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Spiel-Fakten:

FamilieStrategie & AufbauWissen & RatenParty & KommunikationLogik & Kombination
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Genre: Familie
Erscheinungsjahr:
2009
Verlag: Queen Games ..i..
Autoren: André Zatz,
Sergio Halaban
Spieleranzahl:
2 bis 5
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: 30-45 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik  

leer
     
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  Sultan
 
Juwelenpoker
Um Schatzmeister des Sultans zu werden, müssen die Spieler versuchen, ihre Gegner zu überlisten und möglichst viele Juwelen sammeln.
 
     

So funktioniert's:
Der Spielplan zeigt eine Vorder- und Rückseite und wird je nach Anzahl der Mitspieler eingesetzt:  bei 2, 4 oder 5 Spielern wird die Seite mit den 3 Kissen verwendet; bei 3 Spielern die Seite mit den 2 Kissen.


Jeder Spieler besitzt zu Beginn des Spiels ein Set aus 15 Geldkarten.
   
Abwechselnd bieten die Spieler verdeckt auf einen von drei Juwelen.
   

Jeder Spieler erhält ein identisches Set aus 15 Geldkarten sowie einen Sichtschirm, den er vor sich aufstellt. Der Stoffbeutel mit den Juwelen wird bereitgelegt. Jeder Spieler mischt seine Geldkarten und legt sie vor sich ab. Es werden 5 Runden in 3 Durchgängen gespielt.

Der erste Durchgang beginnt; jeder zieht 5 Karten von seinem Stapel. Der Startspieler nimmt nun 4 Juwelen aus dem Stoffbeutel und zeigt sie den Mitspielern. Danach entscheidet er sich für 3 Juwelen, die er auf die 3 Kissen verteilt, der vierte Edelstein kommt in den Stoffbeutel zurück. Ausnahme: Bei 3 Spielern werden nur 3 Juwelen aus dem Beutel genommen und 2 auf die Kissen gelegt - der übrig gebliebene Stein kommt auch hier in den Stoffbeutel zurück.

Der Startspieler beginnt die erste Runde. Er legt eine seiner Geldkarten verdeckt auf das Feld neben eines der Kissen. Die gelegte Karte zeigt an, wie viel Geld er für den gebotenen Juwelen bezahlen möchte. Die anderen Spieler folgen. Es können auch mehrere Spiele auf einen Edelstein bieten. In diesem Fall werden die Karten übereinander gelegt.


Der gelbe Spieler bietet eine höhere Karte und gewinnt damit den Edelstein.
   
Die gewonnenen Juwelen sammelt jeder Spieler hinter seinem Sichtschirm.
   

Haben alle eine Karte ausgespielt, wird die erste Runde gewertet. Liegt nur eine (!) Geldkarte neben dem Juwel, so erhält der entsprechende Spieler ihn sofort. Liegen dort zwei Karten, entscheidet der höchste Wert. Haben zwei Spieler den gleichen Wert gewählt, bekommt der Spieler den Edelstein, der als erster die Karte legte. Die Juwelen werden hinter den Sichtschirmen der Spieler gesammelt. Die ausgespielten Karten kommen aus dem Spiel! Der linke Nachbar beginnt die nächste Runde. Sind alle 5 Karten auf der Hand ausgespielt, endet ein Durchgang.

Das Spiel endet, wenn insgesamt 3 Durchgänge gespielt wurden. Es kommt zur Endwertung. Haben die Spieler viele Juwelen einer Farbe gesammelt, erhalten sie Bonuspunkte. Hinzu kommen die Punkte für jeden einzelnen Juwel einer Farbe. Der Spieler mit den meisten Punkten ist der neue Schatzmeister des Sultans.

Hinweis: Mit zwei Spielern gibt es eine Sonderregel. Die Spieler erhalten zwei Kartensätze von 1-12. Gespielt werden 3 Durchgänge, bestehend aus je 4 Runden. Zu Beginn jeder Runde haben die Spieler 8 Karten auf der Hand, wovon sie dann in jeder Runde abwechselnd 2 ausspielen. [ah]

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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
leicht zu verstehen
schneller Ablauf
ideal auch für Selten- bzw.
   Gelegenheitsspieler
leer
  MINUS:
MINUS:
glücksabhängig
gleicher Grundablauf
   aller Runden

 
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Alice:  Wie von Queen Games gewohnt, ist die Qualität und die Gestaltung des Spiels auf hohem Niveau. Die Regeln sind schnell erklärt, und die Spielanleitung lässt keine Fragen offen. Die Altersangabe "ab 8" Jahre halte ich für angemessen. Eine Spielrunde dauert nicht lange, man sieht schnell einen Erfolg.

"Sultan" ist auch zu zweit spielbar, lässt die Spieler dann allerdings leichter "durcheinanderkommen", wenn mit zwei unterschiedlichen Kartenstapeln pro Spieler gespielt wird. In größerer Besetzung ist das Spiel interessanter und sorgt für entsprechend mehr Spaß und Spannung beim Kartenpoker.

Es gilt: Wer gut aufpasst, welche Karten die Mitspieler bereits abgelegt haben bzw. welche Juwelen sie sammeln, kann mit eigener Überlegung versuchen, das Spiel in eine andere Richtung zu lenken. Mit etwas Taktik lassen sich dann so auch die niedrigen Karten erfolgreich ausspielen.

"Sultan" spielt sich beschwingt und locker, wenngleich die Runden stets gleich ablaufen. Es ist kein großer Konzentrationsfaktor nötig - von daher eignet sich das Spiel besonders gut für "Zwischendurch".

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
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