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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie, Geschicklichkeit
Erscheinungsjahr:
2015
Verlag:
Kiehly - besondere Spiele
Autor: Stefan Kiehly
Spieleranzahl: 3 bis 5
Alter: ab 7 Jahren
Spieldauer: 25 bis 79 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
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Shabono
 
Von Schamanen und Urwaldtieren
Der Schamane spielt mit den Indianerkindern sein tradtionelles Spiel: Im Kreis der Hütten ("Shabono") beweisen die Kleinen, wer von ihnen der schnellste Sammler an Münzen und Tiermotiven ist.
 

     

Im Grundspiel wird ein Spieler zum Schamanen ernannt. Er  füllt die verschiedenfarbigen Tiermünzen in den "Stamm" und stürzt diesen auf die offene Seite, ohne ihn jedoch anzuheben. Dann richtet er seine Arbeitsstelle ein.  Er nimmt sich die 20 Zeitmünzen mit den Kolibris und den hölzernen Handmarker. Außerdem erhält er die Schamanen-Übersichtskarte und die Wasserfallkarten (1-Fall und 2-Fall-Karten als Stapel getrennt). Er nimmt sich seinen Ring und hängt ihn zum Zeichen seiner Würde um seinen Hals. Die anderen hingegen nehmen ihren Ring und legen ihn mit dem Band-Ende zur Röhre. So hat jeder den gleichen Abstand zur Mitte. Das Band kann dann zur Seite gedreht werden, damit es im Spielablauf nicht stört.

In den Ring werden später die Tiermünzen hineingesammelt. Dann ziehen alle Spieler, auch der Schamane, eine Karte vom 1-Fall-Kartenstapel. Diese Karte zeigt den Spielern die Zieltierart, die gesammelt werden muss. Der Schamane jedoch sieht auf den Ecken seiner Karte eine bestimmt Blütenfarbe, die er unter den Zweitkarten finden muss. Immer vier dieser Blüten sind unter den verdeckt ausliegenden Zeitmünzen versteckt. Nun wirft der Schamane noch den Hand-Marker. Er zeigt, ob die Kinder mit der rechten oder mit der linken Hand sammeln müssen.

Jetzt heißt es: Aufgepasst! Der Schamane hebt den Baumstamm an und ruft "Shabono". Alle Kinder suchen nun gleichzeitig, mit der angesagten Hand, die Tiermünzen aus der Tischmitte heraus (immer einzeln), die auf ihrer gezogenen Wasserfall-Karte sichtbar sind, z.B. Frosch, Schwein, Gürteltier oder der Tukan, der als Tierjoker für alle Tiere gilt. Die einzeln gezogene Münze wird in den eigenen Sammelring gelegt, und es wird erneut gesucht.

Parallel dazu sucht der Schamane unter den Kolibri-Zeitmünzen die vier gesuchten farbigen Blüten. Auch er deckt immer einzeln mit der angesagten Hand auf und verdeckt die falschen Münzen immer wieder. Sobald die vierte korrekte Blüte sichtbar ist, stoppt der Schamane das Suchen der anderen Spieler mit dem erneuten Ausruf "Shabono".

Dann wird gewertet. Es werden immer beide Münzenseiten betrachtet. Eine Münze, die nur auf einer Seite das gesuchte Tier zeigt, bringt einen Punkt. Eine Münze, die auf beiden Seiten das gesuchte Tier oder das Tier und einen Tukan zeigt, bringt zwei Punkte. Ein beidseitiger Tukan wird mit drei Punkten belohnt. Die Punkte werden mit den Zählsteinen ausgezahlt.

Die zweite Runde verläuft ähnlich. Der Schamane wechselt in Uhrzeigerrichtung. Nur werden nun Karten vom 2-Fall-Stapel gezogen. Jetzt gilt es beide Tiere aus der Mitte zu ziehen (auch Tukan möglich). Der Schamane muss nun je drei Blüten in zwei Farben aufdecken, also insgesamt 6 finden. Auch die Wertung ändert sich etwas, wie es auf der Übersichtskarte gut sichtbar ist. Nach der zweiten Runde wird der Spieler als Sieger ermittelt, der die meisten Punkte erreichte.  

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Um das Spiel noch etwas zu verstärken, können nun einzelne oder alle Erweiterungen mit ins Spiel genommen werden: 
- Gesammelte Vogelspinnen geben die Möglichkeit zum Münzenklau beim Mitspieler. Aber Achtung! Tukane fressen Spinnen
!
-
Der Ameisenbär möchte mit Ameisen gefüttert werden, die die Spieler ebenfalls unter den Münzen sammeln können. Auch das gibt zusätzliche Punkte.
-
Beim Fledermausflug darf ein Spieler für eine gesammelte Fledermaus im Insektenbeutel Insekten jagen. Pro Insekt erhält der Spieler einen Punkt.
-
Das Faultier verschafft den Spielern mehr Zeit, in dem es die Blütenfarbe des Schamanen wechselt, der daraufhin neu mit Suchen beginnen muss. Außerdem ist das Faultier am Ende ganze fünf Punkte wert. Minus gibt es dann, wenn das Faultier versehentlich in den Ring eines Spielers gerät. [go]

Hinweis: Das Spiel kann auf > www.kiehly.de erworben werden.
 
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Checkpoint
  PLUS:
PPLUS:
starkes Thema
schöne Spielidee
tolles Material
ENDE
  MINUS:
MINUS:/font>
recht preisintensiv
etwas unhandliche Verpackung
erfluss...
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
 
   

Gabi: Eine große Papprolle, als Baumstamm deklariert, ist Verpackung und Spielmaterial gleichermaßen. Darin versteckt ist allerlei hochwertiges Material: Holzringe, stabile Bänder, dicke Pappmarker, Holzwürfel,  echte Natursteine und stabile Karten. Das seit zwei Jahren erwartete Spiel hält rein materialtechnisch, was der Verlag verspricht. Die große Rolle zeigt nur ein einziges Manko - es fehlt mir ein passender Schrank zur Aufbewahrung...

Und der Ablauf? Der zeigt sich als überraschend schnelles Geschicklichkeitsspiel, das sich zudem gut durchdacht darstellt. Selbst die sich auf Tatsachen stützende Spielgeschichte passt gut. Alle Spieler sind gleichzeitig beschäftigt. Ein Spieler, der Schamane, ist der Zeitbegrenzer. Je schneller er seine Münzen umdreht und die gesuchten Blüten findet, desto weniger Zeit bleibt den anderen Spielern zum Punktesammeln. Die anderen Spieler ziehen sich die gesuchten Tiere aus der Tischmitte, wobei Tukane als Joker fungieren und gelegentlich sogar Zusatzpunkte generieren.

Auch wenn der "Schnell-Sammel-Mechanismus" nicht gänzlich neu ist, kann die spielerische Aufbereitung der Idee zusammen mit dem wirklich guten Material als sehr gelungen bezeichnet werden. Der Ablauf weist keine Schwächen auf. Lediglich stark schwächere Spieler bleiben zurück, ansonsten hat, auch dank des Schamanenwechsels, jeder Möglichkeiten zum Punkten, zumal das rasante Ziehen aus der Mitte ein wenig glücksbehaftet ist und somit als ausgleichend gewertet werden muss.

Gerade auch die Erweiterungen werten das Spiel noch einmal deutlich auf, obwohl die ersten Runden unbedingt erst einmal in der Grundform gespielt werden sollte. Als Hausregel legten wir die Gesamtspielrunden darauf fest, dass jeder zweimal Schamane sein sollte. So konnte sich keiner wegen Chancen-Ungleichheit beschweren. Der Tipp, dass kleinere oder schwächere Spielern als Schamane nur drei Blüten suchen sollten, bewährte sich und grenzte die Siegpunkte der Starken gut ein. Insgesamt also wirklich gut durchdacht, ebenso wie die ansprechende und eindeutig formulierte Anleitung. Einzig der Preis von knapp 50 Euro erscheint vielleicht etwas hoch, wenn auch vom Spielmaterial her angemessen. Hier muss klar gesagt werden, dass man an einem hochwertigen Spiel bei angemessener Behandlung oft noch lange Freude hat. Qualität hat eben auch heute noch ihren Preis.

Fazit: "Shabono" ist ein relativ preisintensives, aber hochwertiges Geschicklichkeitsspiel, das allen Liebhabern schneller Spiele wirklich Spaß macht und vor allem für Familien und Kinderrunden eine absolute Empfehlung von mir erhält.
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
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