Genre: Denken, Legespiel
Erscheinungsjahr: 2011 Verlag: Steffen-Spiele
..i.. Autor: Steffen Mühlhäuser Spieleranzahl: 2 bis 4 Alter: ab 9 Jahren Spieldauer: ca. 20-30 Min.
Einstiegslevel:
Glück
Initiative
leer
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Dieses Spiel ist zurzeit leider nicht
bei Amazon.de erhältlich!
Schokoly
Süße
Verführung Bei
diesem "kakaohaltigen" Legespiel
geht es darum, möglichst große
zusammen-hängende Flächen der
unterschiedlichen
Schokoladenarten zu bilden!
So funktioniert's:
Die 48 Schokoladentafel-Plättchen werden
verdeckt gut gemischt und dann als
Nachziehstapel neben die Spielfläche gelegt.
Jeder Spieler zieht 4 der Täfelchen und erhält
zudem genau so viele rote Schokolinsen-Marker
aus Holz. (Achtung: NICHT ESSEN!)
Nun
einigen sich die Spieler über ihre jeweiligen
Schokoladenfarben. Bei drei Spielern ist das
recht einfach, einer wählt die weiße Schokolade,
einer die Vollmilch-Schoki und der dritte nimmt
halt die dunkle Herrenschokolade.
Bei zwei Spielern wird die übrig bleibende Farbe
als neutrale Farbe gewertet. Hier wird auch die
Flächenwertung ein wenig verändert. Dazu später.
Bei 4 Spielern wird im Team gespielt. Die beiden
gegenüber sitzenden Spieler gelten als Partner.
Jedes Team erhält eine Farbe und die übrige
Farbe bleibt neutral.
Der
Startspieler wählt nun eine seiner Täfelchen aus
und legt sie in die Tischmitte. Dann legen die
folgenden Spieler anhand der Legeregeln
ihre Kärtchen an.
- Jedes neue Kärtchen wird so angelegt, das es
mindestens eine Farbe fortführt (z.B. dunkel an
dunkel etc.)
- Jede Karte muss so angelegt werden, dass
mindestens zwei der vier Schokoladenflächen
mindestens zwei Schoki-Flächen der ausliegenden
Fläche berühren. Die Karte darf allerdings auch
so angelegt werden, dass die beiden Quadrate an
zwei verschiedenen Karten anliegen. Lücken sind
erlaubt. Berühren sich zwei Schoki-Stücke nur an
der Ecke, gelten sie nicht als zusammengehörige
Fläche!
-
Karten dürfen in die zweite "Etage" gelegt
werden, wenn sie daraufhin mit einer noch
vorhandenen Schokolinse gekennzeichnet werden
können. Auch in der neuen Ebene müssen die
Lege-Regeln eingehalten werden. Die Karten in
der zweiten Ebene müssen auf zwei oder vier
andere Karten der unteren Ebene platziert
werden. Dabei dürfen sie nicht "überhängen".
- Mit den roten Holz-Schokolinsen kennzeichnen
die Spieler entweder eine Karte in der zweiten
Ebene oder eine "gesicherte" Karte der ersten
Ebene. Gesicherte Karten dürfen nicht überbaut
werden. Sind die Linsen alle, fallen diese
Optionen aus.
Die neutrale Farbe der beiden
Spiel-Varianten bietet den Spielern weitere
Möglichkeiten, eine Flächenvergrößerung zu
erreichen. Die mindestens aus sechs
zusammenhängenden Feldern bestehende Fläche des
jeweiligen neutralen Feldes wird betrachtet.
Dann werden die berührenden Seiten der anderen
beiden Farben getrennt gezählt. Die Farbe, die
mit mehr einzelnen Seitenkontakten die neutrale
Fläche berührt, erhält die Siegpunkte der
neutralen Fläche zusätzlich.
Spielende:
Mit dem Anlegen des letzten Kärtchens endet das
Spiel. Die Spieler zählen nun die einzelnen
Quadrate ihres größten zusammenhängenden Feldes
und notieren ihre Punkte. Dann werden, wenn
diese Variante gespielt wird, zusätzlich noch
die neutralen Felder zugeordnet und den Spielern
gutgeschrieben. Der Spieler oder das Team mit
der höchsten Punktzahl gewinnt die Spielrunde.
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Variante:
Es gibt zudem eine Zusatzregel, bei der auch
getauscht werden kann.
[go]
Hinweis: Das Spiel kann zum Preis von EUR
15,- (zzgl. Versand) direkt auf der
Internetseite des Verlages bestellt werden. [Link]
Vielen Dank an Steffen-Spiele für ein
Rezensionsexemplar!
PLUS:
PLUS:
einfache Legespielidee
witzige Materialgestaltung
ENDE
MINUS:
MINUS:
"gefährliche" Schokolinsen
leer
PUNKTE-CHECK:
SPIELIDEE
Originalität, Regeln
AUSSTATTUNG
Material, Umfang
SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss
Gabi:"Süß
und fies", so lautet der Untertitel dieses
Spiels. Und in diesem Slogan steckt viel
Wahrheit. Einmal die versteckte Ironie, in der
sich stets die Übergewichtigen wiederfinden,
wenn sie bei all den süßen Leckereien auch
gleichzeitig an die fiesen zusätzlichen
Hüftringe denken. Zum anderen die subtile
Ehrlichkeit, die bereits aufs Spielgeschehen
hinweist.
Ja, "süß" ist das Material, das, obwohl nur auf
starke Pappe aufgedruckt, den Anblick eines
massiven Stücks Schokolade vermittelt. Jeder
Geschmack wird hier abgedeckt, sind doch
alle Schokoladenarten vertreten: Weiß, Vollmilch
und Zartbitter. Besonders hart wird es
allerdings, wenn dann auch noch die roten
Schokolinsen-Marker ins Spiel gebracht werden,
deren frappierende Ähnlichkeit mit "Smarties"
oder ähnlichen Produkten die Spieler so manches
Mal an die Appetitsgrenze bringt. Naschen
verboten! Diese Regel muss dringend beachtet
werden - zumindest was das Spielmaterial
betrifft (Lasst eure Kinder hier nie
unbeaufsichtigt!!).
Der Spielablauf ist schnell verstanden. Anlegen
und auflegen, was passt. Markieren und sichern,
wo es geht. Aufpassen, dass man selbst große
zusammenhängende Flächen erhält und genauso
darauf achten, dass der oder die Spielgegner
selbiges nicht erreichen. Blockieren ist also
erwünscht und siegesnotwendig.
"Schokoly" bleibt seinem Vorgänger "Scho.KO"
treu und erweitert sich auf angenehme Weise auf
höhere Spielerzahlen. Ein großer Vorteil bei
Neueinsteigern ist die schnelle Erlernbarkeit,
wobei das Spiel jedoch trotzdem eine attraktive
Spieltiefe erreicht. Damit insgesamt also ein
schokoladiges Geschenk für kalorienbewusste
Freunde des schnellen Spiels.
KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz
Ende
NO.1
Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als
erstes von SPIELKULT.de getestet!
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