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Risiko - das Duell
Kampf um
Europa
In der 2-Spieler-Version des Brettspiel-Klassikers kämpfen die
Spieler nun "nur" noch um Europa. Das macht den Kampf aber nicht
minder spannend!

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Der Spielplan
des Duells zeigt eine Europa-Karte.

Die Einheiten
der beiden Truppen sind mit roten und blauen Pfeilen
dargestellt. Die Würfel entscheiden über Sieg oder
Niederlage in einer Kampfsituation.

Die
Länderkarten

8 Missionen
liegen offen aus - wer als Erster 3 erfüllt, gewinnt.

In der
Expertenversion besitzt jeder Spieler ein Lazarett, in
das die besiegten Einheiten gelangen.

Die
Spielanleitung ist mit einem Register versehen; trotzdem
ist sie unübersichtlich.
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So
funktioniert's:
Ein Spieler wählt die roten Truppen, der andere
die blauen. Die Regel enthält 4 verschiedene
Startaufstellungen. Bei erfahrenen Spielern kann
einer der Spieler die Startaufstellung nach
eigenem Ermessen vornehmen. Der andere Spieler
wählt dann, mit welcher Armee er spielen möchte.
Bei der Startaufstellung werden auf bis zu 9
Regionen Stadt-Miniaturen gestellt. Jeder
Spieler besitzt eine Hauptstadt in einer der
Regionen, die er zu Beginn kontrolliert. Die
Regionen, die zu Beginn weder von Blau, noch von
Rot besetzt sind, werden von einer dritten,
neutralen Armee besetzt. Es gibt 8 verschiedene
Missionen, die zu Beginn offen auf den Spielplan
gelegt werden. Sobald ein Spieler 3 Missionen
erfüllt hat, hat er gewonnen.
Die Spieler sind abwechselnd an der Reihe. Der
Spielablauf unterscheidet sich von dem
klassischen Risiko kaum. Ist ein Spieler an der
Reihe, so erhält er zunächst neue Einheiten.
Hierfür zählt er alle Regionen, die er
kontrolliert zusammen (Regionen mit einer Stadt
zählen doppelt), teilt diese Anzahl durch 3 und
erhält so viele neue Einheiten (aber immer
mindestens 3), die er in seine Regionen beliebig
verteilen darf. Zusätzlich erhält der Spieler
eine Bonus-Einheit für jede Hauptstadt, die er
kontrolliert.
Anschließend können gegnerische Regionen oder
die der neutralen Armee angegriffen werden.
Hierzu entscheidet sich der angreifende Spieler,
ob er mit einer, zwei oder drei Einheiten
angreifen will. Hierbei ist allerdings zu
beachten, dass man in der eigenen Region immer
mindestens eine Einheit mehr haben muss, als die
Anzahl der Einheiten, mit der man angreifen
will. Der Gegner entscheidet, ob er mit einer
oder zwei Einheiten verteidigen will. Neutrale
Einheiten verteidigen immer mit 2 Einheiten,
falls möglich. Anschließend würfeln die beiden
Spieler gleichzeitig mit ihren Würfeln (der
Gegner würfelt für die neutrale Armee). Es
werden auf beiden Seiten immer die beiden
höchsten und die beiden zweithöchsten
Augenzahlen (sofern auf beiden Seiten mindestens
zwei Würfel geworfen wurden) verglichen. Der
Spieler mit der niedrigeren Augenzahl muss eine
seiner Einheiten entfernen, bei Gleichstand
gewinnt der Verteidiger. Erobert ein Spieler
eine neue Region, so muss er mit mindestens so
vielen Einheiten, wie er angegriffen hat, in die
eroberte Region ziehen. Allerdings muss
mindestens eine eigene Einheit in der "alten"
Region zurückgelassen werden.
Wenn ein Spieler seinen Zug beendet, kann er
noch eine Truppenbewegung durchführen. Hierzu
bewegt er beliebig viele eigene Einheiten aus
einer Region in eine andere. Bedingung hierfür
ist jedoch, dass die beiden Regionen durch
eigene Regionen verbunden sind. Hat der Spieler
mindestens eine gegnerische Region erobert, so
darf er eine Karte ziehen. Karten können am
Zugbeginn gegen weitere Bonus-Einheiten
getauscht werden. Hat der Spieler außerdem am
Ende seines Zuges eine der ausliegenden
Missionen erfüllt, so darf er diese vor sich
auslegen, allerdings nur eine Mission pro Runde.
Hat ein Spieler drei erfüllte Missionen vor sich
ausliegen und kontrolliert er die Region mit der
eigenen Hauptstadt, so hat er das Spiel
gewonnen.
Für erfahrene Spieler gibt es die Variante
"Kommandozentrale", in der jeder Spieler und auch
die neutrale Armee eine Lazarett-Tafel vor sich
ausliegen hat. Auf diese Tafel werden besiegte
Einheiten gelegt. Nun hat jeder Spieler zu Beginn
seines Zuges zwei zusätzliche Aktionen. Zuerst
betrachtet er die besiegten neutralen Einheiten auf
der Lazarett-Tafel. Der Spieler würfelt mit zwei
Würfeln. Ist die gewürfelte Augenzahl gleich oder
höher als die Zahl, die unter dem letzten belegten
Lazarett-Feld steht, so darf der Spieler die Hälfte
aller neutralen Einheiten auf der Lazarett-Tafel
wieder auf dem Spielplan platzieren; die restlichen
Einheiten kommen in der Vorrat zurück. Ist die
Augenzahl niedriger oder will der Spieler nicht
würfeln, kommen alle besiegten Einheiten auf der
Tafel in den neutralen Vorrat zurück.

Anschließend kann der Spieler besiegte Einheiten von
seiner eigenen Tafel in den Vorrat zurücklegen, um
sich dadurch verschiedene Boni zu kaufen. Dies kann
beispielsweise der Bau eines Flugplatzes oder das
Ziehen einer weiteren Karte sein.
[cg]
Vielen
Dank an Hasbro für ein
Rezensionsexemplar!
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Checkpoint |
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Checkpoint |
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PLUS:
PLUS:
schneller Ablauf
stimmiges Material
interessante "Lazarett"-
Variante
ENDE |
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MINUS:
MINUS:
als
Strategiespiel zu
glücksabhängig
unübersichtliche
Spielanleitung |
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PUNKTE-CHECK: |
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SPIELIDEE
Originalität, Regeln |
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AUSSTATTUNG
Material, Umfang |
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SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss |
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Chris:
Gute sieben Punkte gibt es für eine
gelungene 2-Spieler-Variante des Klassikers.
Während sich das normale Risiko bei 2
Spielern eher dahinschleppt, sorgt die
kleine Karte für eine angenehm schnelle
Runde. Das Material ist sehr stimmig (das
Design entspricht der Deluxe-Edition), nur
die Spielanleitung ist leider sehr
unübersichtlich. Dass beide Spieler die
gleichen Missionen erfüllen können, hat mir
sehr gut gefallen, da die Siegbedingungen
somit für beide Teilnehmer die gleichen
sind. Die Lazarett-Variante sorgt für mehr
Ausgeglichenheit, da sich der Spieler, der
mehr Einheiten verloren hat, bessere
Aktionen "kaufen" kann. Allen Risiko-Fans
kann ich das Duell mit gutem Gewissen
empfehlen. Wem Risiko aber schon immer zu
abhängig vom Würfelglück war, den wird auch
das Duell nicht bekehren.
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KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz |
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Ende |
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NO.1
Dieses Spiel wurde in der Datenbank luding.org als
erstes von SPIELKULT getestet! |
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