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Spiel-Fakten:

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Genre: Party
Erscheinungsjahr:
2016
Verlag: Piatnik  .i.
Autor: Wolfgang Warsch
Spieleranzahl: 3 bis 6
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
   
   
 
   

 

 
Schattenmeister
....
Ein Meister, wer die Schatten beherrscht!
Schatten über Schatten, doch welche Motive verbergen sich in dem Schattenbild? Da sind genaues Hinsehen und Abstraktionsfähigkeit gefragt!

  
     

Der Spielplan, gleichermaßen Siegpunktleiste wie Farbanzeiger, wird am Rand des Tisches platziert. Jeder Spieler stellt seine gewählte Spielfigur auf das weiße Feld am Anfang. Dazu nimmt er sich einen Sichtschirm seiner Farbe, eine Tipp-Tafel und fünf schwarze Tippsteine. Von den fünf  Schattensteinen werden immer genau einer weniger verwendet als Spieler mitspielen. Sie bleiben in der Mitte des Spielplans liegen. Entfernt wird immer der Schattenstein mit der höchsten Zahl. Dann werden die Schattenkarten gemischt und als Stapel (mit dem Schattenschild sichtbar) bereit gelegt (A-J). Da alle gleichzeitig spielen, muss nun gut aufgepasst werden.

Zunächst wird die oberste Schattenkarte gezogen und offen in die Tischmitte gelegt. In der ersten Runde gilt das weiße Kästchen als Start, d.h. die darunter befindliche Zahl zeigt an, wie viele Motive gesucht werden müssen. Außerdem zeigt das Kästchen den Buchstaben an, den die zugehörige Bildkarte zeigt. Ab der nächsten Runde wird die Farbe des Kästchens der neuen Tafel von der vordersten Spielerfigur (dessen Feld) bestimmt. Sobald die Schattenkarte liegt, wird die zur Farbe gehörende Bildkarte aufgedeckt und die unter dem Kästchen stehende Anzahl von übereinstimmenden Motiven gesucht. Die Schatten verschiedener Motive liegen schwarz auf schwarz übereinander. Wer die gesuchte Anzahl von übereinstimmenden Motiven entdeckt hat, setzt seine Tippsteine auf die entsprechenden Farbfelder der Motive und nimmt sich sofort den höchsten ausliegenden Schattenstein. Er darf nun an seinen Tippsteinen nichts mehr verändern. Wurde der letzte Schattenstein genommen, endet die Runde sofort.

Es wird kontrolliert. Dazu wird die Schattenkarte umgedreht. Auf der Rückseite zeigen sich drei Buchstaben-Farbfelder. Anhand des Buchstabens der verwendeten Bildkarte wird kontrolliert, auf welchen Farbfeldern die Tippsteine auf den persönlichen Tippkarten platziert sein müssen. Jeder erhält einen Punkt für jeden richtigen Tippstein. Hat der Spieler alle Tippsteine (genaue Anzahl) korrekt gesetzt, erhält er zudem die Punkte, die der errungene Schattenstein zeigt. Alle Punkte werden mit den Figuren auf dem Spielplan gesetzt. Das Feld der vordersten Figur zeigt das Kästchen an, nach welchem sich auf dem nächsten Schattenbild alles richtet. Damit beginnt die nächste Runde.

Hat der erste Spieler das Zielfeld erreicht, wird die Runde noch zu Ende gespielt. Es gewinnt der Spieler mit den meisten Punkten. [go]

 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:

gute Umsetzung der bekannten
   Schattenspiele

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  MINUS:
MINUS:
Bildmotive schnell erlernbar
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi: Überraschung! Schattenspiele gibt es wenige. Die letzten beiden mir bekannten sind "Silhouette" und "Die Nacht der magischen Schatten" (Links siehe unten). Die Meinung zu beiden Spielen unterscheidet sich. Und nun "Schattenmeister"? Das als Familienspiel deklarierte Spiel kommt mit Spielplan und allerlei Material daher. Die innovative Idee dahinter ist einfach: viele übereinanderliegende Schatten mit einem ausgeklügelten System, das ansagt, welche und wie viele Bildmotive gefunden werden müssen. Hat man die Anleitung dazu verstanden, spielt sich das Spiel flüssig und zügig hintereinander. Und, was besonders gut ankommt, gleichzeitig. Es entstehen keine unnötigen Wartezeiten, alle sind gleichzeitig beschäftigt. Allerdings entsteht ein unverkennbarer Druck. Alle suchen gleichzeitig, bedeutet auch: Der Erste kriegt die meisten Punkte - wenn er alles richtig macht. Letzteres ist aber gar nicht so einfach. Denn zu welchem Motiv passt denn jetzt die Ecke, die ich sehe? Dank der Überlagerung der Umrisse fällt eine schnelle Erkennung am Anfang schon mal aus.

Allerdings zeigt sich, dass das Individuum Mensch recht schnell lernt, sich Motivschatten zu merken. Somit haben diejenigen, die das Spiel schon einige Male gespielt haben, doch einen gewissen Vorteil. Trotzdem macht das Spiel auch den Einsteigern Spaß. Woran genau liegt das? Schattenmeister ist schnelles Spiel ohne Pausen mit leicht erlernbaren Regeln und mit einer innovativen Spielidee. Unsere Spieltester waren rasch auch von weiteren Spielrunden zu überzeugen, was von einem guten Wiederspielreiz zeugt. Der Langzeitspielreiz ist abhängig vom Erkennen der Motive. Das kann durchaus zu einem "schon-bekannt-Effekt" führen. In den richtigen Gruppen aber macht das Spiel auch nach vielen Runden noch Spaß. Das Material ist dabei angemessen. Allerdings wünschen sich manche Spieler ein weiteres Schattenbilder-Set, um den Langzeitspielreiz hoch zu halten.  Platz wäre in der großen Verpackung allemal.

Fazit: Schattenmeister ist ein lustiges Party-/Familienspiel, das so manchem beweist: "Nicht jede Ecke ist tatsächlich auch eine Ecke, und so mancher Stiel nicht gleich ein Schraubendreher".....
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
 
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