www.spielkult.de  

Kontakt    Impressum

Suche

 
   START | SPIELETESTS | VIDEOS | EXTRAS | LINKS | SHOP
    Themen          A bis Z          Neuheiten          Verlage          History  
 
 
 
Zurück zur Übersicht

Spiel-Fakten:

FamilieStrategie & AufbauWissen & RatenParty & KommunikationLogik & Kombination
KinderKarten
Würfel & GlückAktion & GeschicklichkeitLernen

Genre: Familie, Strategie
Erscheinungsjahr:
2011
Verlag: Pegasus Spiele  ..i..
Autor: Stefan Feld
Spieleranzahl: 3 bis 5
Alter: ab 12 Jahren
Spieldauer: ca. 60 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   
   
   
 
  Strasbourg
 
Machtspiele im Elsass
Straßburg im 15. Jahrhundert: Die Spieler müssen die Zünfte geschickt beeinflussen, um die besten Gebiete der Stadt für sich zu erobern.
 


     

Vor dem eigentlichen Spiel erhält jeder Spieler fünf zufällige Auftragskarten, von denen er mindestens eine Karte behalten muss. Gespielt werden fünf Runden. Diese werden durch die fünf Rundentafeln verdeutlicht, welche gemischt und in einer zufälligen Reihenfolge angeordnet werden.


Die Rundenübersicht: Jeder Durchgang besteht aus 5 Runden à 9 Phasen.
   
Zum Ende einer Runde baut der Adel ein Gebäude.
   

(1) Planungsphase:
In der Planungsphase zieht jeder Spieler von seinem verdeckten Stapel nach und nach so viele Karten, wie er für diese Runde benutzen möchte. Hierbei ist zu beachten, dass die 24 Karten mit den Werten von 1 bis 6 für alle fünf Runden ausreichen müssen. Anschließend bilden die Spieler aus den gezogenen Karten eine beliebige Anzahl verdeckter Stapel, welche sie vor sich ablegen. Ein Stapel darf auch nur aus einer Karte bestehen. Der Wert eines Stapel entspricht der Summe der Zahlen auf den Karten.


Seine Einflusskarten teilt jeder Spieler in jeder Runde in beliebige Stapel ein.

(2) Aktionsphase:
Eine Aktionsphase besteht stets aus sieben Versteigerungen, die alle identisch ablaufen: Beginnend mit dem Startspieler haben die Spieler reihum jeweils genau einmal die Möglichkeit einen eigenen Stapel aufzudecken, oder zu passen. Wer passt, darf die Aktion grundsätzlich nicht ausführen. Für die Mitspieler, die einen Stapel aufgedeckt haben, ergibt sich eine Reihenfolge, welche durch die Werte der aufgedeckten Stapel bestimmt wird. Der Spieler, der den höchsten Wert aufgedeckt hat, darf die Aktion zuerst ausführen usw. Je früher man die Aktion ausführen darf, desto mehr Vorteile erhält der Spieler. Hintere Positionen gehen teilweise sogar leer aus.


Die Spieler bieten mit ihren Karten um Einfluss.
   
Der jeweils Höchstbietende gelangt in den Stadtrat.
   

Durch die Aktionen können die Spieler zum Beispiel bei den Zünften gegen Bezahlung ihre Figuren in die Stadt stellen und Waren erhalten, diese bei den Kaufleuten wieder verkaufen oder als Höchstbietende Figuren auf die acht Ratsfelder stellen.

Wer eine Aktion als erster ausführen durfte, wird bei der folgenden Auktion Startspieler. Nach sieben Versteigerungen dürfen noch die beiden Spieler, die das Adels- und das Kirchenfeld ersteigert haben, ein Bauwerk bzw. eine Kapelle in der Stadt errichten. Die Gebäude erhöhen den Wert der angrenzenden Felder.


In der Stadt gilt es, die eigenen Familienmitglieder möglichst taktisch zu positionieren.
   
Wer Einfluss in einer Zunft erhält, bekommt zudem Warenplättchen, mit denen gehandelt werden kann.
   

(3) Ratsphase:
Jeder Spieler erhält sofort einen Siegpunkt für jede eigene Figur auf einem der Ratsfelder. Zusätzlich erhält der Spieler mit den meisten Figuren auf den Ratsfeldern ein Privileg. Dieses kann bei einer Auktion einmalig dafür benutzt werden, um vorerst übersprungen zu werden. Der Spieler kann somit unabhängig von seiner Position abwarten, welche Werte seine Mitspieler wählen.


Die Auftragskarten bringen am Spielende Bonus- oder Minuspunkte.

Nach fünf Runden folgt die Schlusswertung. Jede Figur in der Stadt ist einen Siegpunkt wert, wobei angrenzende Gebäude den Wert erhöhen können. Auch jedes unbenutzte Privileg ist einen Siegpunkt wert.

Zum Schluss überprüfen die Spieler ihre Aufträge. Jeder erfüllte Auftrag bringt seinem Besitzer die aufgedruckte Siegpunktzahl. Nicht erfüllte Aufträge entsprechen hingegen immer drei Minuspunkten. Der Spieler mit den meisten Siegpunkten hat gewonnen. [cg]

 
eer
 ERKLÄRVIDEO

leer
Dieses Erklärvideo gibt es auch in einer vergrößerten > XL-Ansicht
 
 Folgen Sie SPIELKULT.de:
   Facebook     Twitter
     
    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
innovative Mechanismen
schönes Spieldesign
runder Spielablauf
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Spiel zu dritt etwas schwächer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Chris: "Strasbourg" hat mich bei der ersten Partie richtig begeistert und das hat schon lange kein mittelkomplexes Familienspiel mehr geschafft. Das liegt in erster Linie an dem runden Spielverlauf und dem tollen Prinzip, das sowohl neue als auch bewährte Mechanismen vereint.

Gerade das Ein- und Aufteilen der Karten sorgt für ein innovatives Spielgefühl. Die Auswahl der Auftragskarten erfordert hingegen jedes Mal eine andere Spielweise. Nicht weniger gut gefällt mir das Material mit seinem kräftigen Farbdesign und seiner einwandfreien Qualität.

Was die Spielerzahl angeht, so würde ich zu mindestens vier Spielern raten, da bei einer Dreierpartie jeweils nur zwei Spieler die wichtigen Zunft-Aktionen ausführen dürfen, wodurch es deutlich schwieriger wird, einige Aufträge zu erfüllen. Etwas merkwürdig fand ich auch die Tatsache, dass Waren und Geld am Ende nichts mehr wert sind, wobei es sich häufiger nicht vermeiden lässt, dass man von ihnen am Ende noch etwas übrig hat. Aber das sind nur Kleinigkeiten.

Für mich ist "Strasbourg" ganz klar die beste diesjährige Nürnberger Messeneuheit - zumindest von denen, die ich bisher gespielt habe und das sind mittlerweile doch einige. Stefan Feld mal wieder "at his best". (> Video)

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
 

   > So testen wir
       
    Alle Spiele
von A bis Z:

 
Auswahl
# A B C
D E F G
H I J K
L M N O
P Q R S
T U V W
X Y Z #
 

 

 

 

 
 

 

         
     
(C) SPIELKULT.de ^^^