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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie, Aktion
Erscheinungsjahr:
2010
Verlag: Zoch Verlag  ..i..
Autor: Marco Teubner
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: 30 bis 45 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   
 
  Safranito
 
Die Guten ins Töpfchen,...
In Mumbai sind die Gewürzpreise explodiert. Die Köche möchten möglichst preisgünstig einkaufen, um ihre duftenden Gerichte zu zaubern.
 


     

So funktioniert's:
Der Spielplan konzentriert sich auf neun Gewürzschalen und vier Aktionsfelder in der Spielplan-Mitte. Ein gutes Stück erhöht, wird dieser Bereich vom Spielplanrand umschlossen. Darauf befinden sich Karten-Ablagefelder für insgesamt neun verschiedene Gewürzsorten.


Der Spielplan mit seinen Aktionsfeldern und den aufgedruckten Gewürzschalen.
   
Die Gewürzkarten liegen am Spielfeldrand aus.
   

Bevor das Spiel losgehen kann, erhält jeder Spieler sechs Jetons mit einem Loch in der Mitte. Diese Pokerchips sind mit den Werten von 10 bis 60 versehen. Zusätzlich bekommen die Spieler 200 Rupien aus der Bank. Der Rest des Geldes bildet neben dem Spielplan die Bank. Dann werden alle Gewürzkarten und Gerichte getrennt voneinander gemischt und als verdeckte Nachziehstapel bereit gelegt.

Je nach Anzahl der Spieler, werden Gerichte als Auslage gebildet. Zusätzlich werden in jeder Runde, ebenfalls je nach Spieleranzahl ,unterschiedlich viele Gewürzkarten auf den entsprechenden Ablagefeldern ausgelegt. Nachdem ein Startspieler ermittelt, und er die Pfeffermühle erhalten hat, kann es auch schon losgehen.

Die Spieler versuchen ihre Gebote in Form von Chips verdeckt auf den Spielplan (in die Gewürzschalen). Das klingt leichter, als es ist, denn die Chips gleiten auf dem großen Spielfeld nur so dahin. Zusätzlich versuchen die Mitspieler, das eigene Gebot zu überbieten, in dem sie ebenfalls ein vielleicht höheres Gebot verdeckt in die getroffene Schale bugsieren. Auch das Wegschießen von bereits liegenden Chips ist ein wichtiges, taktisches Element von "Safranito".


Kann man durch das Loch in der Mitte eines Chips das Aktionsfeld sehen, gilt er als platziert.
   
Der Chefkoch erhält diese Pfeffermühle. Er besitzt die Entscheidungsgewalt, wenn es um die Deals geht.
   

Wenn alle Spieler abwechselnd ihre Chips geworfen haben, werden Aktionen ausgeführt, sofern eines der vier kleinen Felder getroffen wurde.

Die Aktionen:
- "Extrawurf": Der Spieler wirft einen zusätzlichen Chip auf den Spielplan.

- "Zusätzliche Gewürzkarte": Der Spieler zieht so viele Gewürzkarten vom Nachziehstapel, wie es der ersten Ziffer seines Chips in diesem Aktionsfeld entspricht. Nun sucht er sich eine Karte aus und legt den Rest unter den Nachziehstapel.

- "Gericht reservieren": Der Spieler nimmt sich das oberste Gericht vom Nachziehstapel und legt es verdeckt vor sich ab. Nur er darf dieses "Geheim-Rezept" zubereiten.

- "Chefkoch": Der Spieler nimmt die Pfeffermühle an sich und ist bis zum Ende der laufenden Runde der Chefkoch. Er entscheidet über die Reihenfolge beim Ver- und Einkauf von Gewürzen, darf Gerichte als Erster zubereiten und ist Richter in Zweifelsfragen.


Jedes Gericht erfordert drei orientalische Gewürze.

Gewürz-Verkauf/ -Einkauf:
Sobald alle Aktionen ausgeführt wurden, gibt der Chefkoch den Besitzern alle ungültigen Chips zurück. Ungültig sind alle Chips, deren Mittelpunkt (das Loch) nicht innerhalb einer Gewürzschale oder eines Aktionsfeldes liegen. Nun deckt der Chefkoch alle Chips einer ausgewählten Schale auf. Wer entsprechende Gewürzkarten besitzt, darf sie jetzt verkaufen. Man erhält so viel Geld von der Bank, wie es dem Wert aller Chips in der Schale entspricht. Wenn alle Verkäufe abgeschlossen sind, nehmen die Verkäufer ihre Chips aus dieser Gewürzschale zurück.

Wenn Gewürzkarten offen am Spielplanrand ausliegen, dürfen sie ab jetzt eingekauft werden. Nur diejenigen Spieler dürfen einkaufen, die (noch) eigene Chips in der Schale liegen haben! Der Spieler mit dem höchsten Gesamtwert der Chips darf jeweils beginnen. Nach einem Kauf wird der höchste eigene Jeton wieder entfernt. Sollten jetzt noch Gewürze in dieser Schale ausliegen, werden diese entsprechend günstiger. Unverkaufte Gewürzkarten bleiben für die nächste Runde liegen.


Wurden mehrere Chips platziert, gewinnt der Spieler den Deal, der die höchste Summe erzielt.
   
Dieser Spieler hat die nötigen drei gelben Gewürzkarten, um das Gericht (rot umrandet) zuzubereiten.
   

Am Ende der Runde dürfen nun, ausgehend vom Chefkoch, Gerichte gekocht werden. Dazu müssen die drei abgebildeten Gewürze auf den abgebildeten Gerichten in Kartenform abgegeben werden. In einer neuen Runde erhalten die Spieler alle ihre Chips zurück und der Chefkoch gibt die Pfeffermühle an seinen linken Nachbarn weiter. Gekochte Gerichte werden durch Neue vom Stapel ersetzt und neue Gewürzkarten werden zusätzlich zu den noch Verliebenden gelegt.

Wer als Erster drei Gerichte gekocht hat, ist der Sieger. [sb]

eer
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
gelungene Mischung aus
   Aktions- und Taktikspiel
sehr schönes Material
problemloser Einstieg
ENDE
  MINUS:
MINUS:
manche Gewürze sind etwas
   schwer auseinander zu halten
zu zweit weniger dynamisch
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Sebo:  Als ich das Spiel ausgepackt hatte, fühlte ich mich an meinen letzten Marokko-Urlaub zurückerinnert. Auch dort priesen mir dutzende von Händlern die exotischsten Gewürze zu vermeintlich günstigen Preisen an. Leider konnte ich damals nicht mit qualitativ hochwertigen Pokerchips den Preis von Safranfäden festlegen und wurde sicherlich nicht nur einmal über die Ladentheke gezogen ;)

Allein schon das Werfen der Chips ist eine wahre Freude. Die Bande fängt oftmals zu stark geworfene Chips auf und leitet sie in eine unbekannte Richtung weiter. So entstehen neue, nicht immer schlechtere Ausgangspositionen für die Spieler.

Das bedeutet aber auch, dass man stets eine flexible Strategie verfolgen sollte, denn oftmals werden Gerichte vom Chefkoch vor der Nase weggeschnappt. Seine Rolle sollte man deshalb auch nicht unterschätzen. Aber auch die Aktionsfelder sollte man nicht aus den Augen lassen. Sie verschaffen den Spielern oftmals erhebliche Vorteile, sofern sie denn auch getroffen werden.

Mir hat besonders gut gefallen, dass ich mit „Safranito“ auch das Interesse von Wenigspielern wecken konnte. Der Einstieg ist sehr leicht und weiterführende Regeln lassen sich auch während der Partie fair erklären. Der kaufmännische Teil funktioniert außerordentlich gut und flüssig.

Alle Spieler interessierten sich für die abgebildeten Gewürze und so wurde auch das Wissen um das Aussehen von Kardamom, Kreuzkümmel oder Safran geschult. Leider wurden einige Gewürze aufgrund ihrer ähnlichen Farbgestaltung verwechselt (z.B. Curry, Safran, Zimt), was aber den Spielspaß kaum schmälerte.

"Safranito" wird sicherlich noch viele Male aufgetischt werden. Mir hat das Spiel jedenfalls außerordentlich gut gefallen! (> Video)

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
     
 
     

Alice: "Safranito" ist ein schönes Familienspiel, bei dem die Regeln einfach zu verstehen sind. Die Spielidee ist sehr gelungen und gut umgesetzt worden. Auffallend bei diesem Spiel ist die tolle Aufmachung, die einem richtig Lust zum Spielen bereitet.

Der Spielablauf stellt auf den ersten Blick keine große Herausforderung dar, allerdings täuscht dies. Es ist nicht ganz so einfach, die Chips an den Platz zu werfen, an dem man sie gerne hätte. Interessant am Spiel ist dabei, dass die Spielreihenfolge einen wichtigen Stellenwert einnimmt, um die Aktionen auszuführen.

Einen besonderen Reiz stellt die Möglichkeit dar, sein eigenes Geld durch den Verkauf von Gewürzen aufzustocken, da, mit ein wenig Glück, der Verkaufspreis höher ist als der Kaufpreis.

"Safranito" lässt sich gut zu zweit spielen, wobei es zu dritt oder zu viert mehr Spaß macht, da man so die Mitspieler mit ihren Chips von den Feldern schieben kann. Bei zwei Spielern konzentriert man sich eher darauf, seine eigenen Gewürze zu sammeln.

Das Spiel bietet auch noch nach vielen Spielpartien einen hohen Spaßfaktor, weil nicht nur Glück und Taktik, sondern auch das Geschick der Spieler jedes Mal aufs Neue gefragt ist. Klare Empfehlung!
(> Video)
 

 
   KULT-FAKTOR
      Zweitmeinung
 
Ende
     
 
     

Gabi: Ein Hauch von orientalischen Basaren durchzieht dieses schöne Familienspiel. Gewürze wie Kardamom, Safran und Ingwer sorgen für eine passende Atmosphäre. Allerdings haben Spitzenköche und Gourmets  im Spiel keinerlei Vorteile. Hier sind wohl eher ein zielsicheres Auge, Fingerspitzengefühl und ein gewisses Quäntchen Glück von Nöten. Zudem ist strategisches Denken und Taktieren unabdingbar. Nur wer gut zielt und gut vorausschaut, erzielt einen Vorteil.

Während das Spiel zu zweit eher ruhig und taktierend daher kommt, wirkt das Spiel zu viert deutlich energiegeladener. Der Konkurrenzkampf steigt, und mit ihm auch die Preise der kostbaren Gewürze. Handeln und Feilschen kommen nun deutlich stärker ins Spiel.

Das einladende Material ist hochwertig: die schweren Chips liegen griffig und angenehm in der Hand. Die teilillustrierte Anleitung bietet einen leicht verständlichen Einstieg in das recht einfache Regelwerk. Hier bleiben keine Fragen offen. 

Einfache Spielidee, wunderbar szenisches Design, aktive Umsetzung mit ungewöhnlicher Verbindung aus Taktik und Geschick - all das gehört zu "Safranito", und all das macht diesen Titel zu einem absolut empfehlenswerten Familienspiel, welches lange zu begeistern weiß!
(> Video)
 

 
   KULT-FAKTOR
      Zweitmeinung
 
Ende
 
 

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