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Spiel-Fakten:

FamilieStrategie & AufbauWissen & RatenParty & KommunikationLogik & Kombination
KinderKarten
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Genre: Familie, Taktik, Geschicklichkeit
Erscheinungsjahr:
2010
Verlag: Sirius/ im Vertrieb
von Hutter Trade  ..i..
Autor: Christophe Boelinger
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: 30-45 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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  Skyscrapers
 
Hoch hinaus!
Die Spieler errichten gemeinsam einen Wolkenkratzer. Dabei versucht jeder, seine Baukarten und Bauarbeiter in viele Punkte zu verwandeln.
 

     

So funktioniert's:
Zuerst wird der zweiteilige Spielplan in der Mitte zusammengeschraubt. Es entsteht nun ein Straßenteil mit vielen Autos, der die Siegpunktleiste darstellt, sowie ein drehbarer Bau-Untergrund. Nun werden die drei grauen Fundament-Karten herausgesucht, in T-Form zusammengesteckt, und in die Aussparungen der Grundfläche eingesteckt.


Die Baustelle ist grün eingezäunt.
   
Die Autos fungieren als Punkteleiste.
   

Als nächstes wählt jeder Spieler eine Farbe und erhält 2 Fundament-Karten und 6 Bauarbeiter. Zudem werden die Bau-Karten je nach Spieleranzahl unter den Spielern verteilt (2 Spieler: 15 Baukarten , 3 Spieler: 12 Karten und 4 Spieler: 9 Karten).

Jeder Spieler muss drei Aktionen ausführen, die er in beliebiger Reihenfolge nutzen darf. Auch Wiederholungen sind erlaubt:

Einsetzen eines neuen Arbeiters auf dem drehbaren Baugrund
Ein neuer Arbeiter muss immer mindestens eine Fundament-Karte berühren. Ein Bauarbeiter darf keine Kartenniete berühren! Er darf nicht nur eine Ecke der Karte, sondern muss immer eine Fläche berühren!

Bauen
Ein bereits auf der Baustelle befindlicher Bauarbeiter darf bauen. Dabei wird eine beliebige Baukarte aus dem eigenen Vorrat gewählt. Alle Karten-Arten müssen gemäß ihrer Kennzeichnung eingebaut werden.

- Fundament-Karten (mit Gras) müssen immer den Baugrund berühren.
- Bei den Baukarten muss die Pfeilrichtung und die Darstellung der gezeichneten Bauarbeiter beachtet werden - nicht, dass ein Bauarbeiter kopfüber am Träger hängt...!
- Universale Baukarten haben keine spezielle Kennzeichnung und dürfen sowohl flach als Etage oder senkrecht als neue Stockwerke eingesetzt werden.


Ein Bauarbeiter des roten Spielers auf einem Stahlträger.

Das Anbauen der Baukarten erfolgt mit den Kartennieten, die passend durch die dafür vorgesehene Stanzöffnung gesteckt werden. Sie dürfen lediglich von den Seiten oder von oben und müssen komplett bis zum Anschlag eingesteckt werden.

Die Kartennieten dürfen die andere Karte nur jeweils mittig (an den schmalen Seiten) bzw. an den zwei markierten Punkten (an der langen Seite) berühren, also nicht an der Ecke!

Bau-Regeln:
-
Die Karten müssen rechtwinklig angebaut werden.
- Jedes Stockwerk muss mindestens eine halbe Kartenhöhe betragen, es dürfen also keine Halbstockwerke gebaut werden.
- Mindestens ein Stahlträger der neuen Karte muss mit einem Stahlträger einer anderen Karte des Gebäudes verbunden werden.
- Nur Fundament-Karten dürfen den Baugrund berühren.
- Eine neue Karte kann nur angebaut werden, wenn ein Bauarbeiter des aktiven Spielers die Karte berührt, an der angebaut werden soll.
- Während des Bauens darf der aktive Spieler beide Hände zum Stützen und Schützen benutzen.
- Kein Spieler darf eine einmal angebaute Karten verschieben oder verändern
- Nur der aktive Spieler darf während den Aktionen das Gebäude berühren.


Die Etagen werden mit den grauen Kartennieten verbunden.
   
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Bauarbeiter:
- Es dürfen beliebig viele Bauarbeiter auf einer Karte platziert werden.
-
Auf derselben Karte darf der aktive Spieler einen eigenen Bauarbeiter beliebig kostenlos verschieben.
- Fremde Bauarbeiter dürfen nur dann berührt und minimal verschoben werden, wenn sie eine Kartenniete beim Einstecken berühren würde.
- Das Verschieben auf einer Ebene von einer Karte zu einer anderen Karte kostet eine Aktion.
- Das Versetzen eines Bauarbeiters von einem Stockwerk auf ein anderes kostet eine Aktion. Dabei darf der Bauarbeiter auf eine beliebige Karte der Etage gestellt werden.
-Werden Bauarbeiter über mehrere Aktionen bewegt, muss jeder Schritt wirklich vollzogen werden, damit bewiesen wird, dass der Arbeiter auf jeder Ebene sicher steht.

Fallen beim Arbeiten an der Gebäudestruktur Bauarbeiter hinunter, gibt es 5 Minuspunkte je Arbeiter, die sofort auf der Siegpunktleiste zurück gezogen werden. Eigene Arbeiter müssen wieder an die alte Position gesetzt werden. Gefallene Arbeiter einer fremden Farbe dürfen von ihren Besitzern an eine beliebige Stelle und Etage ihrer Wahl gesetzt werden.


Der Steckmechanismus lässt ein dreidimensionales Hochhaus entstehen.
   
Einige Baukarten zeigen Bauarbeiter.
   

Von Wänden eingeschlossene Arbeiter sind verloren und können keine Punkte mehr erhalten.

Etagen:
-
Manchmal entstehen beim Bauen mehrere eigenständige Türme. Das kann geschehen, wenn sich die Karten einer Ebene nicht oder nur an einer Ecke berühren. In diesem Fall darf sich ein Arbeiter nur innerhalb dieses Turmes bewegen, es sei denn, er kehrt vorher auf die letzte verbundene Ebene zurück.
- Wird die Verbindung zwischen Türmen später hergestellt, stellen die zusammengehörenden Flächen wieder eine komplette Ebene dar und können dementsprechend bei der Bewegung verwendet werden.
- Wird ein Gebäude so beschädigt, dass eine Baukarte (keine Fundamentkarte!), den Baugrund berührt, wird das Spiel abgebrochen. Der die Zerstörung verursachende Spieler verliert sofort das Spiel!

 

Zwischenwertung:
Nach jede eingesetzten Karte werden sofort die erworbenen Siegpunkte gezählt und auf der Siegpunktleiste vorgezogen.

Punkte gibt es für jede neue Stahlträgerverbindung zwischen der angebauten und bereits vorhandenen Karte (1 Punkt) sowie für jeden Arbeiter auf der neu angebauten Karte (1 Punkt).

Ist die neue Karte nun die höchste Karte des Gebäudes, wird die gesamte im eben erfolgten Zug erworbene Punktezahl verdoppelt.

Spielende:
Das Spiel endet, wenn ein aktiver Spieler seine letzte Karte an das Gebäude angebaut hat. Dafür erhält er sofort 5 Siegpunkte. Allen anderen Spielern wird für jede noch vorhandene Karte 1 Siegpunkt abgezogen.

Der Spieler mit der am höchsten stehenden sichtbaren Figur erhält 5 Siegpunkte. Sollten mehrere Spieler eine gleiche Anzahl an Figuren auf der obersten Ebene haben, dann wird die Anzahl der Figuren der nächst unteren Ebene bei der Betrachtung hinzugezählt.

Es gewinnt der Spieler mit den meisten Siegpunkten. [go]

Vielen Dank an Hutter Trade für ein Rezensionsexemplar!

 
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  PLUS:
PLUS:
innovativer Steckmechanismus
kombiniertes Bau- und Taktikspiel
ENDE
  MINUS:
MINUS:
nichts für Grobmotoriker
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi:  Skyscraper = Wolkenkratzer. Hoch hinaus gehen soll es also. Das Material, augenscheinlich Stahlträger, besteht aus stabilen Karton-Karten und grauen Kunststoff-Nieten, die, ineinander gefügt, ein recht ansehnliches Bau-Kunstwerk ergeben, wenn... ja, wenn die Spieler das nötige Fingerspitzengefühl besitzen. Fehlt dieses, ist der Bau beschwerlich und ärgerlich zugleich, denn fallende Teile und Arbeiter werden hart bestraft.

Hohe Minuspunktezahlen werden anscheinend aber erwartet, denn der große Spielplan besitzt eine Siegpunkteleiste (in Form eines Kreisverkehrs voller Autos), die von minus 40 bis plus 59 reicht.

Für die Punkte sind die sichtbaren Trägerverbindungen wichtig, dazu kommen Sonderpunkte für höchste Ebenen und Bauarbeiter. Mit den Bauarbeitern kommt noch ein wenig Strategie und ein wenig Stänkerei ins Spiel. Also langsam und bedacht spielen, Hektik verträgt das Spiel nicht.

Ja, in unseren Spielgruppen wurde viel gedacht. Während das Spiel anfangs "nur" als Geschicklichkeitsübung betrachtet wurde, stellte man schnell fest, dass dann doch die Taktik und ein wenig Glück (durch die zufällig verteilten Karten) zum Gewinnen notwendig sind. Grobmotoriker jedoch hatten auch dauerhaft wenig Chancen auf Sieg und verloren aufgrund der sich häufenden Minuspunkte die Lust am Spiel.

Fazit: "Skyscrapers" kombiniert gutes Material mit innovativen Ideen für Spieler, die feinmotorisch und strategisch den Himmel stürmen wollen.

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

 NO.1   Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als erstes von SPIELKULT.de getestet!

 

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