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Sybarit
Das
Genießer-Quiz
Zugegeben, der Begriff
war uns neu: "Sybarit"- was könnte das sein? Die Anleitung zum
Quiz gibt Aufschluss: Ein Sybarit ist ein "Genussmensch".

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So funktioniert's:
Bei dem
Wissensspiel "Sybarit" dreht sicht alles um die Themen
Essen, Trinken und Etikette. Das Canasta-Kartendeck (2x 52 Karten) + 2x 4 Joker
wird gründlich gemischt und als verdeckter Stapel bereit
gelegt. Dabei darf vorher bestimmt werden, mit wie
vielen Karten gespielt wird (52 oder 104). Die Länge des
Spiels wird damit entsprechend verändert.

Die
Innenausstattung des "Besteckkastens" ist nobel: Statt
Messer und Gabel enthält das Spiel jedoch eine Menge an
Spiel- und Fragekarten. |
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Die Spielkarten zeigen statt Karo, Herz, Kreuz und Pik
die vier Kategorien des Spiels; hier z.B. ein rotes Glas
für "Trinken" oder ein schwarzes Fragezeichen für
"Allgemeines". |
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Gespielt wird
reihum. Der erste Spieler zieht die oberste Karte vom
Stapel. Diese bestimmt die Kategorie, aus der er dann
eine Frage zu beantworten hat. Die Kategorien lauten:
"Essen" (Teller), "Trinken" (Cocktailglas), "Etikette"
(Fliege) und "Allgemeines" (Fragezeichen). Der Spieler
kann nun entscheiden, ob er eine leichtere Frage dieser
Kategorie wünscht oder eine schwierigere.
Die leichtere
Frage bringt ihm bei richtiger Beantwortung 1 Punkt; die
schwierigere Frage bringt bei richtiger Antwort 3
Punkte. Die Punkte werden auf dem beiliegenden
Wertungsblock notiert. Außerdem darf der Spieler die
aufgedeckte Spielkarte an sich nehmen. Weiß der Spieler
die richtige Antwort nicht, so geht er in dieser Runde
leer aus; die Spielkarte wird zur Seite gelegt. Danach
ist der nächste Spieler dran.
Neben den
Kategorie-Spielkarten gibt es 4 Joker-Typen, die die
doppelte Punktzahl für eine Frage einbringen können (mal
mit, mal ohne drohenden Punkteabzug) oder sogar, bei
falscher Antwort, die bisher erspielten Punkte eines
Spielers halbieren!

Auf jeder
Fragekarte befinden sich die 4 Kategorien; jeweils mit 2
Fragen: Die obere der beiden Fragen ist leichter und nur
1 Punkt wert, die untere Frage jeder Kategorie ist
schwieriger und bringt bei richtiger Beantwortung 3
Punkte. |
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Tipp:
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Das Spiel
endet, sobald die letzte Spielkarte vom Stapel
aufgedeckt, die dazugehörige Frage gestellt (und
hoffentlich beantwortet) wurde. Die Spieler zählen nun
alle Werte ihrer gesammelten Spielkarten zusammen. Dabei
zählen die Zahlen 2-10 die entsprechenden Punkte; ein
Bube bringt 11, eine Dame 12, ein König 13 und ein As
gar 14 Punkte. Ein Joker bringt 0 Punkte. Der Spieler,
der die höchste Punktezahl erzielen kann, erhält 5
Bonuspunkte, die ebenfalls auf dem Wertungsblock notiert
werden.
Zum Schluss
addiert jeder Spieler seine Punkte (aus den Quizrunden +
evtl. Bonuspunkte) auf dem Wertungsblock. Wer hier vorne
liegt, gewinnt!
[ih]
Vielen Dank an Piatnik für ein Rezensionsexemplar!
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Checkpoint |
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Checkpoint |
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PLUS:
PLUS:
edle
Materialqualität
umfangreicher Fragen-
katalog
ENDE |
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MINUS:
MINUS:
Spielkarten-Glücksprinzip ist
überflüssig bzw. nicht
vollkommen ausgereizt
Monothematik bestimmt die
enge Zielgruppe
leer |
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PUNKTE-CHECK: |
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SPIELIDEE
Originalität, Regeln |
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AUSSTATTUNG
Material, Umfang |
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SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss |
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Ingo:
"Ein Spiel für
Menschen, die gute Dinge im Leben schätzen" - so
lautet die Unterschrift auf dem Spielkarton von
"Sybarit". Spielkarton? Nein, das wäre
untertrieben. "Sybarit" möchte etwas Besonderes
sein und so serviert man den Genussmenschen die
Spiel- und Fragekarten in einem aufwändigen
Besteckkasten aus feinstem Silber (ok, es ist Blech...).

Überhaupt lässt die Materialqualität wenig zu
wünschen übrig: Das Spiel ist gut ausgestattet
und besitzt einen umfangreichen Fragenkatalog
(2400 Fragen). Nun richten sich diese Fragen
aber, wie bereits erwähnt, an Sybariten. Wer
Sybariten für Außerirdische aus "Raumschiff
Enterprise" hält, sollte evtl. nachdenken, sich
ein anderes Spiel auszusuchen - denn hier dreht
sich alles um die Welt des Genusses - Essen,
Trinken, Etikette. Die Zielgruppe wird
dadurch nicht unerheblich eingeschränkt.

Wer mit
einem "Kenner" spielt und selber lieber
Currywurst statt Hummer isst und Bier statt
teurem Rotwein trinkt, könnte evtl. gnadenlos
untergehen. Die Fragen sind teils sehr speziell,
andererseits gibt es aber immer wieder
Fragekarten, bei denen auch Nichtwisser durch
Raten punkten können. Ja, und leichtere Fragen
sind durchaus auch dabei. Von daher sollte die
edle Aufmachung des Spieles nicht gleich
abschrecken.

Der eigentliche Spielablauf beschränkt sich auf
das Abfragen von Wissen. Das ist nicht neu,
sondern einfach nur Quiz-Durchschnitt. Neu
hingegen ist die Kategoriebestimmung durch das
Ziehen von Spielkarten. Letztlich ist auch diese
jedoch ausschließlich glücksbestimmt und so
hätte es auch ein herkömmlicher Würfel getan.

Der Spielreiz entsteht aus den umfangreich
vorhandenen und größtenteils lehrreichen Fragen.
Spielerisch eher Durchschnitt, punktet "Sybarit"
durch seine edle Ausstattung und empfiehlt sich
daher als teures Mitbringsel für Weinkenner und
Gourmets und Menschen, die gern zu solchen
werden möchten.
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KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz |
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Ende |
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Anzeige
leer
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