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Spiel-Fakten:

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Genre: Denken
Erscheinungsjahr:
2016
Verlag: WiWa Spiele
Autoren: Frank Warneke, Robert Witter
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 15-45 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
 
 
   

 

 
Shiftago
....
Vier gerollt... oder fünf... oder sechs...
In klassischer "Vier in einer Reihe"-Manier versuchen die Spieler, ihre farbigen Murmeln in eine gewinnbringende Reihenanordnung zu bringen.
  
     

"Shiftago" kann in drei Stufen gespielt werden. Das Ziel variiert in Abhängigkeit von Spieleranzahl und gewählter Variante. Jeder Spieler sucht sich eine Farbe aus. Die dazugehörigen Kugeln bleiben in der Mulde vor dem Spieler liegen. Die Grundregeln bleiben immer gleich: Ist ein Spieler an der Reihe, darf er eine seiner Kugeln an beliebiger Seite in einer der Spielereihen schieben. Dabei werden alle davor liegenden Kugeln einfach weitergeschoben. Allerdings darf dabei keine Kugel vom Spielplan geschoben werden. Ist die Reihe voll, kann also keine weitere Kugel eingeschoben werden.

In der einfachsten Variante "Express" bleiben die Siegbedingungen einfach. Bei zwei Spielern gewinnt der Spieler, der zuerst 5 Kugeln in einer horizontalen, vertikalen oder diagonalen Reihe erreicht. Es wird abwechselnd gespielt. Das Spiel endet, wenn entweder ein Spieler die Siegbedingung erfüllt oder das Spielfeld komplett mit Kugeln gefüllt wurde (Gleichstand). 

In der Variante "Expert" kommt nun ein Punktesystem dazu. Dazu werden die beiliegenden Punkte-Karten benötigt. Jeder nimmt sich eine und setzt seinen Marker auf das Feld "0". Jetzt kann ein Spieler je nach Länge der gleichfarbigen Reihe Punkte erhalten, z.B. für eine 5er-Reihe 2 Punkte. Auch die Punkte-Vergabe variiert je nach Spielerzahl. Gewertet wird nach dem Einschieben der Kugel und immer nur eine der entstehenden eigenen Reihen. Wurde eine Reihe gewertet, werden die beteiligten Kugeln vom Spielfeld entfernt, bis auf eine (bei zwei Spielern) oder beide der äußeren Kugeln (3 bis 4 Spieler) der gewerteten Reihe. Dann ist der Spieler erneut an der Reihe und kann eine weitere Kugel einschieben. Kann keine Reihe gewertet werden, ist sofort der nächste Spieler an der Reihe. Sobald ein Spieler 10 Punkte erreicht, gewinnt er die Runde. Ist das Spielfeld gefüllt, gewinnt der Spieler mit den meisten Punkten.

In der "Extreme"-Variante werden die zu vergebenen Punkte geändert. Reihen werden eher gewertet und entfernt. Allerdings werden bei der kleinsten Reihe keine Punkte verteilt. Man muss also aufpassen, die Kugeln nicht zu früh zu verbinden.

Natürlich können jeweils mehrere Runden gespielt und als Turnier gewertet werden. [go]

 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:

optisch stark
schnell gespieltes Taktikspiel

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  MINUS:
MINUS:
bekannte Grundidee, jedoch
   mit einigen Regeln aufgewertet
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi: Hmm... Da ist es wieder, mein "Hmm" für zwiespältige Testgefühle. Die geöffnete Verpackung zeigt tolles, qualitativ hochwertiges und vor allem ansprechendes Material. Das kann, in der Verpackung verbleibend, sofort bespielt werden. Keinerlei Aufbau-Aufwand, das lädt schon mal zum Spielen ein. Die großen handlichen Glaskugeln in vier Farben lassen sich im Kunststoff-Spielplan gut schieben und bieten keinen Grund zum Klagen. Die Kugeln erinnern zunächst an Abalone, entsprechen aber eher dem Grundprinzip der "Vier in einer Reihe" - Spiele. Hier gibt es bereits zahlreiche Varianten auf dem Markt, wenn ich beispielsweise an "Moeraki Kemu", "Pentago" oder zuletzt "Qango" denke. Als solches birgt der einfach verständliche Spielablauf  keine wirklich neuen Aspekte in sich. Die Punktwertung  mit unterschiedlicher Reihenlänge wird durch die private Siegpunktkarte gut und einfach dargestellt. Das Material ist insgesamt gut durchdacht. Das Regelwerk ist klar an alle Situationen angepasst, was die Spieleranzahl-Regelung deutlich zeigt. Das Spiel funktioniert, wobei sich unsere Spieler schnell auf die Extreme-Variante einigten. Keine Frage, in der richtigen Gruppe  macht das Spiel, wie alle Spiele dieser Art, Spaß. Gerade auch mit der Möglichkeit, zwischen zwei bis vier Spieler mitspielen zu lassen, bietet sich das Spiel als taktisches Familienspiel an.

Der Spieler, der an der Reihe ist, schiebt, wie üblich, eine Kugel in eine Reihe. Dabei werden die in der Reihe befindlichen Kugeln verschoben. Allerdings darf dabei keine Kugel vom Spielplan geschoben werden. Bildet sich dabei eine zu wertende Reihe, wird diese gezählt und entfernt. So bleibt der eigentlich klein wirkende Spielplan ausreichend. Die zu vergebenden Punkte steigen stark an -zwei, fünf, sieben… Ein Spiel kann auf diese Weise sehr schnell beendet sein. Die zusätzliche Regel, 3er-Reihen bereits ohne Punkte zu werten und zu entfernen, erhöht die Spieltiefe. Schnell stellt man fest, dass 3er-Reihen in der Extreme-Variante nicht erwünscht sind, um eine Reihe in ihrem Aufbau nicht zu früh zu verlieren. Das gibt der Spielvariante einen ganz eigenen Reiz. Gilt es doch, liebevoll dafür zu sorgen, dass die anderen am Ende ihres Zuges auf jeden Fall noch einen Dreier besitzen, den sie punktfrei werten und entfernen müssen.  Bei insgesamt vier Spielern bedeutet das schlicht, die liebevollen Bemühungen dreier Spielgegner zu ertragen. Ja, dann macht das Spiel Spaß, vor allem Freunden von derlei taktischen Spielen. Allerdings ist die Nähe zu anderen Spielen dieses Genres vor allem in den einfachen Varianten deutlich erkennbar, was den eigentlichen Reiz am Neuen deutlich senkt.

Unsere Tester bestätigten beide Argumente klar. Besonders gut funktionierte das Spiel in der vollen Spielerzahl in der Extreme-Variante. Dann macht das Spiel auch langfristig Spaß, wenn man derlei Spiele mag. Bei denen, die neu in die Spielwelt einstiegen und die sich Dank des kurzen Regelwerks auch schnell ausprobieren konnten, fand das Spiel ebenfalls schnell Anklang.  Und auch als abstraktes Generationenspiel bietet sich das Spiel an.

Fazit: "Shiftago" ist ein eher klassisch anmutendes "Vier-in-einer-Reihe-Spiel", das dank des tollen Materials und der gut durchdachten Regeln eine Empfehlung als abstraktes Familienspiel erhält. Auch dann, wenn die Spielidee doch nur in ihrer Extreme-Variante ein wenig Neues für Vielspieler bietet.
..
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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