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Spiel-Fakten:

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Genre: Denken
Erscheinungsjahr:
2012
Verlag:
Süddeutsche Zeitung Edition
Autoren: Thomas Sing,
Ralf-Peter Gebhardt
Spieleranzahl: 2
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ab 5 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Tackle
 
Mach deinen Job!
Bei diesem abstrakten, Schach ähnlichen Denkspiel geht es darum, mit den eigenen Spielsteinen -schneller als der Gegner- eine vorher festgelegte Formation zu bilden.
 


     

So funktioniert's:
Jeder Spieler erhält die Spielsteine in seiner Farbe (schwarz oder weiß). Dann wird sich auf eine Aufgabe verständigt ("Job"= eine festgelegte Spielstein-Formation aus 3 bis 9 Steinen, die auf dem Spielbrett erzeugt werden muss). Gespielt wird mit so vielen Steinen pro Spieler wie es der nötige Anzahl der Steine für die Formation +2 entspricht. Bei einer 5er-Figur spielt also jeder Spieler mit 7 Steinen.


Zunächst werden die Holzsteine auf der äußeren Reihe (border) platziert. Der Goldstein dient zur Blockade.
   
Während des Spiels rücken die Steine dann von der Außenreihe in die Mitte des Spielfeldes (court).
   

Weiß beginnt. Abwechselnd platzieren die Spieler ihre Steine auf der Außenleiste des Spielfeldes. Dabei dürfen eigene Steine nicht aneinander grenzen. Zum Schluss platziert Schwarz noch den Goldstein als Blockade auf dem inneren Spielfeld (8x8-Matrix).

Ebenfalls abwechselnd ziehen die Spieler nun einen Stein beliebig weit waagrecht oder senkrecht. Ein im Weg liegender Stein (bzw. der Spielfeldrand) begrenzt hier die maximale Zugweite. Von den 4 Eckfeldern am Spielfeldrand darf auch -entlang der Linie- diagonal gezogen werden!

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Werden mehrere Steine eigener Farbe zusammengeschoben, bilden sie einen Block. Ein Block kann komplett in Längsrichtung verschoben werden und dabei auch Blöcke / Steine des Gegners verschieben, solange sie direkt vor dem Block liegen und dazu eine kleinere "Mächtigkeit" besitzen, d.h. wird ein 3er-Block zum Beispiel nach rechts geschoben, kann er einen 2er-Block des Gegners mit verschieben, wenn dieser angrenzend liegt. Die Mächtigkeit wird immer über die Anzahl der Steine in Zugrichtung (!) bestimmt!

Der Goldstein dient als Blockade. Er kann nicht verschoben werden, wird aber entfernt, sobald kein Stein mehr im border steht.

Mit einem "Worm"-Opferzug kann man einen eigenen Block über den Spielfeldrand hinausschieben, wenn kein gegnerischer Stein im Weg liegt. Dann geht jedoch der vordere Teil des Blocks verloren! Der Rest des Blocks kommt auf der gegenüberliegenden Seite des Spielfeldes an. Voraussetzung: Diese Felder müssen ebenfalls frei sein, sonst ist der Opferzug nicht möglich.


Die Spieler versuchen, einen vorher festgelegten "job" zu erfüllen.
   
Der weiße Spieler hat hier "Turm 3" gebildet und gewinnt.
   

Spielende: Sobald ein Spieler mit seinen Spielsteinen den "Job" bilden konnte, ist er der Sieger. Natürlich können sich die Spieler auch eigene Jobs ausdenken, die nicht in der Anleitung vorgegeben sind. [ih]

Hinweis: Auf der offiziellen Internetseite > www.tackle-game.de findet man weitere Informationen zum Spiel.

Vielen Dank an Süddeutsche Zeitung Edition für ein Rezensionsexemplar!

 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
flexibles, abstraktes Denkspiel
jede Partie verläuft anders
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Startspielervorteil
mit Grüblern wird es mitunter zäh
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  "Tackle" ist ein abstraktes Denkspiel "at its best"! Die Anmutung des Spielmaterials ist puristisch; die qualitativ hochwertigen Holzsteine stehen im Einklang zum Spielbrett, das sich auf das Wesentliche konzentriert und sich nicht in Grafik-Schnickschnack verliert. Eher erinnert das Spiel optisch an echte Klassiker wie "Mühle" oder "Dame" etc. Spielerisch zeigt sich "Tackle" dann fast Schach ähnlich. Jeder Zug will genau geplant sein, um das Job-Duell zu gewinnen.

Die Anleitung ist ausführlich formuliert und lässt keine Fragen offen. Sogar der kleine vorhandene Startspielervorteil wird offen zur Diskussion gestellt. Offenbar ist man sich des Potentials dieses Spiels schon so sicher, dass man bereits eine allgemeingültige Notation von Spielzügen einführt und Übungsaufgaben bereitstellt. Ja, "Tackle" scheint in der Tat das Zeug zum Turnierspiel zu haben!

Die anvisierte Zielgruppe dürfte dabei im Bereich der Schachspieler liegen. Wer grüblerischen Duellen etwas abgewinnen kann, bekommt hier ein tolles Spiel geboten. Gleichzeitig kann eine Partie mit Hardcore-Grüblern natürlich auch einmal etwas zäh werden, da die Wartezeiten dann lang sind, obwohl es sich um ein reines 2-Spieler-Spiel handelt. Schach-Ausmaße wird die Spielzeit jedoch nicht annehmen; zumindest ist sie anpassbar, indem man entsprechend einfachere Jobs auswählt. Und Profis hingegen können sich immer wieder neuen, größeren Aufgaben stellen; das Spiel ist flexibel und verliert dadurch nicht an Wiederspielreiz!

Fazit: Wer abstrakte Denkspiele mag, kommt um "Tackle" nicht herum. Von mir gibt's eine Kaufempfehlung!

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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