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Ziel des
Spiels ist es, als Erster 12 Siegpunkte (10 bei vier
Spielern) zu erheischen. Hierbei zählt jedes gebaute
Rathaus und jedes errichtete Wahrzeichen einen
Siegpunkt, hinzu kommen drei in den Entwicklungskarten
versteckte Siegpunkte und die Sondersiegpunkte für die
längste Handelsstraße und das größte Heer.

Der Spielplan
zeigt eine große Deutschlandkarte. |
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Die
verschiedenen 3D-Bauwerke sind nett anzusehen. |
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So funktioniert's:
Jeder
Spieler wählt eine Farbe und nimmt die zugehörigen
Rathäuser und Straßen an sich. Die Baukostenkarten, auf
denen die Rohstoffkomponenten verschiedener Bau- und
Entwicklungsvorhaben abgebildet sind, haben auf der
Rückseite drei Städtenamen und Startrohstoffe. Die
Karten werden gemischt und an jeden Spieler wird
verdeckt eine der Karten verteilt. Der Spieler stellt je
eines seiner Rathäuser auf die auf seiner Karte
angegebenen Städtebaupunkte und nimmt sich die
abgebildeten Startrohstoffe (Holz, Lehm, Wolle, Korn
oder Erz).
Mit dem
ältesten Spieler beginnt die Spielrunde. Er würfelt zwei
sechsseitige Würfel und überprüft die geworfene
Augenzahl. Sodann nimmt sich jeder Spieler für jedes
eigene Rathaus, das an ein Rohstofffeld mit der
gewürfelten Zahl angrenzt, den dem Feld entsprechenden
Rohstoff auf die Hand.

In den
Städten werden Rathäuser errichtet - die Straßen (hier
in blau) dürfen nur an gleichfarbige Häuser gebaut
werden |
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Die rote
Straße wird von einem gelben Rathaus unterbrochen und
gilt somit nicht mehr als "zusammenhängend". |
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Der aktive
Spieler darf nun etwas bauen (Rathaus, Straße oder
Wahrzeichen) oder eine Entwicklungskarte kaufen. Er darf
mit den anderen Spielern handeln oder bei der Bank
Rohstoffe beliebig oft im Verhältnis 3 (gleiche) zu 1
tauschen.
Damit er aber
bauen darf, muss er mithilfe von Straßen einen Bauplatz
erreichen, d. h. entweder eine Kreuzung mit einem
Stadtfeld oder mit einem Wahrzeichenfeld. Anders als im
Original gilt bei Siedler Deutschland die Regel, dass
mit Straßen nicht an solchen Punkten „vorbeigebaut“
werden darf.
Der Bau eines Rathauses (Siegpunkt!) auf
einem hierfür vorgesehenen Stadtfeld erschließt dem
Spieler ab der nächsten Würfelrunde die angrenzenden
Rohstofffelder. Mit dem Bau eines Wahrzeichens erringt
der Spieler einen Siegpunkt und die Belohnung für das
jeweilige Monument (Rohstoffe, Straßen oder
Entwicklungskarten). Wenn der aktive Spieler mit seinen
Aktionen fertig ist, würfelt der im Uhrzeigersinn
nächste Spieler und die Runde beginnt von vorn.

Die Würfel
entscheiden darüber, welche Rohstoffe abgebaut werden
dürfen. |
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Die
verschiedenen Rohstoffkarten |
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Sonderregeln:
Wird eine Sieben gewürfelt, geschehen drei Dinge: Alle
Spieler werfen, falls sie mehr als sieben Rohstoffkarten
auf der Hand halten, die Hälfte (unter Rundung zugunsten
des Spielers) ab. Sodann wird die
Götz-von-Berlichingen-Figur (im Originalspiel der
Räuber) vom aktiven Spieler auf ein beliebiges Feld
gesetzt.
Hat ein Spieler hier Rathäuser, so darf der
aktive Spieler diesem einen Rohstoff verdeckt aus der
Hand rauben. Stehen mehrere Spieler mit Rathäusern an
dem Zielfeld, darf sich der aktive Spieler aussuchen,
bei wem er diese „Fünf-Finger-Steuer“ erhebt. Das Feld
mit der Götz-Figur wirft so lange keine Erträge ab, bis
Götz erneut versetzt wird.

Die
Entwicklungskarten |
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In
ausgewählten Städten können berühmte Wahrzeichen erbaut
werden - wie hier das Brandenburger Tor in Berlin. |
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Entwicklungskarten
Für je
eine Rohstoffkarte Wolle, Erz und Korn darf der aktive
Spieler Entwicklungskarten kaufen. Er kann beliebig
viele dieser Karten erwerben, aber pro Zug nur eine
einsetzen und niemals eine gerade gekaufte verwenden.
Mögliche Entwicklungen sind Siegpunktkarten, die
verdeckt gehalten werden und erst aufgedeckt werden,
wenn das Spiel beendet ist, Landsknechtkarten, mit deren
Hilfe Götz vertrieben werden kann (vgl. „Siebenerregel“
ohne Abwerfen), und Fortschrittskarten, mit denen man
entweder sofort zwei Straßen einsetzen kann (Straßenbau)
oder sofort zwei beliebige Rohstoffkarten aus dem Vorrat
erhält (Bankwesen) oder aber bis zum Ende der Runde eine
beliebige Rohstoffart mit der Bank 2:1 tauschen darf
(Handel).

Götz von
Berlichingen übernimmt die Rolle des "Räubers" aus den
Original-Siedlern. |
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Tipp:
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Sondersiegpunkte
Wer
zuerst drei Landsknechte verwendet (=aufgedeckt) hat,
bekommt einen zusätzlichen Siegpunkt für das größte
Heer, den er so lange behält, bis jemand mehr
Landsknechte aufgedeckt hat.
Wer zuerst fünf zusammenhängende Straßen ohne
Abzweigungen gebaut hat, erhält den Sondersiegpunkt
„längste Handelsstraße“, bis jemand eine längere
Straßenkette errichtet. Hierbei ist zu beachten, dass
fremde Rathäuser und Straßen die Kette unterbrechen,
Wahrzeichen aber nicht, da sie nach ihrem Bau als
neutral gelten.
Wie oben
bereits erwähnt, gewinnt der Spieler, der zuerst 10
bzw.12 Siegpunkte erreicht.
[lj]
Vielen
Dank an KOSMOS für ein Rezensionsexemplar!
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