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Spiel-Fakten:

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Genre: Karten
Erscheinungsjahr:
2016
Verlag: HUCH! & friends  ..i..
Autor: Arve D. Fühler
Spieleranzahl: 3 bis 5
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     

 

 
Skibe
 
Schiffbau, Wikinger-Style
Erik der Rote heißt der Cheffe und als tatsächlich einmal lebender Wikinger will er Grönland besiedeln. Dazu sammelt er seine besten Krieger und schickt sie in die neuen Länder.
 

     

Drei Schiffe bauen die Spieler gemeinsam, obwohl jeder doch so auf seinen eigenen Vorteil sinnt. Jeder Spieler nimmt sich ein farbiges Kartenset, bestehend aus fünf Häuptlingskarten und zwei Schiffs-Hecks. Die Karten bleiben verdeckt vor den Spielern liegen, sodass die Spielerfarbe für jeden erkennbar bleibt. Dann wird der Baubeginn mit den drei Bug-Karten simuliert. Diese werden untereinander gelegt und mit je einem Proviant bestückt. Nach und nach werden nun Reihen gebildet, die die wachsenden Schiffe symbolisieren.  Der restliche Proviant bildet zusammen mit den Ausrüstungssteinen den Vorrat. Die Wikingerkarten werden komplett gemischt und als Stapel gut in der Tischmitte platziert. Je zwei dieser Karten werden gezogen und als offene Karten an die Bugkarten positioniert. Drei weitere Karten werden direkt neben dem Stapel als offener Vorrat in einer Reihe ausgelegt. Das Spiel kann beginnen.

Es wird reihum gespielt. Jeder Spieler kann nun entweder an dem Schiff weiterbauen und es beladen oder ein Heck an ein Schiff anlegen und dieses Schiff mit einer Wertung beenden. Zum Weiterbauen wählt sich der Spieler entweder eine der drei offenen Wikingerkarten vom Vorrat oder zieht eine Karte verdeckt vom Stapel. Dann legt er die Karte an eines der drei Schiffe an. Dabei muss er folgendes beachten: Es wird immer direkt rechts an ein Schiff angelegt. Und es darf die Maximalzahl an Karten nicht überschritten werden. Diese ist spielerzahlabhängig und variiert von 5 bis 7 Karten.

Wurde die Karte angelegt, muss ein beliebiges Schiff eine Ladung erhalten. Dazu wird die Karte vor der eben gelegten Wikingerkarte betrachtet. Dort findet sich in der rechten oberen Ecke ein Symbol (Proviant = braun, Ausrüstung = schwarz). Immer gilt: Was nicht im Vorrat ist, kann von einer anderen Karte genommen werden. Hier jedoch gibt es eine Einschränkung: Das letzte Proviant einer Bug-Karte muss liegen bleiben. Und Ausrüstungen dürfen nur auf Karten anderer Schildfarbe liegen, als die zuletzt gelegte zeigt.

Nach dem Ausspielen der Karte und dem Setzen des Steins darf der Spieler nun genau einen eigenen Häuptling an ein beliebiges Schiff ausspielen. Häuptlinge bringen Sonderaktionen, die jedoch je Reihe nur einmal vorkommen dürfen. Danach wird die Auslage ggfs. aufgefüllt und der nächste Spieler folgt.

Entscheidet sich ein Spieler, ein Schiff mittels Heckkarte zu beenden, löst er damit sofort eine Wertung aus. Zunächst werden dabei die Häuptlingskarten der Reihe nach (von links nach rechts) ausgeführt. Dann werden die Punkte verteilt. Jeder zählt die eigenen Schilde in der Schiffsreihe und die auf den "eigenen" Karten befindlichen Ausrüstungen. Beide Summen werden addiert und mit den Proviantsteinen auf der Bug-Karte multipliziert. Die Schiffsreihe wird abgeräumt. Lediglich die Bug-Karte wird als neuer Start wieder zusammen mit zwei Wikingerkarten hergerichtet.  

Das Spiel endet, wenn keine Wikingerkarte angelegt werden kann. Dann folgt die Schlusswertung aller drei Schiffe (auch unfertige). Wer jetzt zusammen mit allen Wertungen die meisten Punkte erreicht hat, gewinnt. [go]

 
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Gabi: "Skibe" ist das dänische Wort für Schiffe. Eigentlich simpel und vor allem völlig dem Grundgedanken des Spieles entsprechend. Es geht um Schiffe, genauer gesagt um Wikingerschiffe, die für eine große Fahrt gerüstet werden sollen. Punkte kriegt letztlich der, der es schafft, Proviant, Ausrüstung und Schilde möglichst gewinnbringend in den Schiffen zu verteilen. Ganz klar, wo das Problem liegt: Alle wollen das selbe und bringen mit ihren Häuptlings-Aktionen auch noch die Wertung durcheinander. Da heißt es gut platzieren und hoffen, dass nichts Schlimmes geschieht. Genau hierin liegen Reiz oder Abneigung begraben.

Die ansprechende Grafik lädt zum Spielen ein. Hat doch Wicki schon lange in unseren Herzen seinen Charme verbreitet und uns das Wikingerthema nähergebracht. An ihn, oder besser den dicken rotbärtigen Vater, erinnert auch das Cover-Design... zumindest entfernt. Der Spielablauf ist rund und hinterlässt keine unangenehmen Wartezeiten. Das Regelwerk beschreibt den Ablauf klar und deutlich. Gut gemacht. Und trotzdem. Das Spiel verursacht beides: Spaß und Hass. Warum? Ganz einfach. Ich baue die ganze Zeit an meinem Plan und dann kommt mein Gegner und macht ihn kaputt. Das kann Spaß machen. Schadenfreude ist bekanntlich die schönste Freude, zumindest wenn die Stänkerei von mir ausgeht. Trifft es mich, muss ich das entweder mit Humor nehmen - oder ich bin verärgert. Das macht das Spiel nur begrenzt familientauglich. Man muss wissen, mit wem man das Spiel spielen kann. Mit der richtigen Gruppe kommt der Spielspaß, dann funktioniert's in jedem Alter, zumindest ab 8 Jahren. In unseren Testgruppen konnten wir beide Reaktionen beobachten.

Fazit: "Skibe" ist eigentlich ein als Familienspiel deklariertes Kartenspiel mit viel Stänkerei, das auf jeden Fall Spaß machen kann - es aber nicht immer und jedem macht.
 

 
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      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
 
 

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