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Spiel-Fakten:

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Genre: Geschicklichkeit
Erscheinungsjahr:
2016
Verlag: Granna 
Autor: Michat Gotebiowski
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 6 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
   
   

 

 
Spaghetti
 
Spiel mit dem Essen!
Spaghetti als Mikado-Stäbe! Wer geschickt die wertvollsten Nudeln aus dem Haufen vom Teller zieht, gewinnt!

     

Der Spielaufbau ist einfach. Der Teller (für die schwierigere Variante "Spaghetti Difficili" ein kleinerer) wird in der Tischmitte platziert. Darauf werden die bunten Nudel-Fäden gut miteinander vermischt und auf dem Teller so drapiert, dass kein noch so kleines Stück Faden über den Tellerrand hinausragt.  Dann werden die drei Klopse (leicht wie Tischtennisbälle) auf den Nudeln platziert. Auch sie müssen innerhalb der Tellerscheibe verbleiben. Die Sanduhr wird bereitgestellt. Das Spiel beginnt.

Jeder Spieler hat nun eine Sanduhrlänge (= 20 Sekunden) Zeit, um sich Fäden vom Teller zu ziehen. NICHT ESSEN! Dabei darf nur mit einer Hand gezogen werden. Es darf immer nur eine Nudel genommen werden, die genau an einer Stelle berührt wird. Die Nudel wird zunächst auf den eigenen Haufen gelegt, bevor die nächste in Angriff genommen werden kann. Mit dem Ende der Zeit muss der Zug des Spielers sofort abgebrochen werden. Ebenso bei einem Aktionsfehler oder wenn eines der Hackbällchen vom Teller rollt. Eine Nudel aufzugeben und eine andere zu versuchen, ist erlaubt. Klopse können dann vom Teller genommen werden, wenn sie weder eine Nudel noch einen anderen Klops berühren. Wenn beim Ziehen einer Nudel ein Klops zu rollen beginnt, darf der Spieler diesen zwischendurch schnell auffangen bevor er vom Teller rollt. Der Spieler darf ihn aber nur als eigenen Punkt behalten, wenn dieser beim Auffangen keine Nudel berührt. Fällt eine Nudel oder ein Klops vom Teller, endet der Spielerzug. Nach seinem Zug darf der Spieler die verbliebenen Nudeln und Klöpse neu vermischen. Dann ist der nächste Spieler dran. Ist der Teller leer, endet die Runde. Jetzt werden die Punkte gezählt: 1 Punkt pro gelber Nudel, 2 pro roter, 3 pro grüner, 4 pro schwarzer - und jeder Klops bringt auch noch einmal einen Punkt. Wer am Ende die meisten Punkte hat, gewinnt.

Bei einer Variante werden zudem die beiliegenden Chips verwendet. Aus ihnen werden 6 verdeckt gezogen, die offen neben dem Teller platziert werden. Nun kann ein Spieler innerhalb seines Zuges, also innerhalb der 20 Sekunden, einen der Chips direkt erarbeiten.  Die dafür gezogenen Nudeln werden vorerst auf einem zweiten kleinen Haufen gesammelt. Am Ende des Zuges darf der Spieler, wenn er einen Chip geschafft hat, diesen zu seinen gewonnenen Nudeln legen. Am Ende werden dann zu den üblichen Punkten die Chip-Punkte hinzu. Sieger ist erneut der Spieler mit den meisten Punkten. [go]

 
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innovatives Material
witziger Ablauf
ENDE
  MINUS:
MINUS:
bekannte Grundidee
leer
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   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi: "Spiel mit dem Essen" - das steht auf der Verpackung geschrieben und widerspricht der allgemein gültigen Regel, genau dieses nicht zu tun. Aber mittlerweile wird auch Kunst aus Nahrungsmitteln erstellt, warum also nicht damit spielen. An dieser Stelle zunächst die Frage: Wer kennt den Klassiker Mikado? Der erste Vergleich ist klar. Mikado ist ein Geschicklichkeitsspiel, bei dem Stäbe aus einem Haufen gezogen werden, ohne dass was wackelt. Das macht Spaß und spornt dank dem Punktesystem zum Wettkampf an. Und nun Spaghetti? Diesmal werden Fäden ("Nudeln") aus einem Haufen gezogen. Wackeln ist erlaubt, nur runter fallen darf nichts. Und genau in der Verwendung des innovativen Materials entsteht ein völlig anderes Spielgefühl, das sich vom ersten Gedanken weit distanziert.

Das Herausziehen der Fäden macht Spaß und erfordert einhändig einiges an Fingerspitzengefühl, wenn man die tischtennisballleichten Klopse nicht herunterrollen lassen möchte. Rutscht nur ein winziger Teil vom Teller, endet der Zug sofort, und der Nächste ist dran. Freundlicherweise darf ich dann wenigstens noch alles wieder schön zusammenstopfen, damit mein Mitspieler nicht auf meine angefangenen Fäden zurückgreifen kann. Um es schwerer zu machen, kann ich die flache Tellerscheibe verkleinern oder zusätzliche Aufgabenchips nutzen. Alles in allem wird der zum Sieger, der am Ende die meisten Punkte vom Teller gezogen hat.

In unseren Testgruppen kam das Spiel bei Geschicklichkeitsfreunden und Familien als kurzweilige Alternative gut an. Dank des leichten Einstieges bietet sich das Spiel vor allem als Generationenspiel an, wobei Kinder erst einmal ein wenig üben sollten. Am besten funktioniert das Spiel als Spiel unter Spielern mit gleichen Fähigkeiten. Dann kommt es auf jede Nudel an, wobei die Anzahl der Fäden dann schon fast als zu gering erachtet werden (Hier der Haus-Tipp:  Eigene Schnürbänder hinzufügen und mit anderen Punkten oder Aktionen unterlegen). Ansonsten aber ist das Material qualitativ und designtechnisch adäquat und ansprechend. Das Spiel gefällt. Die mehrsprachige Anleitung beschreibt trotz einiger winziger Schreibfehler den Ablauf sicher. Ich mag die Spielidee und das Material. Gut gemacht.
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