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Spiel-Fakten:

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Genre: Strategie
Erscheinungsjahr:
2008
Verlag: Hans im Glück  ..i..

Autor: Michael Tummelhofer
Spieleranzahl: 2-4 Spieler
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: ca. 90 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   
   
  Stone Age
 
Die Herausforderungen der Steinzeit
Rohstoffe sammeln, Nahrung produzieren, Werkzeuge bauen, Gebäude errichten, Acker bearbeiten: Klingt nach einer Menge Arbeit... ist es auch!
 

     

Als Steinzeitmensch haben Sie einen arbeitsreichen Alltag vor sich: Damit die Zivilisation voranschreitet, müssen Sie Rohstoffe sammeln, Werkzeuge bauen und ihr Dorf erweitern. Dass Ihr Volk auch ernährt werden will, versteht sich ja von selbst...

 


Der Spielplan mit seinen verschiedenen Orten
   
Ein Spielertableau
   

 

So funktioniert's:
Jeder Spieler erhält ein Tableau mit fünf Spielfiguren in seiner Farbe sowie 12 "Nahrungseinheiten". In jeder Runde verteilen die Spieler zuerst ihre Personen auf dem Spielplan. Dieser besteht aus einem Steinzeitszenario mit verschiedenen Orten, die unterschiedlich viel Platz für die Figuren bieten. An jedem Ort symbolisieren Ringe die maximale Anzahl an Figuren, die sich an diesem Ort gleichzeitig aufhalten dürfen.

 

Der Startspieler beginnt und setzt eine beliebige Anzahl seiner Figuren auf einen Ort. Anschließend ist sein Nachbar an der Reihe. Dieses Verfahren geht so lange, bis jeder Spieler alle seine Figuren auf dem Plan verteilt hat. Hierbei ist zu beachten, dass man bei jedem neuen Einsetzen von Figuren stets einen neuen Ort wählen muss. Ein "Nachsetzen" zusätzlicher Figuren an einen bereits mit eigenen Personen besetzten Ort ist somit verboten.

 

Sind alle Figuren verteilt, beginnt der Startspieler mit dem "Aktivieren"; das  heißt, er führt jetzt  Aktionen mit seinen Personen durch. Die Reihenfolge der Aktionen ist ihm selbst überlassen. Erst wenn der Spieler alle Aktionen, die er durch seine Figuren auslösen kann, abgewickelt hat, ist sein linker Nachbar an der Reihe.

 

Die folgende Aufstellung erläutert die einzelnen Orte und die dazugehörigen Aktionen:

- Werkzeugmacher (1 freier Platz):

Der Spieler erhält einen Werkzeugchip, den er auf die entsprechenden Felder auf seinem Tableau legt.
 

- Hütte (2 freie Plätze):

Möchte ein Spieler in die Hütte, so muss er beide freien Plätze mit seinen Figuren belegen. Der Spieler erhält aus dem Vorrat eine weitere Figur seiner Farbe, die er ab der nächsten Runde einsetzen kann.
 

- Acker (1 freier Platz):

Der Spieler kann seinen Marker auf der "Nahrungsleiste" ein Feld vorziehen.
 

- Wald, Lehmgrube, Steinbruch und Fluss (je 7 freie Plätze):

Hier werden Rohstoffe gesammelt. Der Spieler nimmt sich den Würfelbecher und würfelt mit so vielen Würfeln, wie er Figuren auf den Ort gestellt hat. Die gewürfelten Augenzahlen werden addiert. Anschließend wird die Summe im Wald durch 3, in der Lehmgrube durch 4, im Steinbruch durch 5 und im Fluss durch 6 geteilt (immer abrunden) und der Spieler erhält entsprechend viel Holz, Lehm, Stein oder Gold.

Bei jedem Wurf kann ein Spieler zusätzlich seine Werkzeugchips verwenden. Für jedes eingesetzte Werkzeug erhöht sich das Wurfergebnis um 1. Jeder Werkzeugchip darf pro Runde nur einmal benutzt werden.


- Jagd (beliebig viele freie Plätze):

Auf das Jagdfeld kann jeder Spieler beliebig viele Figuren setzen. Der Aktion ist die gleiche wie bei den Rohstoffgebieten, jedoch wird das Ergebnis durch 2 geteilt und man erhält entsprechend viele Nahrungseinheiten. Auch bei der Jagd können die Werkzeugchips eingesetzt werden.
 

- Gebäude (1 freier Platz pro Gebäude):

Es gibt vier Kartenstapel mit je sieben Gebäuden, von denen jeweils nur die oberste Karte aufgedeckt ist. Will ein Spieler ein Gebäude errichten, so muss er die auf dem Gebäude abgebildeten Rohstoffe bezahlen. Der Wert eines Gebäudes errechnet sich immer aus der Wertigkeit der verwendeten Rohstoffe (Holz: 3, Lehm: 4, Stein: 5, Gold: 6). Der Spieler zieht seinen Marker auf der Punkteleiste entsprechend viele Felder vor.
 

-Zivilisationskarten (1 fr. Platz pro Karte):

In jeder Runde liegen 4 Zivilisationskarten aus, die immer unterschiedlich viele Rohstoffe kosten. Jede Karte ist zweigeteilt. Der obere Teil gibt an, welchen Bonus der Spieler beim Aufnehmen der Karte erhält (beispielsweise Rohstoffe, Nahrung oder Punkte). Der untere Teil der Karte gibt an, wie viele zusätzliche Punkte der Spieler bei der Schlusswertung erhält.

 


Rohstofferträge werden ausgewürfelt.
   
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Hat jeder Spieler alle seine Aktionen ausgeführt, endet eine Runde. Nun müssen alle Spieler ihre Personen "ernähren". Dazu muss jeder Spieler so viele Nahrungseinheiten abgeben, wie er Figuren besitzt. Besitzt ein Spieler zu wenig Nahrung, kann er alternativ Rohstoffe abgeben. Hat ein Spieler auch zu wenig Rohstoffe, kostet ihn das 10 Punkte auf der Punkteleiste. Dann beginnt eine neue Runde.

 

Das Spiel endet, wenn entweder einer der vier Gebäudestapel aufgebraucht ist oder wenn keine neue Zivilisationskarte mehr nachgelegt werden kann. Es kommt zur Schlusswertung und die Spieler errechnen ihre Zusatzpunkte durch ihre Zivilisationskarten. Eine Karte bringt beispielsweise Punkte für jedes Werkzeug, jedes gebaute Gebäude oder für jede eigene Figur. Der Spieler mit den meisten Punkten hat gewonnen. [cg]
 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
solides Spielprinzip
sehr schönes Material
ENDE
  MINUS:
MINUS:
z.T. glücksabhängig
 
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Chris:  Das Spielprinzip von "Stone Age" erfordert einiges an strategischer Vorgehensweise - durch den Würfeleinsatz erhält das Spiel jedoch ein großes Glückselement. "Echte" Strategie-Fans empfinden dies vielleicht als störsam - unseren Testspielern hat das Prinzip dennoch gefallen, zumal schlechte Würfe durch das Ausspielen von Chips ausgeglichen werden können.

Insgesamt kann man "Stone Age" als ein Familienspiel mit höherem Niveau bezeichnen. Das Material ist schön gestaltet und das Steinzeitthema wird gut vermittelt. Und doch ist gerade das Thema nicht mehr wirklich originell: Rohstoffe sammeln und Gebäude errichten konnte man in den letzten Jahren schon in unzähligen anderen Spielen - ein Grundthema also, das sich z.B. bereits vor über 10 Jahren bei den "Siedlern von Catan" bewährt hat. Somit fehlt es "Stone Age" ein wenig an eigener Genialität.


Trotzdem handelt es sich um ein solides Aufbauspiel, welches durchaus empfehlenswert ist für alle Spieler, die von dem Genre nicht genug bekommen können.

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
 
     

Gabi:  "StoneAge" ist ein familienorientiertes strategisches Spiel, das ein wenig an andere bekannte "Sammler und Jäger Spiele" der letzten Jahre erinnert. Das Spielmaterial ist liebevoll und thematisch schön gestaltet. Die Spielanleitung ist übersichtlich gegliedert, durch bildliche Darstellungen relativ einfach verständlich und nicht zu umfangreich. Kinder im Grundschulalter werden vor allem beim strategischen Nutzen der Chips noch überfordert sein, jedoch gewinnt das Spiel im zunehmenden Alter der Kinder an Wert. 

Stone Age ist ein gutes Einstiegsspiel in die Welt der "großen Strategiespiele".  Erwähnenswert ist der Einsatz der Würfel, der das Spiel weniger berechenbar macht und so das Spielglück herausfordert. Unserer Testgruppe gefiel das Spiel aufgrund des flüssigen Spielablaufs und des nicht zu umfangreichen Spielmaterials. Die Gesamtspielzeit erfordert jedoch bereits ein gutes Maß an Durchhaltevermögen; vor allem bei den jüngeren Spielern. Insgesamt empfehlenswert!

 

 
   KULT-FAKTOR
      Zweitmeinung
 
Ende
 

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