Genre: Party, Kommunikation
Erscheinungsjahr: 2009 Verlag: Cocktail Games /
Hutter Trade
..i.. Autor: Gabriel Ecoutin Spieleranzahl: 4-12 Spieler Alter: ab 10 Jahren Spieldauer: beliebig
Einstiegslevel:
Glück
Initiative
leer
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We
will rock you
Spielerisches Taktgefühl Alle klatschen zum
Queen-Hit "We will rock you" im Takt. Wenn dann die Gesten
hinzukommen, vermischt sich die Konzentration schnell mit Chaos.
So funktioniert's:
Zunächst werden beide Kartenstapel ("Kanonenkugeln"
und "Gestikkarten") getrennt voneinander gemischt.
Jeder Spieler zieht eine Karte vom Gestik-Stapel und
legt sie vor sich ab.
Das Spiel beginnt mit einer Übungsrunde. Alle
sollten den Rhythmus des "Queen"-Hits "We will rock
you" gut gemeinsam klatschen können, d.h. 2x auf den
Oberschenkel schlagen und 1x in die Hände klatschen.
Die
Kanonenkugelkarten bringen Minuspunkte und fordern
zusätzlich das Erfüllen einer Anweisung.
Verschiedene
Gestikkarten
Nun fängt
der jüngste Spieler an. Er klatscht 2x auf die
Schenkel und danach 1x in die Hände. Nun macht er
seine Geste, die auf der vor ihm liegenden Karte zu
sehen ist. Jetzt klatscht er wieder 2x auf die
Schenkel und 1x in die Hände.
Jetzt
heißt es für alle aufpassen! Denn nach dem Klatschen
in die Hände folgt die Geste eines anderen
beliebigen Spielers. Dieser Mitspieler bleibt immer
noch im Rhythmus mit den anderen und zeigt nun
seinerseits die eigene Geste, gefolgt von einmal
Rhythmus und der Geste des Spielers, den er sich als
nächstes ausgesucht hat.
So geht
es durchs ganze Spiel. Dabei gilt: Alle Spieler
klatschen durchweg den Rhythmus. Wiederholungen sind
erlaubt, jedoch nicht das Wählen der eigenen Geste.
Besitzt ein Spieler mehrere Gestik-Karten, antwortet
der Spieler mit der Geste, mit der er angesprochen
wurde.
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Die
Profiskönnen beim Gestikulieren jeweils den
entsprechenden Namen des Spielers nennen.
Ganz
Hartgesottenekönnen einen anderen Spieler
benennen, der nun ebenfalls zu gestikulieren
beginnt, d.h. es entstehen 2 aktive Spielerreihen,
deren eine Hälfte nur gestikuliert und deren andere
Hälfte zusätzlich die Spieler mit Namen aufruft.
Macht ein
Spieler einen Fehler, gibt er zuerst eine beliebige
seiner Gestik-Karten einem Mitspieler seiner Wahl.
Dann nimmt er sich eine neue Karte vom Gestik-Stapel
und legt sie offen vor sich ab. Nun nimmt er die
oberste Kanonenkugel vom Stapel, liest sie laut vor
und erfüllt die auf der Rückseite zu findende
Anweisung. Gilt die Anweisung für eine spätere
Runde, legt er die Karte mit der offenen Schrift vor
sich ab. Der
Spieler wird nun zum Startspieler und eröffnet die
neue Runde.
Das
Spielende ist erreicht, wenn einer der Spieler die
letzte Kanonenkugel vom Stapel gezogen hat. Wer die
wenigsten Kanonenkugeln (verdeckt oder offen)
erworben hat, ist Sieger.
[go]
Vielen Dank an Hutter Trade für ein
Rezensionsexemplar!
PLUS:
PLUS:
kurzweiliger Partyspaß
ideal für Gruppen
ansprechendes Material
ENDE
MINUS:
MINUS:
nicht für alle Altersgruppen
geeignet
leer
PUNKTE-CHECK:
SPIELIDEE
Originalität, Regeln
AUSSTATTUNG
Material, Umfang
SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss
Gabi:Eine
große Gruppe gemeinsam in einem Spiel zu
vereinen, fällt oftmals sehr schwer. In der
Kinder- und Jugend-Arbeit gibt es aber durchaus
kleine Stehgreif-Spiele, die an „We will Rock
You“ erinnern. Und dieses kleine Spielchen
punktet. Das liegt zum einen an dem allgemein
beliebten „Queen – Rhythmus“, bei dem man
einfach „mit – muss“, zum anderen aber liegt es
an der denkbar einfachen Spielidee, die jedoch
mit einigen nicht unerheblichen Stolpersteinen
aufwartet.
Die Identifikation mit der (oder den) „eigenen“
Geste(n) ist hierbei noch das Leichteste. Sich
jedoch die anderen Gesten zu merken und das,
obwohl ein steter Wechsel vorliegt, fällt dem
einen oder anderen durchaus schwer. Spätestens
ab der Profi-Variante scheiden sich die Geister
deutlich.
In unserer Teen-Spielgruppe wurde das Spiel
begeistert aufgenommen, auch wenn durch die
große Spielerzahl (18 Personen) einige
Vereinfachungen erfolgten, u.a. die Beschränkung
auf nur eine Geste. Die angegebene
Mindestspieleranzahl sollte aber doch unter
Vorbehalt gesehen werden - je mehr Spieler,
desto höher ist auch der gesamte Anspruch des
Spieles.
Das Strafempfinden durch die Kanonenkugeln wird
durch die Aufträge deutlich gemindert. Die
Aufträge haben zudem noch eine sehr positive
Auswirkung auf den dadurch spannend bleibenden
Spielablauf. Nur durch hohe Konzentration und
ein gutes Gedächtnis ist das Spiel zu gewinnen,
wobei der Spaßfaktor jedoch deutlich über dem
Wert des Sieges liegt.
Insgesamt als
Party-Einstiegsspiel auch für größere Gruppen zu
empfehlen!
r.