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Spiel-Fakten:

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Genre: Kinder
Erscheinungsjahr:
2006
Verlag: Jumbo Spiele   ..i..
Spieleranzahl: 2 bis 3
Alter: ab 4 Jahren
Spieldauer: ca. 15 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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  Schweinchen Schlau
 
Wer hat Angst vorm bösen Wolf?
Wer kennt sie nicht, die Geschichte von den 3 kleinen Schweinchen, die sich in ihren Häusern vor dem großen bösen Wolf schützen wollen...
 

     

So funktioniert's: 
Vor dem ersten Spiel wird zunächst der grüne Kunststoffhügel von unten mit vier C-Batterien gefüttert. Jedes Kind wählt nun eine Schweinchenfigur und setzt sie auf ein Startfeld. Vor jedem Startfeld befindet sich in der Spielfeldmitte ein Hausgerippe, welches nun mit Bauteilen gefüllt werden soll. Dabei müssen vier Fenster, eine Wand und eine Tür eingesetzt werden.


Das Spielfeld im Überblick
   
Die Schweinchen gewinnen auf dem Parcours Bestandteile für ihre Häuser.
   

Die einzelnen Bestandteile gibt es in drei Materialsorten: Wie in der bekannten Geschichte, versucht das "dümmste" Schwein, sein Haus aus Stroh zu bauen. Nette Idee, aber nicht wirklich standhaft, denn der Feind der Schweinchen ist der große böse Wolf und wenn er kommt und lospustet, fliegt das Stroh nur so durch die Gegend... Etwas intelligenter, aber immer noch nicht intelligent genug, ist es, sein Haus aus Holz zu bauen. Das kann (!) zwar halten, muss es aber nicht - je nachdem, wie stark der Wolf losbläst. Schweinchen Schlau hingegen baut sein Haus aus Stein - "es soll ja sicher sein". Und Tatsache: Steine kann der Wolf nicht wegpusten.

Damit nicht jedes Kind sein Haus ausschließlich aus Steinen zusammensetzen kann, gibt es bei diesem Spiel einen Rundparcours, der durch Würfelwurf und Ziehen der Spielfiguren absolviert wird.Je nachdem, auf welchem Materialfeld ein Schweinchen landet, erhält es ein entsprechendes Bauteil für sein Haus. Die Bauteile werden am Hausgerüst angebracht, wobei Stroh lose aufgelegt, Holz lose aufgehängt und Stein fest eingehängt wird.


Wehe, wenn der Wolf pustet: Strohteile fliegen durch die Gegend, Holz mag halten, aber nur Stein ist sicher!
   
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Bis hierhin alles noch recht unspektakulär - wären da nicht die Felder, die die Abbildung des Wolfes tragen. Erreicht ein Kind ein solches Feld, so darf es den großen Wolf in der Mitte des Plastikhügels auf ein Haus einer seiner Gegner richten. Jetzt noch einmal auf den Wolf gedrückt und schon wird das eingebaute Gebläse angeworfen - dies variiert bei jedem Druck. Mal bläst der Wolf stärker, mal weniger stark - und so fallen mal mehr, mal weniger Bauteile vom Haus des Gegners ab. Diese Teile müssen wieder zum Vorrat zurückgelegt werden.

Erst, wenn es einem Kind gelingt, sein Haus komplett mit Bauteilen zu füllen (egal, welche Materialkombination; aber immer vier Fenster, eine Wand und eine Tür), geht es als Sieger der Spielpartie hervor. [ih]

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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
witzige Umsetzung
tolle Technik (Gebläse)
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Bauteile fallen ungewollt
   aus den Halterungen
Spielablauf ist extrem simpel
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  Wieder eines der Spiele, das Kinder lieben und Eltern, die Wert auf pädagogisch-wertvolle Holzspiele legen, verteufeln.

Der Spielablauf ist wenig abwechslungsreich - es wird gewürfelt, vorwärts gezogen und dabei jeweils ein Bauteil eingesammelt, welches am Hausgerüst angebracht wird; besser werden soll - denn die ganze Sache gestaltet sich als extrem fummelig und immer wieder fallen einem Bauteile vom Haus, die eigentlich hätten dran bleiben sollen. Aber egal - meistens klappt es dann im 3., 4. oder 21. Anlauf...

Seinen Reiz zieht das Spiel aus den - leider fast zu wenig vorhandenen - Wolf-Feldern. Wie ein Föhn bläst der Wolf Luft aus seinem Maul - witzig und technisch einwandfrei gelöst. Hinzu kommt noch eine Soundausgabe, die die wechselnde Stärke des Luftstroms akustisch unterstützt. Auch wenn mühsam aufgebaute Häuser dadurch wieder zerstört werden, gab es in unseren Testspielen diesmal keine Tränen - im Gegenteil: Unsere Kinder hofften regelrecht darauf, den Wolf zu erwürfeln.

Fazit: Minimalistisches Würfelvergnügen mit einem, für die Zielgruppe (und auch z.T. für "ältere" Spieler), technisch faszinierenden Plastik-Fantastik-Spielmaterial.

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
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