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Spiel-Fakten:

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Genre: Kinder
Erscheinungsjahr:
2013
Verlag: Drei
Magier Spiele ..i..
Autoren: Carlo Emanuele Lanzavecchia, Walter Obert
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 5 Jahren
Spieldauer: ca. 15-20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
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Die verzauberten Rumpelriesen
 
Rettet die Wutzel!
Tief im Wald, unter den Blättern verborgen, verstecken sich die Wutzel vor den Augen der Rumpelriesen. Nur wenn die Riesen schlafen, schauen sie hervor!
 

     

So funktioniert's:
Wurde der Spielplan mit den Stützen zusammengesteckt, werden die Wutzel mit sichtbarem Motiv in die Vertiefungen der Spielfläche versteckt. Dann werden alle Blätter darauf verteilt, und zwar so, dass der gesamte Boden gleichmäßig bedeckt ist. Die großen Rumpelriesenblöcke werden auf den Blättern in den Ecken des Spielplans platziert.


Die Blätter werden auf dem Spielplan verteilt.

Die im Spiel enthaltenen Suchkarten werden gut gemischt und als verdeckter Stapel bereitgelegt. Die Sanduhr kommt daneben. Die Spieler nehmen sich jeweils einen "Such-Zauberstab mit einer aufgesetzten Gummispitze. Und nun beginnt das Spiel. Es gibt zwei Spielvarianten.

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Kooperatives Spiel: Alle Spieler spielen gemeinsam und suchen die Wutzel. Dazu wird die oberste Suchkarte aufgedeckt. Genau dieser Wutzel wird nun gesucht. Die Sanduhr wird umgedreht. Mit den Worten: "Spinnenhaar und Krötenbein, ihr Riesen schlaft jetzt ganz schnell ein!" beginnt das Suchen. Vorsichtig schieben die Kinder mit ihren Zauberstabspitzen die Blätter beiseite. Damit wird der Blick auf so manchen Wutzel frei. Ist es wohl der richtige? Quer gestreift, längs gestreift, hellblau, dunkelblau.insgesamt 16 kleine Kerle verstecken sich! Die Riesen können dabei mit den Blättern verschoben werden, aber herunterfallen darf keiner. Selbst bei einem herunterfallenden Blatt erlischt der Schlafzauber und die Riesen wachen auf.


Die leere Spielfläche
   
Die mit Blättern bedeckte Spielfläche
   

Wurde der gesuchte Wutzel gefunden, wird auf die Sanduhr geschaut. Ist die Zeit bereits abgelaufen, bleibt der Wutzel im Versteck. Die Karte kommt aus dem Spiel. Sind ein Riese oder ein Blatt heruntergefallen, endet die Runde ebenso mit dem Weglegen der Karte. Läuft die Sanduhr hingegen noch, haben die Spieler den Wutzel gefunden und die Karte gehört den Spielern. Auch dann beginnt eine neue Runde. Die nächste Karte wird aufgedeckt und angeschaut. Die Sanduhr wird umgedreht und die Suche beginnt erneut.

Wurden alle Motive der Suchkarten gesucht, endet das Spiel. Die Kinder zählen ihre Karten. Wer wird wohl mehr Karten besitzen? Die Riesen, denen die weggelegten Karten gehören, oder die Spieler. Mit mehr als acht Wutzeln gewinnen auf jeden Fall die Spieler.


Mit den Suchstäben können die Blätter...
   
...beiseite geschoben werden.
   

Spiel mit Einzelsieg: Der Grundaufbau bleibt gleich, nur die Kartenzahl ändert sich bei drei Spielern auf 15 Karten. Jetzt sieht sich der aktive Spieler zuerst die Suchkarte an. Dann wird die Sanduhr umgedreht und nur der eine Spieler sucht das gesuchte Motiv. Die Mitspieler achten währenddessen auf die Sanduhr. Solange die Sanduhr läuft, darf der Wutzel gesucht werden. Wurde er gefunden, erhält der Spieler die Suchkarte.


Die Suchkarten

Die Blätter werden erneut verteilt und der nächste Spieler darf eine Sanduhr lang versuchen, einen Wutzel zu finden. Wieder darf kein Blatt und kein Riese herunterfallen. Passiert es doch, endet die Suche sofort. Die Karte wird verdeckt weggelegt. Die Blätter werden erneut verteilt und die Schachtel nun aber um 90 Grad gedreht. Dann ist der nächste Spieler dran. Das Spiel endet nach dem Suchen der letzten Karte. Der Spieler mit den meisten Karten gewinnt das Spiel.

Übrigens wird das Spiel schwieriger, wenn ein Riese in der Mitte platziert wird. [so]

Vielen Dank an Drei Magier Spiele für ein Rezensionsexemplar!

 
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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
wunderschönes Material
neuartige Spielidee
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Handling muss geübt werden
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Sarah-Ann: Es war einmal ein Wald, der schillerte im Licht der Sonne und die Tiere tanzen in deren Strahlen. Dort ist das Zuhause der kleinen Wutzel, die unter den Blättern ihre Verstecke haben. Sie lebten dort glücklich und zufrieden, bis auf einmal die riesigen Rumpelriesen auftauchten. Das war ein Schreck für die Wutzel und sie trauten sich nicht mehr aus ihren Verstecken. Da kann man ja froh sein, dass zu dieser Zeit die Magier in den Wald kamen und mit einem Schlafzauber die Riesen schlafen legten. Doch wo haben die Wutzel sich denn nun nur unter den Blättern versteckt?

Ja, wenn aus Geschichten Spiele werden... und aus den Spielen dann wieder Geschichten. Kinder mögen Geschichten und mit einem guten Erzähler kann in diesem Spiel die Geschichte sogar ein bisschen wahr werden. Das Ziel ist es also, die Wutzel vor Ablauf der Zeit zu finden, indem man das Laub beiseite schiebt.

In den "verzauberten Rumpelriesen" finden sich alle Aspekte eines wirklich außergewöhnlichen Kinderspiels: Tolles Material, fantastische Grafiken, und einen Mechanismus, der die Kleinen (und Großen) anspricht. Wer hat nicht schon als Kind im Laub Kastanien gesucht? Suchen, Finden und Verstecken – altbekannte Erinnerungen werden geweckt, Kinderaugen leuchten.

Aber das Spiel hat so seine Tücken. Es zielt auf die Geduld der Kinder ab. Wer zu schnell oder hektisch ist, dem fällt schnell ein Blatt herunter oder ein Rumpelriese fällt um. Das kann im Einzelspiel ärgerlich für einen sein, oder aber im gemeinsamen Spiel schlecht für die Gruppe. Sichen die Spieler hingegen zu langsam, werden sie nichts finden.

Das Suchen mit den Stäben fordert die Feinmotorik und Sorgfalt der Kinder heraus. "Wie weit kann ich schieben?", "Achte ich auch auf die andere Seite des Spielrandes, ob dort ein Blatt fällt?",  "Zeigt sich ein Wutzel?", "Ist es der richtige?", "Habe ich den Gesuchten vielleicht sogar schon vorher gesehen?",  "Und wo, bitte, war das?"...

Das kooperative Spiel basiert auf guter Zusammenarbeit und Absprache. Diese bezieht sich sowohl auf die bisher gesehenen Wutzel als auch auf den rein mechanischen Aspekt. So kann es bei fehlender Absprache gut passieren, dass ein anderer Spieler ein Blatt nicht beachtet und dies aus Versehen hinunterfallen lässt. Harmoniert die Gruppe jedoch, werden viele Wutzel gerettet. Das hebt die Laune enorm!

Das ungewöhnliche Spielprinzip begeistert die Kinder. Das Spiel machte bisher in jeder Testgruppe großen Spaß, allerdings unter der Beachtung der Altersangaben. Das Zeitlimit ist für kleinere Spieler anfangs sehr demotivierend, daher sollte bei den ersten Spielrunden und auch beim Spielen mit Jüngeren auf die Sanduhr verzichtet werden. Der Frustfaktor wird damit zumindest etwas verringert. Hier sind einfache Geschichten-Such-Runden ohne Zwang eine gute Idee. Für Ältere ist es ein schönes Spiel, welches den Gemeinschaftssinn und die Teamfähigkeit fördert. Hier heißt es auf jeden Fall: Übung den Meister!  Aber das ist wohl bei allen Geschicklichkeitsspielen so.

Insgesamt sind "die verzauberten Rumpelriesen" ein außergewöhnlich schönes Kinderspiel, bei dem Klein und Groß ihre Freude haben.

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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