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Spiel-Fakten:

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Genre: Kinder
Erscheinungsjahr:
2016
Verlag: HABA  ..i..
Autor: Sylvain Ménager
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 4 Jahren
Spieldauer: ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Inititative 

leer
     
   

 

 
Rüben Rallye
...

Wer hat die größte Möhre?
Was ihr wieder denkt... Nein, es handelt sich natürlich um ein Kinderspiel. Die Rübenernte steht an, aber auf der anderen Insel. Nur über Planken und Steine können die Hasen das begehrte Gemüse erreichen...
 
 

Zunächst werden die beiden Inseln errichtet und ein wenig entfernt voneinander (etwa mit 80 cm Abstand) in der Tischmitte aufgestellt. Eine Insel gilt als Start, die andere trägt die Möhren in unterschiedlicher Größe. Jeder Spieler nimmt sich einen Hasen. Im Vorrat verbleiben die verschiedenen Steine,  Planken und der Farbwürfel.  Benötigt wird, je Spielerzahl, eine unterschiedliche Menge an Steinen und Rüben.

Die kleinen Häschen nutzen nun Planken und Steine, um von einer Seite auf die andere zu kommen. Der Spieler an der Reihe würfelt. Die sichtbare Farbe zeigt das zu nutzende Brückenteil (Planke) an. Der kleine Spieler muss nun einen Stein so zwischen den Inseln platzieren, das sein Hase von seinem derzeitigen Standort über die zu nutzende Planke zum anderen Stein gelangt. Dabei muss die Entfernung so eingeschätzt werden, dass das Brückenteil genau auf den beiden Steinen zu liegen kommt. Ist die Entfernung falsch eingeschätzt, fällt das Teil in den Fluss und der Hase muss stehen bleiben. Generell gilt: Erst würfeln, dann Stein setzen, dann Planke aufsetzen, dann hoppeln. Sobald die Planke in die Hand genommen wurde, darf der Stein nicht mehr verschoben werden. Passt die Planke, hoppelt der Hase auf den neuen Stein und der nächste Spieler ist dran.

Der nun leere Stein kann vom Spieler als "Folge-Stein" genutzt werden. Auch die Planken kommen nach der Aktion immer wieder in den Vorrat zurück.

Ist ein Spieler der Meinung, er kann nach dem Würfeln die Rüben-Insel ohne einen weiteren Stein erreichen, ruft er: "Ich raff die Rübe!" und versucht es. Klappt es, darf er sich die derzeit größte Rübe der Insel nehmen, ansonsten muss sein Hase stehen bleiben.

Gespielt wird, bis die letzte Rübe geerntet wurde. Nun wird gewertet: Der Spieler mit der größten Möhre ist der Ober-Rübenraffer und darf einen wilden Freudentanz aufführen. Der Spieler mit der zweitgrößten Möhre ist der Superhoppler. Der dritte Spieler ist der Mümmelmeister. Der letzte muss wohl mehr Gemüse essen, um schneller zu werden...

Natürlich kann das Spiel auch noch ein wenig erschwert werden oder die Bahn verlängert werden. Aber dazu steht dann mehr im Regelwerk. [go]
 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
selten verwendete Spielidee,
  die dank passender
  Geschichte echten Charme
  entwickelt

ENDE
  MINUS:
MINUS:
Planken sollten angemessen
   behandelt werden

leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi: Ich fange mit dem einzigen negativen Punkt an: die Planken. Schade, dass sie nicht aus Holz sind, sondern nur aus dicker, funktionierender Pappe. Ansonsten gibt es nichts zu meckern. Der Charme des Spieles ist beeindruckend. Das Material lädt zum Freispielen ein. Die Kinder wollen weiterspielen  mit und ohne Regeln. Das ist schön und bestätigt meinen ersten Eindruck.

Das Spiel ohne festen Spielplan bietet Möglichkeiten in Hülle und Fülle. Ziel ist es, einfach nur über eine (erwürfelte) Planke von einem Stein zum anderen zu kommen. Dabei müssen die Abstände gut eingeschätzt werden, denn ist der Abstand zu weit, fällt das Brückenteil ins Wasser. Dann muss mein Hase stehen bleiben. Dabei will man doch vorwärts kommen und die größte Möhre erobern. Wie weit die Inseln auseinander stehen, entscheiden die Spielkinder selbst. Die Entfernung beeinflusst die Länge der Spielrunde. Die Steine kommen sich unweigerlich in die Quere. Aber auch andere Hindernisse können im Verlauf einbezogen werden. Warum nicht mal ein Rennen durch das ganze Zimmer?  

Glück und Geschick liegen nah beieinander. Würfle ich lange Planken, kann ich schneller vorwärts kommen oder mich schneller verschätzen. Der Spaß des Vorwärtskommens drängt sich in den Vordergrund und bis auf den letzten, leer ausgegangenen Hasen, erhalten alle einen Supernamen: Mümmelmeister, Ober-Rübenraffer usw. Liebevoll bis ins Spielende, werden die Kinder immer wieder auf die Mechanik gelenkt. Es soll Spaß machen. Und das ist auf jeden Fall gelungen. Und das bei qualitativ gutem und ansprechendem Material. Ich mag das Spiel, ebenso wie meine Testkinder.

Fazit: "Rüben Rallye" ist ein kleines, aber sehr schönes Kinderspiel, das eine absolute Empfehlung für Kinder zwischen 4 bis 9 Jahren erhält und tatsächlich auch der zugehörigen Familie Spaß machen wird.
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
 

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