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Spiel-Fakten:

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Genre: Kinder
Erscheinungsjahr:
2011
Verlag: Ravensburger  ..i..
Autor: Gunter Baars
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: 4 bis 8 Jahre
Spieldauer: ca. 15 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
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  Schäfchen Karussell
 
Timmy-go-round
Bei diesem Spiel ist ein gutes Gedächtnis gefragt. Timmy, das Schäfchen und seine Freunde, fahren Karussell - mitten durch den "Kindergarten".
 

     

So funktioniert's:
Zuerst wird der große zweiteilige Spielplan zusammengesetzt. In ihm bildet sich nun eine runde Gleitbahn - das Karussell. Der Scheunen-Kindergarten wird zusammengesteckt und im großen Spielplan verankert. Jedes Kind wählt nun einen der vier Tierchips mit den Freunden Timmys. Die 20 Spielzeug-Chips werden gut erreichbar neben dem Spielplan platziert.


Hinten geht's rein, vorne geht's raus aus der Kindergartenscheune.

Die verschiedenfarbigen Plastik-Schäfchen werden nun in die Aussparungen des Ringes auf dem Spielplan gesteckt, möglichst so, dass sich die Farben gut abwechseln und alle Schäfchen in Uhrzeigerrichtung schauen. Stehen alle Schäfchen im Ring, wird dieser so weit gedreht, dass eines der Schäfchen direkt neben dem roten Pfeil steht.

Der Startspieler erhält den Würfel und es kann losgehen. Die gewürfelte Zahl gibt nun an, das wievielte Schäfchen im Haus (quasi verdeckt vor dem Pfeil) farblich benannt werden soll. Die Spieler tippen, welche Farbe das Schäfchen hat, das bei der angegebenen Würfelzahl aus dem Haus tritt. Dazu legen die Spieler reihum, beginnend beim Startspieler, ihren Tierchip auf den dazugehörigen farbigen Klecks in der Mitte des Spielplanes - rot, gelb, weiß oder blau.


Entscheidendes Kriterium ist der rote Pfeil am Ausgang der Scheune - welche Farbe hat das Schaf, das dort gleich stehen bleiben wird?
   
Der Würfel bestimmt, welches Schaf gesucht wird. Die Spieler legen ihre Plättchen auf den entsprechenden Farbklecks in der Mitte des Spielplans.
   

Haben alle Spieler ihren Tierchip platziert, dreht nun der Startspieler den Ring um die gewürfelte Zahl in Uhrzeigerrichtung weiter. Welche Farbe hat nun das Schäfchen neben dem roten Pfeil? Der oder die Spieler, die ihren Tierchip auf den richtigen Farbklecks gelegt haben, erhalten als Belohnung einen Spielzeug-Chip. Die Spieler, deren Chips auf der falschen Farbe liegen, gehen leer aus. Danach werden alle Tier-Chips vom Spielplan entfernt und der nächste Spieler erhält den Würfel.

Der Würfel hält noch zwei Überraschungen bereit:
- Timmy gewürfelt: Klasse, dieser Spieler erhält direkt einen Chip.
- Blume gewürfelt: Die Kinder bestimmen die Anzahl der gedrehten Felder. Mit dem Sprach-Kommando "1, 2, 3...Timmy" heben alle ihre rechte Hand und zeigen mit den Fingern die Zahl 0, 1 oder 2. Nun werden alle Zahlen der Hände der Kinder addiert und das Schäfchenkarussell um diese Anzahl weitergedreht. Vorher muss aber noch getippt und der Tier-Chip entsprechend platziert werden.

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Der erste Spieler mit 5 Spielzeug-Chips gewinnt das Spiel.

Variante: Bei einer Spielrunde mit noch kleineren Kindern (ab 3 Jahren) kann vorerst auch auf den Würfel verzichtet werden. Es wird dann generell um 3 weitergedreht. Auch hier gewinnt der Spieler, der zuerst 5 Spielzeug-Chips sammeln konnte. [go]

 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
nette Spielidee für kleine
   Schäfchen-Fans
schöne Gestaltung
ENDE
  MINUS:
MINUS:
ärgerlich instabile Scheune
Spielablauf etwas eintönig 
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
  *
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi:  Ein wenig frech und dabei so süß zieht das kleine Timmy-Schaf quer durch die Medien. Als kleiner Kindergartenjunge trifft Timmy sich mit seinen Freunden und entdeckt die Welt. Und so verwundert es nicht, dass auch er nun seine eigenen Spiele erhält.

Der Blick in die Verpackung bietet zunächst erst einmal einen adäquaten Anblick. Der stabile Spielplan lässt sich gut und fest zusammensetzen und bildet auf ebener Grundfläche eine weitgehend holperfreie Gleitschiene für den "Karussell"-Ring, der sich gut drehen lässt. Die Kunststoffschafe sind Timmy hübsch nachempfunden, die Chips sind handlich und stabil.

Weitaus ärgerlicher ist die Kindergarten-Scheune aus extrem dünner Pappe. Ja, diese macht den Kindern Kummer. Ohne erwachsene Aufbauhilfe konnte sie in unseren Testspielen von den Kindern nicht zusammengesetzt werden, und auch während des Spiels zeigt sie sich von ihrer instabilen Seite. Versehentliches Berühren führt meist zum Einsturz bzw. zum Blockieren des Karussells.

Der Spielablauf klappt hingegen reibungslos. Würfeln - Tippen - Drehen -  eine recht einfache Spielidee, die grundsätzlich auf einem guten Gedächtnis basiert. Auf Dauer zwar nicht allzu abwechslungsreich; kleinere Kinder kommen aber problemlos mit dem Spielgedanken klar. Auch einer Oma-Enkel-Runde steht nichts im Wege - gut für beider Gedächtnis, möchte man sagen.

Hinweis zur Ausstattung: Die Gestaltung und das restliche Material ist eigentlich gut gelungen; die schlechte Materialauswahl für die Scheune (max. 2 Punkte wert) drückt die Wertung dann jedoch insgesamt auf einen Durchschnittswert.
 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
 
     

Ingo:  Das "Schäfchen-Karussell" trainiert auf eine kindgerechte Art das Gedächtnis und räumliche Vorstellungsvermögen kleiner Timmyfans. Spielerisch und optisch ist es der Zielgruppe angepasst.

Echte Spannung kommt während des sich ständig wiederholenden Drehens und Ratens jedoch weniger auf, da der Ablauf stets gleich ist und das Ziel des Spiels nur aus dem Sammeln von Plättchen besteht.

Die Scheune ("Kindergarten") ist dann das, was man gemeinhin als "Pfusch am Bau" bezeichnet. Gerade Kleinkinderspiele sollten besonders haltbar und strapazierfähig sein. Die viel zu dünne Papp- (ja, fast schon Papier-)Beschaffenheit dieses zentralen Spielobjekts ist extrem schade und fördert echte Frusterlebnisse, wenn beim Drehen des Schäfchenrings zum wiederholten Male das Haus auseinanderfällt.
Schade, das wäre echt nicht nötig und mit etwas dickerer Pappe bzw. einem anderen Steckmechanismus leicht zu verhindern gewesen! Hier wurde ganz klar an falscher Stelle gespart.

Fazit: Aus pädagogischer Sicht durchaus empfehlenswert, aus spielerischer Sicht auf Dauer etwas zu eintönig, was die Motivation der Kinder betrifft. Beim Scheunenbau sollte man zudem dringend nachbessern - zur Not auch in Eigenregie, indem man die dünnen Hausteile zunächst auf eine dickere Kartonunterlage klebt und dann entsprechend zurechtschneidet.

 

 
   KULT-FAKTOR
      Zweitmeinung
 
Ende
 

 NO.1   Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als erstes von SPIELKULT.de getestet!

 

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