www.spielkult.de  

Kontakt    Impressum

Suche

 
   START | SPIELETESTS | VIDEOS | EXTRAS | LINKS | SHOP
    Themen          A bis Z          Neuheiten          Verlage          History  
 
 
Zurück zur Übersicht
   

(C) Spiel des Jahres e.V.
- 2015 -

 

Spiel-Fakten:

FamilieStrategie & AufbauWissen & RatenParty & KommunikationLogik & Kombination
KinderKarten
Würfel & GlückAktion & GeschicklichkeitLernen

Genre: Kinder
Erscheinungsjahr:
2015
Verlag: Zoch  ..i..
Autor: Roberto Fraga
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 6 Jahren
Spieldauer: ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
Anzeige  

 

 

 
Spinderella
 
Die spinnen, die Spinnen!
Die Spinnenbrüder spielen mit ihrem Schwesterchen und seilen es am Spinnenseil ab. Sie machen es sich zum Spaß, die fleißigen Ameisen bei ihrem Waldlauf immer wieder zurück zum Start zu bringen!
 

     

So funktioniert's:
Der Aufbau der Spielfläche sollte unbedingt das erste Mal mit den Erwachsenen gemeinsam durchgeführt werden. Dabei werden die Baumteile an jede der vier Ecken eingesetzt und das Spinnennetz mittels der Haltebolzen eingesteckt. Mittels einer Fixierung bleibt der dreidimensionale Spielplan stabil. Der kleine Baumstumpf wird auf ein beliebiges Feld platziert. Zudem werden die Spinnenbrüder oben auf das Netz gesetzt, während  die kleine Spinderella von unten mittels Magneten und dem Seil an beiden Brüdern befestigt wird. Zum Spiel gehören außerdem drei Ameisen (für jeden Spieler in einer Farbe).

Der Startspieler nimmt sich die drei Würfel und wirft sie.  Jeder Würfel hat nun seine eigene Bedeutung.

Der grüne Würfel steht für die Figur, die bewegt werden darf: Spinne oder Ameise (mehr dazu unten) oder Baumstumpf (Blattsymbol), der versetzt werden muss. Er wird auf ein beliebiges, von einer oder zwei Ameisen besetztes Feld gesetzt. Ameisen können nur mit einem gewürfelten Blatt "gerettet" werden. Ameisen auf der Borke bleiben dort auch während des Versetzens stehen. Zusätzlich zum Versetzen des Baumstumpfes darf sich der Spieler aussuchen, ob er noch eine Ameise oder die beiden Spinnen bewegen möchte.

Der braune Würfel steht für die Anzahl der Felder, die eine Ameise auf dem Weg laufen darf.

Der weiße Würfel erlaubt den beiden Spinnenbrüdern Bewegungen auszuführen. Dabei darf die Anzahl der Bewegung auf beide Spinnen verteilt werden. Um deren Bewegung auszuführen, wird die gewählte Spinne über die weißen Fäden des Netzes geschoben. Gezählt werden bei der Bewegung immer die roten Punkte, die sich an den Knoten befinden. Der maximale Abstand zwischen beiden Spinnen darf zwei rote Punkte nicht überschreiten.

Der Startspieler schaut also zuerst auf den grünen Würfel. Was darf er bewegen? Zeigt der Würfel eine Ameise, darf der Spieler eine seiner Ameisen um die entsprechende Augenzahl auf dem Weg entlang ziehen. Er darf über andere Ameisen und den Baumstumpf hinweg ziehen. Dabei kann es auch passieren, dass eine Ameise auf einer anderen sitzt. Diese wird dann einfach Huckepack mitgetragen. Das Ziel muss dabei nicht mit genauer Punktzahl erreicht werden. Alle anderen Punkte müssen immer komplett gesetzt werden.

Zeigt der Würfel eine Spinne, darf der Spieler die Spinnen  bewegen und dabei versuchen, eine gegnerische Ameise anzuheben. Das geht, wenn Spinderella weit genug auf eine Ameise herabgelassen werden konnte, sodass der Magnet sie anzieht. Dafür erhält der Spieler eine Belohnung. Der Spieler darf nun zusätzlich eine seiner Ameisen um die Würfelzahl des braunen Würfels ziehen. Falls eine eigene Ameise gefangen wurde, gibt's natürlich keine Belohnung. Gefangene Ameisen werden immer an den Startpunkt zurückgesetzt. Die beiden Spinnen werden so weit auseinander gezogen , dass sie wieder zwei Punkte voneinander getrennt stehen.
...
Dieses und viele weitere Spiele könnt ihr hier ausprobieren:
 

Die Spieletage werden zweimal jährlich veranstaltet in Kooperation mit SPIELKULT.de

Das Spiel endet, wenn der erste Spieler seine dritte Ameise ins Ziel gebracht hat.  Er gewinnt. [go]

Auszeichnung: "Spinderella" wurde im am 8. Juni 2015 von der Spiel des Jahres-Fachjury zum "Kinderspiel des Jahres 2015" gekürt!

 

Anzeige SPIELE-OFFENSIVE.de

leer
Achtung, hierbei handelt es sich um ein Werbevideo von www.Spiele-Offensive.de !
 
Links
 Folgen Sie SPIELKULT.de:
   Facebook     Twitter
     
    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
tolles Material mit
  neuartiger Spielmechanik

ENDE
  MINUS:
MINUS:
Mechanik benötigt Übung
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
   
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi: Iiiieh, Spinnen! Wie oft hört man solche Aussprüche bereits von Kindern. Dass Spinnen jedoch auch ihren Anteil an der natürlichen Balance unserer Erde tragen, vergessen wir recht schnell. Das Thema Spinnen nun in einem liebevoll gestalteten Kinderspiel mit einem positiven Image zu belegen, finde ich persönlich sehr gut. Sollte doch die Achtung vor jedem Lebewesen in unserer Zeit eine hohe Rolle spielen.

Das wirklich Interessante am Spiel ist jedoch weniger das Thema als dessen mechanische Umsetzung. Spinnen krabbeln auf Netzen herum und seilen sich am eigenen Spinnenseil ab. Beides wurde im Spiel auf gelungene Weise umgesetzt. Die beiden Spinnenbrüder werden oben auf dem Netzt verschoben. Die darunter am Seil hängende kleine Spinne wird dabei immer nach oben gezogen oder herabgelassen. Trifft sie dabei auf eine darunter stehende Ameise, wird diese vom Magneten in der kleinen Spinne angezogen und gefangen. Das Ganze sieht toll aus, aber es ist gar nicht so einfach, die Bewegung der oberen Spinnen mit der Position der unten hängenden Spinne zu koordinieren. Selbst Erwachsene benötigen ein wenig Übung, ihre Augen-Hand-Koordination darauf einzustellen. Kinder allerdings üben bei diesem Spiel gern freiwillig. Lässt man sie nach der ersten Runde mit dem Spiel allein, wird die Geschichte selbst neu erfunden und gern frei gespielt. Das geschieht nur bei wenigen Spielen. Auch hier bin ich positiv überrascht.

Das eigentlich simple Laufspiel gerät dank der tollen Mechanik fast ein wenig in den Hintergrund. Das einfache Ziel ist es, die eigenen Ameisen zum Ziel zu bringen und logischerweise die anderen an selbigem zu hindern. Hindern kann man auf zweierlei Art, die vom Würfel entschieden wird: Spinderella fängt und trägt die Ameisen an den Start zurück oder die Borke wird so versetzt, dass sie auf einer gegnerischen Ameise platziert wird. Die Verteilung auf dem Würfel ist dabei den Ameisen sehr zugetan. Allerdings kommt das Blatt im Bedarfsfall auch der Spinne zugute. Insgesamt kann jedes Kind, wenn es wirft, immer etwas tun, was das Spiel vorwärts bringt. Kleine Entscheidungen müssen getroffen werden. Stänkerei bleibt im Rahmen, trotzdem ist sie eines der Elemente, das in manchen Runden stark vorherrscht, vor allem, wenn Erwachsene mitspielen, die auf jeden Fall hier gemeinsam mit den Kindern sehr viel Spaß haben.

Für mich ist "Spinderella" vollkommen zurecht das Kinderspiel des Jahres 2015! Ein tolles Spiel!
...

 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
   
Ende
 
 Anzeige
leer
 
 

   > So testen wir
       
    Alle Spiele
von A bis Z:

 
Auswahl
# A B C
D E F G
H I J K
L M N O
P Q R S
T U V W
X Y Z #
 

 

 

 

 

 
Anzeige

Amazon
 
 
 

 

         
     
(C) SPIELKULT.de ^^^

 kostenlose counter