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Spiel-Fakten:

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Genre: Quiz
Erscheinungsjahr:
2007
Verlag: Piatnik  ..i..
Spieleranzahl: 2 bis 8
Alter: ab 14 Jahren
Spieldauer: ca. 60 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Wissen 

leer
     
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  Sybarit
 
Das Genießer-Quiz
Zugegeben, der Begriff war uns neu: "Sybarit"- was könnte das sein? Die Anleitung zum Quiz gibt Aufschluss: Ein Sybarit ist ein "Genussmensch".
 

     

So funktioniert's: 
Bei dem Wissensspiel "Sybarit" dreht sicht alles um die Themen Essen, Trinken und Etikette. Das Canasta-Kartendeck (2x 52 Karten) + 2x 4 Joker wird gründlich gemischt und als verdeckter Stapel bereit gelegt. Dabei darf vorher bestimmt werden, mit wie vielen Karten gespielt wird (52 oder 104). Die Länge des Spiels wird damit entsprechend verändert.


Die Innenausstattung des "Besteckkastens" ist nobel: Statt Messer und Gabel enthält das Spiel jedoch eine Menge an Spiel- und Fragekarten.
   
Die Spielkarten zeigen statt Karo, Herz, Kreuz und Pik die vier Kategorien des Spiels; hier z.B. ein rotes Glas für "Trinken" oder ein schwarzes Fragezeichen für "Allgemeines".
   

Gespielt wird reihum. Der erste Spieler zieht die oberste Karte vom Stapel. Diese bestimmt die Kategorie, aus der er dann eine Frage zu beantworten hat. Die Kategorien lauten: "Essen" (Teller), "Trinken" (Cocktailglas), "Etikette" (Fliege) und "Allgemeines" (Fragezeichen). Der Spieler kann nun entscheiden, ob er eine leichtere Frage dieser Kategorie wünscht oder eine schwierigere.

Die leichtere Frage bringt ihm bei richtiger Beantwortung 1 Punkt; die schwierigere Frage bringt bei richtiger Antwort 3 Punkte. Die Punkte werden auf dem beiliegenden Wertungsblock notiert. Außerdem darf der Spieler die aufgedeckte Spielkarte an sich nehmen. Weiß der Spieler die richtige Antwort nicht, so geht er in dieser Runde leer aus; die Spielkarte wird zur Seite gelegt. Danach ist der nächste Spieler dran. 

Neben den Kategorie-Spielkarten gibt es 4 Joker-Typen, die die doppelte Punktzahl für eine Frage einbringen können (mal mit, mal ohne drohenden Punkteabzug) oder sogar, bei falscher Antwort, die bisher erspielten Punkte eines Spielers halbieren!


Auf jeder Fragekarte befinden sich die 4 Kategorien; jeweils mit 2 Fragen: Die obere der beiden Fragen ist leichter und nur 1 Punkt wert, die untere Frage jeder Kategorie ist schwieriger und bringt bei richtiger Beantwortung 3 Punkte.
   
Tipp:  Zu vielen Spielen präsentiert SPIELKULT.de kostenlose Erklärvideos!
   

Das Spiel endet, sobald die letzte Spielkarte vom Stapel aufgedeckt, die dazugehörige Frage gestellt (und hoffentlich beantwortet) wurde. Die Spieler zählen nun alle Werte ihrer gesammelten Spielkarten zusammen. Dabei zählen die Zahlen 2-10 die entsprechenden Punkte; ein Bube bringt 11, eine Dame 12, ein König 13 und ein As gar 14 Punkte. Ein Joker bringt 0 Punkte. Der Spieler, der die höchste Punktezahl erzielen kann, erhält 5 Bonuspunkte, die ebenfalls auf dem Wertungsblock notiert werden.

Zum Schluss addiert jeder Spieler seine Punkte (aus den Quizrunden + evtl. Bonuspunkte) auf dem Wertungsblock. Wer hier vorne liegt, gewinnt! [ih]

Vielen Dank an Piatnik für ein Rezensionsexemplar!
 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
edle Materialqualität
umfangreicher Fragen-
   katalog
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Spielkarten-Glücksprinzip ist
   überflüssig bzw. nicht
   vollkommen ausgereizt
Monothematik bestimmt die
   enge Zielgruppe
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  "Ein Spiel für Menschen, die gute Dinge im Leben schätzen" - so lautet die Unterschrift auf dem Spielkarton von "Sybarit". Spielkarton? Nein, das wäre untertrieben. "Sybarit" möchte etwas Besonderes sein und so serviert man den Genussmenschen die Spiel- und Fragekarten in einem aufwändigen Besteckkasten aus feinstem Silber (ok, es ist Blech...).

Überhaupt lässt die Materialqualität wenig zu wünschen übrig: Das Spiel ist gut ausgestattet und besitzt einen umfangreichen Fragenkatalog (2400 Fragen). Nun richten sich diese Fragen aber, wie bereits erwähnt, an Sybariten. Wer Sybariten für Außerirdische aus "Raumschiff Enterprise" hält, sollte evtl. nachdenken, sich ein anderes Spiel auszusuchen - denn hier dreht sich alles um die Welt des Genusses - Essen, Trinken, Etikette.  Die Zielgruppe wird dadurch nicht unerheblich eingeschränkt.

Wer mit einem "Kenner" spielt und selber lieber Currywurst statt Hummer isst und Bier statt teurem Rotwein trinkt, könnte evtl. gnadenlos untergehen. Die Fragen sind teils sehr speziell, andererseits gibt es aber immer wieder Fragekarten, bei denen auch Nichtwisser durch Raten punkten können. Ja, und leichtere Fragen sind durchaus auch dabei. Von daher sollte die edle Aufmachung des Spieles nicht gleich abschrecken.

Der eigentliche Spielablauf beschränkt sich auf das Abfragen von Wissen. Das ist nicht neu, sondern einfach nur Quiz-Durchschnitt. Neu hingegen ist die Kategoriebestimmung durch das Ziehen von Spielkarten. Letztlich ist auch diese jedoch ausschließlich glücksbestimmt und so hätte es auch ein herkömmlicher Würfel getan.

Der Spielreiz entsteht aus den umfangreich vorhandenen und größtenteils lehrreichen Fragen. Spielerisch eher Durchschnitt, punktet "Sybarit" durch seine edle Ausstattung und empfiehlt sich daher als teures Mitbringsel für Weinkenner und Gourmets und Menschen, die gern zu solchen werden möchten.

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
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