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(C) Spiel des Jahres e.V.
- 1982 -

 

Spiel-Fakten:

FamilieStrategie & AufbauWissen & RatenParty & KommunikationLogik & Kombination
KinderKartenWürfel & GlückAktion & GeschicklichkeitLernen

Genre: Kinder, Familie
Erscheinungsjahr:
1981
Verlag: Ravensburger  ..i..
Autoren: Alex Randolph, Michel Matschoss
Spieleranzahl: 2 bis 6
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 45 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
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Sagaland
 
Bäumchen wechsle dich!
Bei diesem zauberhaften Familienspiel sammelt ihr wunderbare Dinge und überreicht sie dem König im Schloss. Wer findet sich am besten im Wald zurecht?
 

     

Zunächst werden die 13 Bäume gemischt und auf die Irrlichter des Spielplans verteilt. Jeder Baum zeigt an seiner verdeckten Unterseite ein Märchensymbol. Die gleichen Symbole befinden sich auch auf den "Fragekarten", die als Stapel im Schloss bereit liegen. Die oberste Karte liegt offen aus. Dieses Symbol soll unter den Bäumen gefunden werden.


Der Spielplan (hier in der Gebrüder Grimm-Version) ist märchenhaft gestaltet.

Wer am Zug ist, zieht seine Spielfigur entsprechend des Würfelergebnisses nach vorn. Dazu wirft man stets 2 Würfel. Die Bewegung muss vollständig ausgeführt werden, allerdings dürfen die beiden Würfelzahlen getrennt voneinander gesetzt werden, d.h. z.B. 5 Schritte in die eine, 6 Schritte in eine andere Richtung (oder alternativ 11 Schritte am Stück).

Trifft eine Figur auf eine Gegnerfigur, so wird diese zurück zum Startfeld geschickt. Trifft eine Figur auf ein Irrlicht, so darf der Spieler unter den dort befindlichen Baum schauen (geheim!). Das Symbol sollte sich der Spieler gut merken.

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Würfelt ein Spieler einen Pasch, so kann er "zaubern" und sich für eine der drei Optionen entscheiden:
- Er kann auf ein beliebiges Irrlichtfeld ziehen und unter den Baum schauen.
- Er kann auf das erste Feld hinter der Schlossbrücke ziehen.
- Er kann die oberste Fragekarte im Schloss austauschen, so dass nun ein anderes Symbol gesucht wird.


Die Spieler irren mit ihren Figuren durch den Zauberwald.
   
Die Würfelaugen können getrennt voneinander gewertet werden.
   

Meint ein Spieler, das gesuchte Symbol gefunden zu haben, muss er zum Schloss ziehen. Gelangt er (mit einer oder beiden Würfelzahlen) genau auf das Feld mit dem Schlüssel, so muss er nun die Frage des Königs beantworten, indem er ihm die Position des gesuchten Symbols zeigt. Dazu nimmt der Spieler den vermeintlich richtigen Baum vom Spielfeld und zeigt die Unterseite seinen Mitspielern.

- Das Symbol ist falsch? Dann wird der Baum zurückgestellt und der Spieler muss zurück zum Startfeld.


Wer auf einem Irrlicht zu stehen kommt, darf unter den Baum schauen.
   
Im Schloss fragt der König die Positionen der "wunderbaren Dinge" ab.
   

- Das Symbol ist richtig? Der Spieler bleibt im Schloss und erhält die entsprechende Fragekarte zur Belohnung. Eine neue Karte wird aufgedeckt. Der nächste Spieler ist dran. Ist der Spieler, der sich im Schloss befindet, wieder am Zug, kann er, falls er die Position des neuen Symbols kennt, auch direkt die nächste Lösung vortragen.

Spielende: Wer als erster Spieler drei Fragekarten gewonnen (= Symbole richtig benannt) hat, gewinnt. [ih]

 
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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
märchenhafte Gestaltung
sehr schöne Mischung aus
   Lauf- und Memospiel
erste Bluff-Elemente
ENDE
  MINUS:
MINUS:
teilweise glücksabhängig
Gestaltung der Neuauflage weniger
   hübsch als die Grimm'sche 80er-Version
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
  *  
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  Als "Sagaland" im Jahr 1981 erstmals erschien, war die Auszeichnung "Spiel des Jahres" gerade einmal zwei Jahre alt. An die Prämierung "Kinderspiel des Jahres" war damals noch nicht zu denken, und so ist es wenig verwunderlich, dass dieses Ravensburger-Spiel im Jahr 1982 noch den begehrten (heutigen) roten Pöppel (und nicht den blauen) erhielt und so die Erfolgsgeschichte dieses Titels begann.

"Ein Märchen zum Spielen für Kinder und Erwachsene", lautet der Untertitel, der einen auf der Titelseite der Spielanleitung willkommen heißt. Und in der Tat erinnere ich mich an die unzähligen Nachmittage meiner Kindheit in den 80er-Jahren, als ich dieses Spiel als Knirps mit meiner Mutter spielte [Doch, ich hatte auch Freunde, aber die waren doof... die fanden "Sagaland" nicht cool genug...;)]. Schon damals faszinierte mich vor allen Dingen die märchenhafte Gestaltung, die die Grimm-Edition lieferte. Durch die (auch heute noch verwendeten) dreidimensionalen Kunststoffbäumchen hatte man - in Kombination mit der schönen Spielplan-Illustration - wahrlich das Gefühl, sich in einem verwunschenen Märchenwald zu befinden. Toll!

Spielerisch bedient sich "Sagaland" dem klassischen Würfel-Laufspiel und dem Memo-Prinzip. Dadurch, dass alle Spieler auf der Suche nach demselben Symbol sind, drängt die Zeit. Bestimmt haben meine Gegner das Symbol schon lange entdeckt, und ich irre immer noch im falschen Teil des Waldes umher?! Das sorgte in meinem Kinderherz für genauso viel Spannung wie der Moment, in dem ich selber das gesuchte Symbol für mich aufdeckte, es aber - mit möglichst gutem Pokerface - ebenso für mich behalten musste, um den Mitspielern bloß keinen Hinweis zu liefern. Ein wenig bluffen und eine Extrarunde drehen, bevor ich ins Schloss ziehe und löse? Immer gern! Das ist es, was "Sagaland" auch heute noch ausmacht. 

Natürlich ist der Glücksfaktor beim Würfeln und Aufdecken der Bäumchen nicht von der Hand zu weisen, und auch das Zurückschicken von Figuren bzw. Ärgern der Mitspieler durch Austausch des gesuchten Symbols kann bei jüngeren Kindern schon einmal Frustmomente hervorrufen.
Damit das Spiel nicht zu lang wird, kann man sich auch darauf einigen, nur ein einziges Symbol zu suchen und danach direkt Schluss zu machen. Andernfalls kann die jüngere Spielerschaft schon einmal die Ausdauer verlieren - insbesondere wenn zu sechst gespielt wird und unglücklicherweise auch noch recht ausgeglichen aufgelöst wird.

Egal, ich sehe diese kleinen Mankos durch meine (nicht vorhandene) rosarote Nostalgie-Brille. "Sagaland" WAR meine Kindheit und deswegen liebe ich dieses Spiel auch heute noch. Und in der Tat kommt es in Familien mit (eher verträumten) Kindern auch heute noch genauso gut an wie damals. Für mich (zumindest in kleinerer Besetzung) ein nahezu perfektes Kinderspiel, das Erwachsene in der Tat auch immer gern einmal mitspielen. Einzig die Gestaltung der aktuell erhältlichen Neuauflage ist leider weniger hübsch als die in der hier gezeigten Auflage. Wer auf Flohmärkten unterwegs ist, sollte daher vielleicht einmal gezielt nach der 80er-Version Ausschau halten.

* Hinweis zur Ausstattung: Wertung von 10 Punkten bezieht sich auf die hier gezeigte Auflage des Spiels aus dem Jahr 1984 oder 1985.
 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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