www.spielkult.de  

Kontakt    Impressum

Suche

 
   START | SPIELETESTS | VIDEOS | EXTRAS | LINKS | SHOP
    Themen          A bis Z          Neuheiten          Verlage          History  
 
 
Zurück zur Übersicht

Spiel-Fakten:

FamilieStrategie & AufbauWissen & RatenParty & KommunikationLogik & Kombination
KinderKarten
Würfel & GlückAktion & GeschicklichkeitLernen

Genre: Familie, Taktik
Erscheinungsjahr:
2012
Verlag: KOSMOS  ..i..
Autoren:
Inka und Markus Brand
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 45 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
Anzeige  

 

 

 
Star Wars
Angriff der Klonkrieger
 
Gemeinsam gegen die Droiden
Obi-Wan Kenobi, Anakin und Freunde sind in einen Hinterhalt geraten. Ein-geschlossen von Droidenarmeen kämpfen die Helden gemeinsam ums Überleben.
 

     

So funktioniert's:
Jeder Spieler wählt einen der vorliegenden, aus dem Film bekannten Charaktere (Obi-Wan, Anakin, Kit oder Mace) und nimmt sich eine der an die Spieleanzahl angepassten Charaktertafeln. Diese Tafeln unterscheiden sich und beinhalten unterschiedliche Fähigkeiten und Stärken.

Der Spielplan wird vorbereitet. Dabei wird das Kanonenboot auf sein Startfeld gesetzt. Es zeigt den Rundenfortlauf an und dient als Orientierung für die Abfolge der Aktionen. Als nächstes werden die Bedrohungskarten gezogen und ausgelegt. Sie stellen zusätzliche zu lösende Aufgaben dar, unter denen immer eine "Mega-Bedrohung" zu finden ist.

Da auch der jeweilige Rundenaufbau als Aktion in der Randleiste vermerkt ist, zieht nun das Kanonenboot bereits um ein Feld weiter auf das Würfel-Feld. Jeder Spieler nimmt sich reihum einen Würfel. Alle werfen und setzen diesen ein - entweder auf ein Würfelfeld einer Bedrohungskarte oder auf die Sonderfelder der eigenen Charakterkarte oder aber einfach nur als Kampfstärke. Hier ist gemeinsames Beraten gefragt, denn es wird kooperativ gespielt! Die Spielerreihenfolge bleibt dabei unbeachtet.

Die eigenen Tableaus bieten unterschiedliche Möglichkeiten zum Einsatz eines Würfels: Das rot unterlegte Kampffeld generiert Angriffsstärke. Das Machtfeld generiert Macht und verschiebt den  Macht-Marker auf dem Hauptspielplan nach rechts. Und die Spezialfähigkeiten liefern unterschiedliche Anwendungen.

Alle zur sofortigen Aktion eingesetzten Würfel kommen auch direkt zum Einsatz (Kampf, Macht); die Bedrohungswürfel jedoch werden aus den 16 Würfeln zusammengesammelt.

   
   

Beim Kampf darf nun die Spielerfigur beliebig versetzt werden, so sie frei laufen kann. Ein Überspringen anderer Figuren, Droiden und Gegenstände ist nicht erlaubt. Zu hinteren Bereichen muss also ein Zugang geschaffen werden. Danach "kämpfen" die Jedi-Ritter je nach ihrer Angriffsstärke die angrenzenden Felder frei. Als Beispiel wurde eine 3 gewürfelt, diese auf der Charaktertafel bei einem "+2"- Feld abgelegt. Dann besitzt die Figur nun eine Angriffsstärke von "5" und kann somit 5 umliegende 1er-Droiden entfernen oder 2 2er-Droiden und einen 1er usw.

Zwischen den einzelnen abzuräumenden Feldern darf sich auch bewegt werden, also laufen, kämpfen, laufen, kämpfen… bis die Stärke abgearbeitet ist. Zu beachten ist, dass unfertige Felder im Verlauf wieder aufgefüllt werden.

   
   

Mit Macht kann man Würfelergebnisse vor ihrem Einsatz verändern. Habe ich also eine 3 gewürfelt und benötige eine 5, kann ich den Machtmarker um 2 nach links versetzen und meinen Würfel auf 5 drehen. Allerdings Achtung: Die Macht darf nicht alle werden!

Nach dem Einsetzen der Würfel nehmen sich alle Spieler neue Würfel. Dies geschieht, bis alle 16 Würfel aufgebraucht sind. Dann zieht das Kanonenboot weiter. Jetzt werden alle nicht vollständig geleerten Gebiete des Spielplans wieder mit Droiden aufgefüllt, die Bedrohungskarten kontrolliert und nicht erfüllte Karten ausgeführt. Die nächste eigentliche Spielrunde wird eingeleitet, indem neue Droidenmannschaften die Arena betreten. Dazu werden - je nach Bootsfeld - Gebietskärtchen gezogen und diese mit Gegnern entsprechender Stärke gefüllt.

Immer weiter zieht das Boot vorwärts und somit schreitet auch das Spiel voran. Auffüllen-Würfeln-Kämpfen - und letztlich das Beraten zwischen den Spielern, welche Strategie gerade am besten geeignet ist. Dabei gilt die Sieg- bzw. die Misserfolgs-Regel! Gewinnen kann man das Spiel nur, wenn
-
 einer der drei Droidenstapel leer ist und somit keiner Gegner mehr aufgefüllt werden können.
- der "Macht"-Marker das Feld "Null" erreicht (= die Macht also komplett aufgebraucht ist).
-  die Mega-Bedrohung nicht abgewehrt wurde.

Spielende: Schaffen es die Spieler nun, bis zum letzten Feld des Kanonenbootes auf alle Bedrohungen zu reagieren und dabei die Siegbedingungen zu erfüllen, gewinnen die Spieler gemeinsam das Spiel. Meister Yoda kommt und befreit unsere Helden! Nun kann man, wenn man möchte, noch herausfinden, wie gut der Sieg war. Welchen Rang erreichte eure Mannschaft im Sieg? Seid Ihr noch Jedi-Jünglinge? Oder schon Padawans, Ritter oder Meister? [go]

Vielen Dank an KOSMOS für ein Rezensionsexemplar!

 
Links
 Folgen Sie SPIELKULT.de:
   Facebook     Twitter
     
    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
gelungene Umsetzung des Films
familienorientiertes,
   kooperatives Spielprinzip
atmosphärische Ausstattung
ENDE
  MINUS:
MINUS:
für erfahrene Spieler zu simpel
auf Dauer zu wenig Abwechslung
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi:  "Star Wars" - fast jeder kennt die Filmreihe und viele dürften mittlerweile Fans sein. Kult, ganz klar. Zu einem Film ein Spiel zu erschaffen, ist sicher nicht leicht - das beweisen einige Merchandising-Produkte der Vergangenheit. Durch die thematische Gebundenheit gerät der spielerische Langzeitreiz oftmals ins Hintertreffen. Woran liegt das? Nun, zum einen sind Lizenzprodukte oftmals "modischen" Trends unterworfen, zum anderen schränkt die Bindung ans Drehbuch stark ein.

Die beiden Brands (Inka und Markus) haben sich nun gemeinsam an einen besonders erfolgreichen Epos herangewagt - und bleiben dabei dem Film erstaunlich treu. Es geht schlicht ums Überleben. Die Jedis befinden sich, eingeschlossen von den Droiden, in der Kampfarena und versuchen sich gegenseitig am Leben zu erhalten. Sie wissen, die Hilfe kommt. Nur die Frage nach dem "Wann?" steht offen. Und ob es sich dann noch lohnt, die Kameraden zu retten, hängt letztlich von deren kämpferischen Fähigkeiten ab. Doch gemeinsam sind sie stark und halten, zumindest im Film, erfolgreich durch.

Im vorliegenden "Star Wars"-Spiel ist genau diese Szene dargestellt. Man befindet sich im Kampf. Durchhalten gilt als Spielgedanke. Die begleitenden Mechanismen sind rund, passen und lassen gutes kooperatives Spielen zu. Alles ist durchdacht. Das beginnt mit der umlaufenden Aktionsleiste, die punktgenau jeden zu gehenden Schritt angibt. Ein einmaliges Lesen der sehr gut verständlichen Anleitung reicht aus, danach genügt fast schon eine Orientierung am Kanonenboot. Die Spiel bestimmenden Würfel sind unterschiedlich taktisch und vielseitig verwendbar. Selten, dass ein Würfel gar nicht passt, zur Not wird er zur "Macht" und die macht wiederum weniger passende Würfel passend...

Auch die Bedrohungen sind in angenehmen Umfang vorhanden. Und trotz der steigenden Angreiferzahl läuft das Spiel im Allgemeinen gut vorwärts. Ein bisschen aufpassen muss man schon, aber die Schwierigkeiten sind überschaubar. Lasst keine Gebiete nur halb geleert! Nicht ordentlich aufgeräumt heißt doppelt arbeiten. Seht zu, dass alle Bedrohungen abgearbeitet werden, denn als Strafe kommen sonst weitere Droiden ins Spiel oder man verliert Macht. Beides kann den Sieg kosten. Und passt auf, dass ihr nicht alle Droiden entfernt! Sonst kommen  zu schnell sämtliche Gegner ins Spiel - und ist ein Gegner-Stapel leer, heißt es: "Verloren!".

Klingt alles "rund", doch das Spiel besitzt für mich ein "Aber". Trotz des extrem durchdachten  Spielablaufs, der keine nutzlosen Pausen lässt und alle einbezieht, fehlt mit bei dem Spiel etwas. Das bemerkt man nicht gleich. Man fühlt es, wenn das Spiel auf einmal zu Ende ist. Und das passiert ohne zusätzliche Anstrengung, ohne Endgegner, ohne wirklichen Aha-Effekt. Ein Sieg möchte gern erkämpft sein. Das bleibt hier zum Schluss aus. Ja, da wären wir wieder bei der Eingeschränktheit durch die Filmvorlage. Auch im Film kommt zum Ende Meister Yoda und hilft - aber im Spiel wirkt dieses abrupte Ende auf mich ein wenig unbefriedigend.

Teenager, Wenig- bis Gelegenheitsspieler - alle diesen Gruppen dürfte das Spiel durchaus gefallen. Vielspieler hingegen wollen mehr. Sie wollen das Gefühl des Sieges genießen, nach überstandenem Kampf eine Woge des Stolzes wahrnehmen und nicht den Sieg fast schon voraus erahnen. Und das wollen sie langfristig, immer wieder neu.

Fazit: Ein sehr schönes Spiel, rund und gut durchdacht, aber eher für weniger erfahrene Spieler geeignet, die die Feinheiten nicht zu schnell überblicken und somit eine Weile mit dem "Durchhalten" beschäftigt sind - und dies als ausreichende Bestätigung empfinden.  Dort lebt das Spiel auf  durch Kommunikation und Absprache untereinander. Und dort heißt es für mich: "Gemeinsam seid ihr stark…redet miteinander und ihr werdet siegen. Möge die Macht mit euch sein!"

Hinweis zum Kultfaktor: Als Familienspiel für "Star Wars"-Fans zu empfehlen (gut, 7 Punkte). Für erfahrene Spieler auf Dauer zu wenig Abwechslung bzw. Herausforderung (abweichende Wertung in gelb).
 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

Anderer Meinung?

Jetzt selber Spiele bei SPIELKULT.de bewerten! > Hier!

 

Anzeige

  Gefällt Ihnen dieses Spiel?  Hier können Sie es kaufen!
 
 
Wen's interessiert...    
> Space Mission    
Ende
 
 Anzeige
leer
 
 

   > So testen wir
       
    Alle Spiele
von A bis Z:

 
Auswahl
# A B C
D E F G
H I J K
L M N O
P Q R S
T U V W
X Y Z #
 

 

 

 

 

 
Anzeige
Amazon
 
 
 

 

         
     
(C) SPIELKULT.de ^^^

 kostenlose counter