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Spiel-Fakten:

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Genre: Karten
Erscheinungsjahr:
2016
Verlag: Amigo Spiele  ..i..
Autor: Michael Feldkötter
Spieleranzahl: 2 bis 5
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   
   

 

 
Schwupps
   
"Ich schwuppse!" - "Na, dann schwupps du mal!"

Würde einem das jemand so unterwegs sagen, würde man sonst etwas denken. Im Spiel Schwupps "schwuppsen" die Spieler jedoch sehr oft und sehr gerne. Was es damit auf sich hat, erfahrt ihr in der Erklärung zum Spielablauf...
 
 
"Schwupps" ist ein Karten-Ablegespiel, bei dem es darum geht, seinen eigenen Kartenstapel und alle Handkarten schneller als die Mitspieler abzulegen. Dabei gibt es jedoch nicht – wie normalerweise meist üblich – einen einzigen Ablagestapel, sondern gleich vier davon. Und auf jedem der vier Ablagestapel sind die Bedingungen, unter denen eine Karte abgelegt werden darf, auch noch anders. Darüber hinaus ändern sich jedes Mal, wenn ein Spieler "schwuppst", die Ablagebedingungen der einzelnen Ablagestapel. "Schwupps' die Wand an, das klingt gut", denkt ihr jetzt? Dann solltet ihr mal weiterlesen.

 
Spielverlauf:
Zu Beginn des Spiels erhält jeder Spieler in Abhängigkeit der Spielerzahl einen Stapel eigener Nachziehkarten, von denen vier Karten als Handkarten aufgenommen werden. Vier Schwupps-Karten werden aufgedeckt in der Tischmitte platziert. Aus den restlichen Schwupps-Karten sowie den übrigen normalen Karten wird jeweils ein Nachziehstapel gebildet. Außerdem wird die oberste Karte des Schwupps-Kartennachziehstapels aufgedeckt.
Ziel des Spiels ist es, alle eigenen Handkarten und Karten des eigenen Nachziehstapels abzulegen. Wie kann man dieses Ziel erreichen?



Pro Spielerzug muss mindestens eine Aktion ausgeführt werden. Die Spieler dürfen jedoch so viele Aktionen ausführen, bis sie nicht mehr können. Die Spieler haben dabei die Auswahl aus drei verschiedenen durchführbaren Aktionen:
(1) Eine Zahlenkarte ausspielen: Eine Handkarte wird passend auf einen der vier verschiedenen Ablagestapel neben den zentralen Schwupps-Karten gelegt. Dabei geben die Schwupps-Karten vor, was abgelegt werden darf, z.B zeigt die Schwupps-Karte "+2", dann bedeutet das, dass alle Karten mit einem Zahlenwert der obersten Karte des Ablagestapels +2 abgelegt werden dürfen. Falls also eine 7 in der Ablage liegt, darf bei einer "+2"-Schwupps-Karte eine 9 abgelegt werden. Schwupps-Karten verändern die Ablagebedingungen, indem sie den Zahlenwert variieren oder zur Farbe der Ablagekarte Bezug nehmen.



(2) Eine Ärgerkarte ausspielen (und dadurch schwuppsen): Schwuppsen bedeutet, dass die oberste (offen liegende) Schwupps-Karte in eine der beiden Schwupps-Kartenreihen geschoben wird und dadurch alle Karten in der entsprechenden Reihe eine Position weiterrücken. Die "übrige" Schwupps-Karte am Ende der Reihe wird auf einen Ablagestapel gelegt (d.h. es bleiben vier Ablagestapel erhalten).

(3) Schwuppsen, ohne eine Ärgerkarte auszuspielen: Wenn man keine passende Handkarte anlegen kann oder will und auch keine Ärgerkarte ausspielen kann oder will, kann man schwuppsen, ohne eine Karte auszuspielen. Allerdings muss man dafür eine Zahlenkarte vom Nachziehstapel auf die Hand nehmen (zur Erinnerung: Ziel des Spiels ist es, alle Karten abzulegen).
 
Nachdem alle Aktionen eines Spielers durchgeführt wurden, beendet dieser Spieler seinen Spielzug, indem er von seinem eigenen Nachziehstapel wieder auf vier Handkarten aufzieht. Wer als erstes alle Karten des eigenen Nachziehstapels und der eigenen Hand ausgespielt hat, beendet damit umgehend das Spiel und hat gewonnen. [sw]
 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
schnell erklärt, schnell gespielt
interessantes Ablagesystem
ENDE
  MINUS:
MINU
auf Dauer evtl. zu leicht / repetitiv
...
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Sebastian: "Schwupps" ist ein schnelles, kurzweiliges Kartenlegespiel à la "Mau Mau". Dabei sticht die Eigenschaft, dass es nicht einen, sondern vier Ablagestapel gibt, heraus. Dass sich auch noch die Bedingungen für die Ablagestapel verändern, bzw. aktiv beeinflusst werden können, ist durchaus eine Besonderheit des Spiels. Dieses Prinzip hat mir gut gefallen, da es dem Spiel einen taktischen Hauch verleiht. Die Taktik bleibt natürlich aufgrund der geringen Zahl eigener Handkarten und begrenzter Handlungsfreiheit in sehr überschaubarem Rahmen, lässt allerdings in manchen Spielmomenten schöne Kettenkombinationen zu. Da man allerdings keine Informationen über die Handkarten der Mitspieler erhält, kann es vorkommen, dass man aufgrund der eigenen Manipulation der Ablagestapel seinen Mitspieler geradewegs zuspielt. Hieraus resultiert ein nicht unerheblicher Glücksfaktor, der in manchen Spielen auch spielentscheidend sein kann. Allerdings ist das natürlich auch eine Spieleigenschaft, die alle Kartenablagespiele vereint und die viele Spieler mögen.

Wer also solche Ablegespiele mag, der wird in "Schwupps" mit seinen gleich vier Ablagestapeln und den veränderbaren Ablagebedingungen eine höchst interessante neue Variante dieses Spielsystems finden. Gleichzeitig kann man aber durch geschickte Auswahl der Reihenfolge seiner Kartenablagen dem Glück zuweilen ein Schnippchen schlagen. Das Spiel bleibt dabei simpel, ist schnell erklärt und auch für jüngere Spielerinnen und Spieler leicht zugänglich. Für Fans dieses Spielgenres gibt es daher von mir eine Ausprobier-Empfehlung.
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
 

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