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Genre: Kinder, Aktion
Erscheinungsjahr: 2011
Verlag: Goliath
..i..
Spieleranzahl: 2 bis 6
(oder auch mehr)
Alter: ab 5 Jahren
Spieldauer: ca. 10 Min.
Einstiegslevel:

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Schweine Schwarte
Fliiiiiiieg
Ein Schwein
geht in die Luft
Nanu, hat das Schwein
etwa das Radio gefuttert? Noch
erklingt sie, die Musik aus dem
Wanst, doch wenn sie stoppt,
sollte man das Tier nicht in den
Händen halten!

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So funktioniert's:
Zwei
Batterien AA sind von Nöten und ein kleiner
Schraubendreher, um das Plüschschweinchen
startklar zu machen. Dies sollte auf jeden Fall
besser ein Erwachsener machen.

Drückt man dem Plüsch-Schweinchen auf dem Bauch,
beginnt die Musik zu spielen. |
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Gefangen! Doch Vorsicht, endet jetzt die Musik,
scheidet man aus! |
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Da das
ganze Spiel nun nur das Schwein als Zubehör
benötigt, reicht es, den Startknopf zu betätigen
und schon geht’s los. Alle Spieler stehen oder
sitzen im Kreis. Der Startspieler drückt auf den
Bauch des Schweinchens und schon ertönt Musik.
Nun werfen sich die Spieler in beliebiger
Reihenfolge gegenseitig das Schwein zu.
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Stoppt
die Musik, muss der Spieler, der das Schwein
gerade in den Händen hält, aus dem Kreis
heraustreten. Die anderen Spieler spielen indes,
nach dem erneuten Drücken auf den Bauch zur
Aktivierung der Musik, weiter.
Es gewinnt der Spieler, der als letzter übrig
bleibt. [go]
Vielen Dank an Griffiths Consulting für ein
Rezensionsexemplar! |
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Checkpoint |
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Checkpoint |
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PLUS:
PLUS:
netter Partygag für den
Kindergeburtstag
ENDE |
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MINUS:
MINUS:
auf Dauer etwas nervige Musik
Timer kann überlistet werden
bekanntes Spielprinzip
leer |
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PUNKTE-CHECK: |
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SPIELIDEE
Originalität, Regeln |
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AUSSTATTUNG
Material, Umfang |
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SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss |
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Gabi:
"Die
Reise nach Jerusalem", bekannt aus den guten
alten Kindertagen, angesagt auf Gruppenfeiern
und beliebt bei Kinder-Events, bis in die
heutige Zeit überlebt, hat sie ihren Spielreiz
nicht verloren. Im vorliegenden Goliath-Spiel
fungiert das Schweinchen als musikalisches
Abspielgerät und besitzt einen eigenen
zufallsgesteuerten Timer, der beliebig die Musik
und die Schmatz-Geräusche mit einen dicken
Rülpser beendet. Wer im Augenblick der Stille
das Schweinchen in der Hand hält, fliegt aus der
Runde raus. Eine einfache und bewährte Spielidee
- nichts Neues.

Also geht der Blick aufs Material. Die sehr
schlichte Anleitung beschreibt den einfachen
Ablauf ausreichend. Blickfang ist natürlich das
Schweinchen. Es besteht aus textilem Gewebe und
bietet den Niedlichkeitsfaktor eines einfachen
Kuscheltieres. Die grundlegend helle farbliche
Gestaltung begünstigt eine schnelle
Verschmutzung, jedoch lässt sich der Stoff bei
nicht allzu feuchtem Schmutz ganz gut reinigen.
Die musikalische Wiedergabe des Timers wirkt ein
wenig blechern und entwickelt nach mehreren
Durchgängen einen gewissen Nerv-Faktor für alle
die, die das Spiel nicht spielen, aber zuhören
müssen...

Im Spiel selbst ist das Schwein so
ausbalanciert, dass es beim Werfen vorzugsweise
in sitzender Position gefangen wird. Trotzdem
passiert es gelegentlich, dass der Bauch beim
Fangen erneut gedrückt wird und so der Timer neu
aktiviert wird. Das kann störend wirken, da
einige Kids recht schnell dahinter kommen und
diesen Effekt für sich zu nutzen wissen. Zudem
sollte man sich vorher einigen, ab wann ein
Spieler genau ausscheidet (z.B. beim Rülpser des
Schweins).

Fazit: Ein über lange Zeit funktionierendes
Spielprinzip wurde mit neuem Material aufgepeppt
und partytauglich gemacht. Die Kids mögen es,
denn Aktion und Spaß kommen auf Kinderpartys bei
allen gut an. Ob man "die Reise nach Jerusalem"
nun lieber mit oder ohne das Schweinchen spielen
mag, muss jeder selbst entscheiden.
Hinweis zum Kultfaktor:
Bekanntes Spielprinzip mit kindgerechtem
Material. Als Kinder-Partygag (!) 6
Punkte wert; auf Dauer aber nur durchschnittlich
interessant, da rein spielerisch nichts Neues.
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KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz |
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Ende |
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Ingo:
Kein eigentliches "Spiel", eher Spielmaterial
ist "Schweine Schwarte Fliiiiiiieg". Wer kennt
sie nicht, die berühmte "Reise nach Jerusalem",
die wohl jedes Kind auf Geburtstagen oder
sonstigen Partys unternommen hat? Musik
an, bewegen, Musik aus, hinsetzen. Alternativ
auch still stehen. Und der Langsamste scheidet
aus.

Das Goliath-Schweinchen greift genau diese
Spielidee auf, ja, eher vereinfacht man das
ohnehin schon simple Prinzip dadurch, dass ganz
einfach der verliert, der das Plüschtier in der
Hand hält, wenn die Musik aufhört zu spielen.
Vom Spielprinzip betrachtet also eigentlich "ein
alter Hut".

Sinnvoll kann dieses Spielzeug dann sein, wenn
niemand da ist, der die Musik betätigen könnte.
Der eingebaute Zufallsgenerator lässt also alle
Kinder gleichzeitig ohne fremde Hilfe spielen,
denn die Musiksteuerung übernimmt eben die
kleine eingebaute Elektronik. Als reines Partygimmick
hat "Schweine Schwarte Fliiiiiieg" für
kleinere Kinder damit durchaus seine
Daseinsberechtigung.
Hinweis zum Kultfaktor: Meine Wertung
bezieht hier weniger auf eine interessante neue
Spielidee als auf das "Spielzeug" selbst.
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KULT-FAKTOR
Zweitmeinung |
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Ende |
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NO.1
Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als
erstes von SPIELKULT.de getestet! |
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