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Spiel-Fakten:

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Genre: Karten
Erscheinungsjahr:
2011
Verlag: Amigo Spiele  ..i..
Autor: Günter Burkhardt
Spieleranzahl: 2 bis 6
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
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  Schwarz Rot Gelb
 
Farbverdreher
Möglichst schnell müssen die Spieler ihre Karten korrekt in eine Reihe legen. Dabei müssen Nachbarkarten jedoch ungleiche Merkmale besitzen!
 

     

So funktioniert's:
Es werden alle Farbkarten gemischt und verdeckt in der Tischmitte verteilt. Jeder Spieler zieht eine Karte, die er offen vor sich ablegt. Die Punktekarten werden gemischt und verdeckt als Nachziehstapel  an die Seite gelegt. Nun werden so viele Punktkarten aufgedeckt, wie Spieler teilnehmen. 


Eine neu angelegte Karte muss sich in drei Kriterien von der Nachbarkarte unterscheiden. Die rechte Karte ist also falsch, denn das Wort ist in blau geschrieben, obwohl das Farbwort "blau" links daneben liegt. Auch stimmt die Anzahl der Farbwörter bei den rechten beiden Karten überein!

Alle Spieler spielen gleichzeitig. Jeder Spieler legt an seine Startkarte die gezogenen Karten  von der Tischmitte von links nach rechts an. Die neue Karte muss sich in drei Merkmalen von der zuvor ausgelegten Karte unterscheiden. Die Kriterien sind Farbe, Farbwort und die Anzahl der Wörter.

Passt die gezogene Karte nicht, wird sie offen in die Tischmitte gelegt und schnell eine neue nachgezogen. Die Länge der Kartenreihe ist abhängig von der Spieleranzahl.


Bei diesen Karten wurden zwar Anzahl der Wörter und auch die Farben beachtet, allerdings stimmen die Farbwörter der rechten beiden Karten überein! Dies ist nicht erlaubt! Gültig sind also nur die ersten beiden Karten!

Hat ein Spieler die angegebene Kartenzahl angelegt, ruft er "Stopp!", und für alle Spieler endet diese Runde. Nun wird gewertet, angefangen bei dem Spieler der "Stopp" gerufen  hat. Alle Spieler kontrollieren die ausgelegten Karten der Mitspieler. Wird ein Fehler entdeckt, werden alle Karten in dieser Reihe entfernt und die übrigen gezählt. Der Spieler mit den meisten Karten gewinnt diese Runde. Dieser Spieler darf als erster eine der ausgelegten Punktekarten an sich nehmen, dann der Spieler mit den zweitmeisten etc.
 


Die Punktekarten werden bei einer Wertung unter den Spielern verteilt.
   
Tipp:  Zu vielen Spielen präsentiert SPIELKULT.de kostenlose Erklärvideos!
   

Nach jeder Runde werden neue Punktekarten aufgedeckt. Die ausgespielten Farbkarten kommen verdeckt in die Tischmitte zurück; eine neue Runde beginnt. Das Spiel wird über fünf Runden gespielt. Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt das Spiel. [ah]

 
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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
kniffliger Hirnverdreher
   unter Zeitdruck
alle spielen gleichzeitig
ENDE
  MINUS:
MINUS:
bekannte Grundidee
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Alice:  Das Kartenspiel "Schwarz Rot Gelb"  ist fix erlernt, aber dennoch anspruchsvoll für das Gehirn. Auch wenn man schnell im Geschehen ist, gilt es, sich stets gut zu konzentrieren. Für Kinder im empfohlenen Alter von 8 Jahren ist dies mitunter ein Problem, zumal das Kombinieren der Farben und Wörter rein abstrakt, ohne Assoziationen abläuft.

Bei diesem Spiel geht es nicht darum, seinen Gegner etwas zu verbauen. Man ist mit seinen eigenen Karten beschäftigt und arbeitet darauf hin, vor seinen Mitspielern fertig zu sein, um die bestmöglichste Punktzahl zu erreichen. Wer schließlich gewonnen hat, kann man erst am Spielende feststellen, da man durch das Punkte- Karten-Sammeln während einer Partie keinen wirklichen Überblick  über den eigenen Spielstand und den der Mitspieler hat. Es bleibt also spannend!

Trotz der Einfachheit des Materials und der aus anderen Spielen bekannten Grundidee ist "Schwarz Rot Gelb" auf jeden Fall empfehlenswert.

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
 
     

Ingo:  "Schwarz Rot Gelb" ist ein schnelles Konzentrationsspiel, bei dem alle Spieler gleichzeitig beschäftigt sind und sich durch den Konkurrenzdruck ein spannendes Zeitlimit aufbaut.

Die eigentliche Spielidee ist dabei jedoch nicht neu. Zahlreiche "Hirnverdreher"-Spiele gibt es bereits auf dem Markt - "Meschugge" oder "Confusion", "Quirkle" oder "Unikato", um nur einige zu nennen; alle folgen demselben Prinzip. Falls Kindern diese Konzentrationsübung zu abstrakt erscheint, würde ich stattdessen Zochs "Geistesblitz" empfehlen.

Wer jedoch Fan dieser Art von Spielen ist bzw. noch keines der genannten Spiele besitzt, kann auch bei "Schwarz Rot Gelb" zugreifen. Einfach im Spielregal auf das Cover mit den drei farbigen Leuchtkondomen achten, an die gleich mehrere unserer Testspieler beim Anblick der Schachtel denken mussten ... Müssen wir uns nun etwa Gedanken machen, dass wir Ampeln für Gummis halten? Oder liegt es gar nicht NUR an uns? ;) 

 

 
   KULT-FAKTOR
      Zweitmeinung
 
Ende
 

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> Meschugge   > Confusion
> Unikato   > Geistesblitz
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