe zur Auswahl.
Im Expertenspiel wird unter erschwerten Bedingungen
gezeichnet.
Jeder Spieler zieht ein solche Karte und wählt
einen der beiden Begriffe im festgelegten Level
aus. Er notiert die Zahl des Begriffs verdeckt
auf die Zeichenfläche unter der linken Klappe,
welche er danach direkt schließt.
Dann wird gezeichnet. Alle Spieler öffnen nun
die rechte Klappe ihrer Tafel und malen eine
Hälfte ihres gewählten Begriffs auf die
Zeichenfläche. Dabei ist es wichtig, dass auch
wirklich nur die Hälfte des Begriffs, wie er auf
der Karte steht, gemalt wird.
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Lautet der Begriff "Ohrring", so darf nicht ein
Spieler ein Ohr und der andere Spieler einen
Ring malen. Vielmehr muss jeder einen
halben Ohrring zeichnen. Dieser kann dann jedoch
noch mit weiteren Hilfestellungen ausgeschmückt
werden, z.B. Ohrläppchen, Gesicht etc.
Personen müssen stets in der Frontansicht
halbiert gezeichnet werden, bei anderen
Begriffen ist auch die Seitenansicht erlaubt.
Nicht erlaubt sind dagegen Buchstaben und
Zahlen!
Der erste
Spieler malt die eine Hälfte...
... der
andere Spieler die andere Hälfte.
Haben alle Spieler, bis auf 2, ihre Hälfte
vollendet, wird "Stopp" gerufen und zudem werden
die Tafelklappen geschlossen. Nun wandern die
Tafeln jeweils zum linken Nachbarn, der die
linke Klappe öffnet und dort die Zahl abliest,
die auf der Begriffskarte vom Spieler zuvor
gewählt wurde. Der Nachbar zeichnet nun also die
zweite Hälfte des Bildes, ohne die andere Hälfte
zu kennen.
Zum Schluss heißt es "Tadaaam". Nacheinander
wird nun jede Tafel geöffnet und die anderen
Spieler müssen so schnell wie möglich erraten,
was hier gezeichnet wurde. Nur der Schnellste
erhält 2 Punkte. Die anderen Rater gehen leer
aus. Aber Vorsicht! Jeder Spieler darf nur einen
einzigen Tipp abgeben! Die beiden Künstler
erhalten je 1 Punkt, wenn ihr Gemälde richtig
gedeutet wird.
Der zusammengesetzte "Mann"
ist noch recht gut zu erkennen - aber zeichnen Sie mal
Begriffe wie "Bambus" oder "George Orwell" - da wird's
knifflig!
Die Punkte werden auf der Punktetafel notiert.
Wer nach 5 Runden die meisten Punkte sammeln
konnte, ist der Sieger.
Um
mehr Abwechslung ins Spiel zu bringen, kann man
das "Rad des Handicaps" einsetzen. Vor jeder
Aufgabe bestimmt der Drehpfeil, unter welchen
erschwerten Bedingungen in dieser Runde
gezeichnet werden muss (z.B. als Rechtshänder
mit der linken Hand und umgekehrt, mit dem Ohr
auf dem Tisch, kopfüber oder blind).
Außerdem besteht die Möglichkeit, eigene
Begriffe zu notieren.
[ih]
PLUS:
PLUS:
witzige Spielidee
verrückte Kunstwerke
großer Umfang an Begriffen
ENDE
MINUS:
MINUS:
fehlende Positionsvorgaben
lassen die Bildhälften oftmals
nicht als eine Einheit wirken
Klappen bleiben nicht von allein zu
leer
PUNKTE-CHECK:
SPIELIDEE
Originalität, Regeln
AUSSTATTUNG
Material, Umfang
SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss
Ingo:
"Tadaaam!" ist ein witziges
Zeichen-Partyspiel, welches mit einer großen
Anzahl von unterschiedlich schwierigen
Begriffen, die es zu malen und erraten gilt,
sowie dem "Rad des Handicaps" für noch mehr
Partystimmung, zu unterhalten weiß.
Mit den beiliegenden Spezialstiften werden die
Zeichentafeln bekritzelt - d.h. zunächst immer
nur eine Seite jeder Tafel; die andere übernimmt
der Spielnachbar, ohne die Vorgabe des ersten
Spielers zu sehen. Dafür, dass die erste
Zeichnung verdeckt bleibt, sollen die
Tafelklappen sorgen - leider öffnen sie sich
immer selbstständig, so dass man sie beim
Zeichnen manuell herunterdrücken sollte, damit
der Spaß erhalten bleibt.
Auch gibt es bei der geschlossenen Tafelseite
keine Positionsmarker. So kommt es immer wieder
vor, dass Bilder am Ende nicht wirklich als
"Ganzes" erscheinen. Macht aber nichts, denn
wenn eine Kuh auf einmal 2 Köpfe hat oder zur
einen Hälfte von vorn, zur anderen Hälfte von
der Seite zu sehen ist, wird auch so gelacht.
Insgesamt sind die Begriffe im ersten und
zweiten Level recht gut zu erraten - ja, fast
schon zu leicht. Hier sollte man die Tafel also
möglichst an einer zentralen Position öffnen,
damit alle Mitspieler die gleiche Chance haben,
den Begriff so schnell wie möglich zu erraten -
bei 9 Spielern gestaltet sich das als etwas
schwierig. Das Spiel funktioniert aber auch
schon ab 4 Personen ohne Einschränkungen.
Fast schon schade ist die Tatsache, dass die
Kunstwerke nach jeder Runde direkt abgewischt
werden müssen - es sei denn, man legt eigene
Zettel in die Spieltafeln und sorgt so dafür,
dass so manches Gemälde auch auf Dauer Freude
beim Betrachten bereitet.
Konzeptionell kommt "Tadaaam!" für mich nicht
ganz an die Genialität von "Identik" (>
Test)
heran, ist aber dennoch eine schöne Abwechslung
zu den bekannten, "normalen"
Partyzeichenspielen. Insgesamt 7 Punkte - gut!
KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz
Ende
NO.1
Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als
erstes von SPIELKULT.de getestet!