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Spiel-Fakten:

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KinderKartenWürfel & GlückAktion & GeschicklichkeitLernen

Genre: Kinder
Erscheinungsjahr:
2011
Verlag: Huch & friends  ..i..
Autor: Klaus Kreowski
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 4 Jahren
Spieldauer: ca. 10 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
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  SchuhBidu
 
Wenn Tausendfüßler Schuhe brauchen...
Da die SchuhBidus tausend Füße haben, brauchen sie entsprechend viele Schuhe. Diese können sich die kleinen Spieler erwürfeln.
 

     

So funktioniert's:
Jeder Spieler erhält ein Plättchen mit einem "SchuhBidu"-Kopf, das er gut sichtbar vor sich ablegt. Es bildet den Anfang seines Tausendfüßlers. Die Schuh-Paare (2er, 3er, und 4er) werden gut erreichbar in der Tischmitte sortiert. Die Würfel werden bereit gelegt. Schon kann es losgehen.


Zwei blaue Schuhe und ein Stern als Joker ergeben drei blaue Schuhe.
   
An den Kopf des Tausendfüßlers wird ein blaues Dreier-Schuhplättchen angelegt
   

Der aktive Spieler würfelt maximal dreimal. Dabei sammelt er Schuhe einer Farbe und Sterne, die im Spiel als Joker fungieren. Nach jedem Wurf wählt er Würfel aus und legt sie beiseite, z.B. im ersten Wurf 2 grüne Schuhe, im zweiten Wurf nichts, im dritten Wurf einen Stern.

Nach dem dritten Wurf (oder bei Zufriedenheit auch eher) nimmt der Spieler nun das Schuh-Plättchen aus der Tischmitte, welches entweder der erwürfelten Schuhanzahl entspricht oder zahlenmäßig darunter liegt. Dabei muss auch die Farbe des entnommenen Schuh-Plättchens mit den sichtbaren Würfeln übereinstimmen. Liegt kein entsprechendes Plättchen mehr aus, erhält der Spieler leider nichts.

Natürlich darf bei den größeren Kindern auch "geklaut" werden. Sie dürfen dann das passende Plättchen vom Ende eines gegnerischen Tausendfüßlers mausen. 


Wer bildet den längsten Tausendfüßler?

Spielende: Das Spiel endet, wenn das letzte Schuh-Plättchen aus der Tischmitte genommen wurde und an einen Tausendfüßler angelegt wurde. Dann werden alle SchuhBidus gewertet. Es gewinnt der Spieler mit dem längsten Tausendfüßler. Bei Gleichstand werden zudem die Farben gezählt. Dann gewinnt der Spieler, dessen Legesatz die meisten Schuhe einer Farbe enthält. [go]

Vielen Dank an Huch & Friends für ein Rezensionsexemplar!

 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
leichte Würfelspielidee
   für kleinere Kinder
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Spielprinzip nicht völlig neu
kann sich mitunter in die Länge ziehen
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi:  Bereits der Titel des Spiels, "SchuhBidu", zeigt uns, worum es in diesem Spiel geht - um Schuhe. Die Spielidee ist einfach und setzt sich aus Würfeln, Sammeln und Legen zusammen. Diese Grundidee ist nicht unbekannt, wurde jedoch erweitert.

Beim früheren "Puzzle-Würfeln", zu welchem u.a. das alte Clown-Spiel von Ravensburger gezählt werden muss, wird gewürfelt und das zahlenmäßig entsprechende Teil an ein Motiv angelegt. Bei unserem kleinen "SchuhBidu"-Spiel von HUCH & friends wird diese Idee in der Art verändert, dass die Würfel über drei Würfe gesammelt werden können und zudem farbliche Übereinstimmungen zum ausliegenden Schuhpaar gefordert sind.

Das Spiel ist für kleine Spieler ab 4 Jahren gedacht und spielt sich rund. Allerdings sollte gerade am Anfang beim Spielen mit Vierjährigen auf das Stehlen der Teile verzichtet werden, da es sonst einen mitunter traurigen Beigeschmack geben kann, wenn immer wieder der eigene Tausendfüßler durch andere markant gekürzt wird. Die etwas Größeren jedoch finden genau diesen Aspekt klasse und klauen gerne und mit nahezu diebischer Freude.

Die Rundenlänge hängt ein wenig vom Würfelglück ab. So kann das Spiel recht schnell zu Ende sein, sich aber auch im ungünstigsten Fall stark in die Länge ziehen, wenn sich partout das ersehnte Ergebnis von insgesamt vier Schuhen und Sternen nicht einstellen will. Das Würfelglück bestimmt insgesamt das Spiel, so dass Leistungsunterschiede und Altersunterschiede keine Rolle spielen - einer Oma-Enkel-Runde steht also nichts im Wege.

Und was wird trainiert? Zahlen-Wahrnehmung und Farberkennung, zudem auch das obligatorische Einhalten von Regeln - auch wenn einem das Glück einmal nicht hold ist. Apropos hold: Liebreizend erscheint das Design der vier Tausendfüßler-Köpfe, der starke, beschichtete Karton der Legeplättchen bietet eine gute Griffigkeit bei kindgerechter Größe.

Fazit: Ein nettes Spiel für die Jüngsten - und für alle Älteren, die gerne mit den Kleinen spielen.

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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