Puerto Rico:
Für dieses Spiel gibt es zunächst 14 neue
Gebäude. So kann man nun beispielsweise mit
einer Kirche Siegpunkte beim Bauen erhalten,
die Bibliothek beschert das doppelte
Privileg oder das Kloster bringt am
Spielende Siegpunkte für jeweils 3 gleiche
Insel-Plättchen ein. Da es nun mehr Gebäude
als Plätze auf dem Tableau gibt, muss man
sich zu Beginn einigen, mit welchen Gebäuden
man spielen möchte.

Die neuen Gebäude für "Puerto Rico". |
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Mit dem Kolonistenschiff kommt nun immer ein Adliger
ins Spiel. |
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Eine weitere Neuheit stellen die Adligen
dar. Diese ähneln den Kolonisten, mit dem
wichtigen Unterschied, dass jeder Adlige am
Spielende einen Siegpunkt wert ist. Wird das
Kolonistenschiff aufgefüllt, so wird ein
Kolonist immer durch einen Adligen ersetzt.
Mit den Adligen kommen 8 weitere Gebäude ins
Spiel, die zusätzlich zu den regulären
Gebäuden über dem Spielplan ausgelegt
werden. Die Besonderheit dieser Gebäude ist,
dass sie mit einem Kolonisten besetzt einen
anderen Vorteil bringen als mit einem
Adligen besetzt.
San Juan:
Es gibt 10 neue Gebäudetypen, u.a. eine
Kathedrale, das einzige 7er-Gebäude in dem
Spiel. Sie liegt die ganze Zeit offen aus
und bringt ihrem Besitzer am Spielende
Siegpunkte für jedes gegnerische
6er-Gebäude.
Des Weiteren werden 6 Ereigniskarten in den
Stapel gemischt. Immer wenn ein Spieler eine
solche Ereigniskarte zieht, legt er sie
sofort offen neben die Rollenkarten und
zieht dafür eine Ersatzkarte.
Ausliegende
Ereigniskarten kann ein Spieler anstatt
einer der 5 Rollen wählen. Nachdem die
Aktion ausgeführt wurde, wird die
Ereigniskarte auf den Ablagestapel gelegt.
Es gibt positive und negative Ereignisse, so
muss beispielsweise bei einem Erdbeben jeder
Spieler ein Gebäude abreißen. Beim
Gouverneursbesuch hingegen darf man eine
bereits vergebene Rolle erneut wählen.
Notre Dame:
Es gibt jeweils 3 neue A-, B- und
C-Personenkarten. Vor Spielbeginn werden die
jeweils sechs Personenkarten eines
Buchstabens gemischt und drei davon
aussortiert. Anschließend werden alle neun
Personenkarten, mit denen in diesem Spiel
gespielt wird, für die Spieler aufgedeckt.
Danach werden sie wieder gemischt, damit die
Spieler die genaue Reihenfolge nicht kennen.
Mit dem "Gelehrten" kann man beispielsweise
seine 3. Aktionskarte ausführen. Wer den
"Spion" besticht, darf sich die Reihenfolge
der grauen Personenkarten ansehen und erhält
zusätzlich 2 Prestigepunkte. Besticht man
hingegen den Ratsherren, so darf man
anschließend noch zwei mal bestechen.
Im Jahr des Drachen:
Mit dem "Mauerbau" kommt in der ersten Phase
eine weitere Aktion hinzu. Jeder Spieler
besitzt 6 Mauerplättchen, auf denen jeweils
ein anderer Bonus abgebildet ist (z.B. ein
Palastteil, 2 Yuan oder 3 Personenpunkte).
Wählt ein Spieler die Aktion "Mauerbau", so
sucht er sich einer seiner Mauerplättchen
aus und erhält den entsprechenden Bonus.
Anschließend legt er das Teil an den unteren
Rand des Spielplans unter das vorderste
Ereignis, an dem sich noch kein
Mauerplättchen befindet. Die Mauer wird
somit von links nach rechts gebaut und
besteht aus maximal 12 Plättchen. Sie wird
bei den beiden Ereignissen "Mongolensturm"
sowie am Spielende gewertet. Reicht die
Mauer mindestens bis zu dem aktuellen
Ereignisplättchen, erhält jeder Spieler
einen Siegpunkt pro gebautem Mauerteil. Ist
die Mauer jedoch nicht weit genug
fortgeschritten, muss der Spieler (oder
mehrere bei Gleichstand), der die wenigsten
Mauerteile erbaut hat, eine Person
entlassen.
Des Weiteren gibt es 10 "Super-Ereignisse",
die verdeckt gemischt werden. Anschließend
wird ein Ereignis aufgedeckt und auf das
siebte Monatsplättchen gelegt. In diesem
Monat kommt es nun nach dem eigentlichen
Ereignis zu dem entsprechenden
Super-Ereignis. Dies kann ein
Vulkanausbruch, bei dem alle Spieler ihre
Personenpunkte verlieren, sein, oder auch
eine Sonnenfinsternis, bei der das siebte
Ereignis ein zweites Mal ausgeführt wird.
Louis XIV:
Jeder Spieler erhält ein "Günstling-Tableau".
Auf diesem stehen 4 verschiedene Vorteile
für die 4 verschiedenen Spielphasen einer
Runde. Zu Beginn darf jeder Spieler einen
Einflussstein zu einem der 4 Vorteile
stellen. In jeder Runde wird auf eine
Personentafel die Günstling-Figur gestellt.
Der Spieler, der hier bei der Auswertung die
meisten Einflusssteine platziert hat, darf 2
neue Einflusssteine aus dem allgemeinen
Vorrat auf sein Günstling-Tableau stellen.
Alle anderen Spieler mit Einflusssteinen auf
der Tafel erhalten einen Einflussstein für
ihr Günstling-Tableau. Möchte man in einer
Phase den entsprechenden Vorteil nutzen, so
entfernt man einfach den entsprechenden
Einflussstein auf dem Günstling-Tableau.

Das Günstling-Tableau für "Louis XIV". |
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Wie verhext:
Neben einem Kartensatz für einen sechsten
Spieler gibt es nun "Rabenplättchen", von
denen 4 auf den Tisch gelegt werden (bzw. 6
bei 6 Spielern). Nimmt ein Spieler nun eine
Trankkarte mit einem Raben, so muss er diese
nicht offen liegenlassen, sondern entfernt
stattdessen ein Rabenplättchen. Die
Raben-Plättchen sind einfach nur eine
verbesserte Variante, um anzuzeigen, wann
das Spiel beendet ist.
Außerdem gibt es 9 "Amulette", die so
verteilt werden, dass jeder Spieler gleich
viele Amulette besitzt. Ein Amulett kann im
Spiel nur einmal verwendet werden und auch
nur immer von dem Spieler, der als erster
die aktuelle Rolle ausgespielt hat. Nachdem
alle anderen Spieler die entsprechende Rolle
ausgespielt oder gepasst haben, kann der "Ausspieler"
das Amulett einsetzten, falls ihm das
Aktionsrecht in dieser Runde weggenommen
wurde und somit nun doch die Rolle
übernehmen.