Genre: Aktion, Logik, Kinder
Erscheinungsjahr: 2011 Verlag: Hasbro
..i.. Spieleranzahl: 1
Alter: ab 8 Jahren Spieldauer: variabel
Einstiegslevel:
Glück
Initiative
leer
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Simon Flash
Im Farbrausch Viele
werden noch das klassische "Senso"
kennen. Farbkombinationen müssen
durch Tastendruck nachgeahmt
werden - jetzt in neuer Form,
mit neuen Spielmodi.
So funktioniert's:
Durch einen Druck
auf die Displays der elektronischen Würfel,
welche mit Batterien gefüttert sind (bereits im
Spiel enthalten!), werden diese aktiviert und
leuchten in vier Farben. Die Würfel
kommunizieren untereinander, so dass sie, in
Reihe liegend, das Hauptmenü bilden.
Die Displays der Würfel
leuchten in vier verschiedenen Farben. Liegen sie in
Reihe, reagieren die Module aufeinander.
Jede Farbe steht für einen bestimmten
Spielmodus, der jeweils immer von einem
Solospieler absolviert wird:
- "Simon Farb-Flash" (rot):
Es wird eine Farbkombination abgespielt. Danach
verändern die Würfel ihre Farbe. Jede Farbe
(rot, gelb, blau, grün) ist genau einmal
vertreten. Aus dem Gedächtnis muss der Spieler
die Würfel nun so nebeneinander legen, wie es
der zuvor vorgegebenen Kombination entspricht.
Die elektronischen Würfel reagieren auf ihre Anordnung.
Beim "Licht aus"-Spiel gilt es, die Würfel so
anzuordnen, dass alle Displays erlischen.
- "Simon Licht aus!" (gelb):
Hier gilt es, die Würfel so anzuordnen, dass
ihre Displays erlischen. Jeder Würfel muss dazu
auf eine bestimmte Position in der Reihe gelegt
werden, die man durch Ausprobieren und Logik
erschließen soll. Es gilt, möglichst viele
Aufgaben innerhalb von 90 Sekunden zu lösen.
- "Simon Top-Secret" (blau):
Dieser Modus ähnelt dem "Licht aus"-Spiel.
Diesmal müssen die Würfel jedoch alle die
gleiche Farbe zeigen. Ein Würfel verändert seine
Farbe, sobald er an eine neue Position gelegt
wird. Die Kombination aller Würfel ist hier
entscheidend. Die Spielzeit beträgt 2 Minuten.
Bei "Simon Classic"
befinden sich die Würfel in der praktischen
Aufbewahrungsbox.
-
"Simon Classic" (grün):
Hier wird klassisches "Senso" gespielt, indem
die vorgegebenen Farbkombinationen durch
Tastendruck nachgeahmt werden müssen. Es beginnt
mit nur einer Farbe und steigert sich dann über
immer länger werdende Abfolgen, wobei nach jeder
gelösten Aufgabe genau 1 Würfel hinzukommt.
Anders als bei "Farb-Flash" kommen die Würfel
aber hier mehrfach innerhalb einer Kombination
zum Einsatz. Auch müssen sie nicht verschoben
werden, sondern liegen starr in der extra dafür
vorgesehenen Aufbewahrungsbox, die gleichzeitig
die Spielschachtel ersetzen kann, möchte man das
Spiel mit auf Reisen nehmen.
Hinweis: Das
Spiel ist mit einer Soundausgabe ausgestattet,
welche jedoch auch deaktiviert werden kann.
[ih]
Vielen Dank an
Hasbro für ein Rezensionsexemplar!
ERKLÄRVIDEO
leer
Dieses Erklärvideo gibt es auch in einer vergrößerten
>
XL-Ansicht
PLUS:
PLUS:
innovatives Spielmaterial
nettes Reaktionsspiel,
vornehmlich für Grundschulkinder
ENDE
MINUS:
MINUS:
z.T.
noch offenes Potential
sehr teuer
leer
PUNKTE-CHECK:
SPIELIDEE
Originalität, Regeln
AUSSTATTUNG
Material, Umfang
SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss
Ingo: Als im Jahr 2010
"Boggle Flash" erschien, staunten die Spieler
erstmals über die neuartigen, miteinander
kommunizierenden elektronischen Display-Würfel.
Allein durch das Nebeneinanderlegen erkennen die
kleinen Wunderdinger bestimmte Kombinationen,
bei "Boggle" Wörter, die in der Erstauflage
jedoch noch unter einem etwas fragwürdigen
Wörterkatalog litten, mittlerweile aber
nachgebessert wurden.
Bei "Simon Flash" müssen keine Wörter gebildet
werden; hier geht es, in bester "Senso"-Manier,
um das Anordnen von Farben. Technisch
funktioniert das bestens. Bereits mit Batterien
ausgestattet, leuchten die kleinen Module auf
Knopfdruck - einmal in Reihe gelegt, kann es
auch schon los gehen.
Gespielt wird allein (bzw. zu mehreren dann halt
hintereinander, mit entsprechender Wartezeit -
weniger zu empfehlen!). Wer "Senso" kennt, weiß,
wie "Simon Classic" funktioniert. Die Würfel
befinden sich hier starr in der grünen
Aufbewahrungsbox und leuchten in 4 Farben. Das
Nachahmen der sich ständig verlängernden
Farbkombinationen würde allerdings auch mit
einem unbeweglichen Gerät, wie man es früher
kannte, funktionieren. Der Spielmodus macht zwar
am meisten Spaß, die neue Spieltechnik kommt
hier aber nicht zur Geltung.
Die Spielmodi "Top Secret" und "Licht aus"
erfordern dann ein interaktives Verschieben der
Spielwürfel, allerdings geschieht dies meist
eher nach dem Zufallsprinzip. Wirklich taktisch
vorgehen ist da leider nur bedingt möglich - und
so gehören diese Varianten nicht zu meinen
dauerhaften Favoriten.
"Simon Farb-Flash" ist dann das, was man wohl
mit diesem Spiel eigentlich erreichen wollte.
Das Nachahmen der Farbkombinationen geschieht
hier durch das schnelle Anordnen der Würfel.
Verwirrt werden sollen die Spieler, indem die
Würfeldisplays nach jeder Runde von alleine die
Farben wechseln. Doch wirklich verwirrend ist
dies bei nur 4 Farben dann ehrlich gesagt auch
nicht. Und die auf 4 Farben beschränkten
Kombinationen sind auch keine wirkliche
dauerhafte Herausforderung bei etwas Übung.
Ja, "Simon Flash" hat durchaus nette Ansätze. Es
lebt vom technisch (weitestgehend) ausgereiften
Spielmaterial, das man als "Hingucker"
bezeichnen kann. Grundschulkinder werden auf
jeden Fall Spaß an diesem Spiel haben, wenn sie
noch kein "Senso" ihr Eigen nennen. Und trotzdem
wurde etwas Potential verschenkt, denn die meisten
Spielmodi wären theoretisch auch ohne
kommunizierende Würfel, welche natürlich auch
ihren -hohen- Preis haben, möglich gewesen.
(>
Video)
Hinweis zum Kultfaktor: 6 Punkte in der
Hauptzielgruppe der Grundschulkinder, für ältere
Spieler weniger herausfordernd.
Der hohe Neupreis wurde dabei nicht in die
Wertung mit einbezogen!
KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz
Ende
NO.1
Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als
erstes von SPIELKULT.de getestet!
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