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Genre: Geschicklichkeit
Erscheinungsjahr:
2012
Verlag: Zoch Verlag  ..i..
Autor: Christoph Cantzler
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
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Riff Raff
 
Kampf der Schwerkräfte
Die Schiffscrew hat es nicht leicht, denn die Beladung möchte einfach nicht dort bleiben, wo sie eben noch verstaut wurde. Plötzlich eine Welle...!
 


     

So funktioniert's:
Zunächst muss das Spiel erst einmal aufgebaut werden. Die Spielschachtel wird dazu in die Mitte gestellt und mit zwei Pappstücken kegelförmig bestückt. In der Mitte dieses Kegels entsteht ein Loch, in die das Herzstück des Spiels eingelassen wird - eine an einem Holzstab befestigte Metallkugel.


Der Schiffsaufbau
   
Ziel ist es, das Schiff zu beladen.
   

Die Metallkugel kann frei in alle Richtungen pendeln. Auf das andere Ende des Stabes wird schließlich das Holzschiff gesteckt und mit einem Masten und 3 Rahen versehen. Nachdem jeder Spieler einen Kartensatz in seiner Wunschfarbe und 8 unterschiedliche Holzgegenstände erhalten hat, kann das Spiel auch schon losgehen. 

Zu Beginn von "Riff Raff" wird der älteste Spieler Kapitän. Diese Rolle wird im späteren Spielverlauf noch wichtig sein, wechselt jedoch mit jeder neuen Runde. Jeder Spieler besitzt Karten, auf denen einmalig die Zahlen von 1 bis 10 abgedruckt sind. Nun wird eine von diesen Karte ausgesucht und verdeckt vor sich abgelegt. Dann werden alle ausgespielten Karten umgedreht und miteinander verglichen. Der Spieler mit dem höchsten Wert wird der neue Kapitän. Sollte der Fall eintreten und mehrere Spieler haben die gleiche Zahl ausgelegt, so darf der vorherige Kapitän darüber urteilen, wer sein würdiger Nachfolger werden soll.

Der frisch gekürte Kapitän eröffnet die Spielrunde mit seinem Spielzug. Wer die zweithöchste Zahl gespielt hat, ist als Zweiter dran usw.  Eine einmal ausgespielte Karte darf nicht noch einmal aufgenommen werden, sondern bleibt bis zum Spielende liegen.


Bringt dieses Fass das Schiff aus dem Gleichgewicht?
   
Die kardanische Aufhängung bringt das Schiff ins Wanken.
   

Ab jetzt müssen die Spieler ein ruhiges Händchen beweisen. Die zuvor ausgespielte Karte zeigt an, auf welchen Ort der Spieler am Zug einen seiner 8 Gegenstände hängen, stellen oder legen soll. In der Regel leicht zu beladen sind die Zahlen von 1 bis 4, da sie auf dem Schiffskörper zu finden sind.
Die Zahlen von 5 bis 10 befinden sich hingegen in schwindelerregender Höhe auf den Rahen. Diese besitzen eine zusätzliche Schwierigkeit, da sie wie Wippen aufgehängt sind. Allerdings darf ein Spieler dort bis zu 2 Gegenstände anbringen, wenn sich hier bereits min. ein Gegenstand befindet und er dies vor (!) dem setzen seiner ersten Figur angekündigt hat.

Das Beladen kann mit beiden Händen erfolgen, allerdings darf ein Gegenstand nur eine Fläche berühren. Sollte einmal ein schon liegender Gegenstand stören, ist es erlaubt, ihn mit dem neu zu setzendem Stück zu verschieben. Das körperliche Berühren der Holzteile ist jedoch während des ganzen Spiels nicht gestattet. 


Spieler "Blau" hat eine höhere Zahl als "Lila" ausgespielt. Er ist der neue Kapitän.
   
Eine Welle hat das Schiff erwischt - wie lange bleibt die Ladung noch an ihrem Platz?
   

Nach und nach gerät das Schiff immer mehr in Schieflage und beginnt zu schwanken. Rutscht nun Ladung vom Schiff, versucht der aktive Spieler sofort die herab fallenden Teile aufzufangen. Alle Teile, die er fängt, kommen aus dem Spiel. Die ungefangenen Teile nimmt der aktive Spieler mit in seinen Vorrat auf. Wenn ein Spieler keine Ladungselemente mehr vor sich liegen hat, gewinnt er das Spiel. Sonst gewinnt der Spieler, der nach 10 Runden die wenigsten Teile vorzuweisen hat. [sb]

Vielen Dank an ZOCH für ein Rezensionsexemplar!

 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
Thema wird durch die
   Mechanik toll eingefangen
hochwertiges Material
generationsübergreifend
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Spielaufbau nichts für
   Grobmotoriker
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Sebo: Ein Jahrzehnt ist mittlerweile vergangen, da erschien mit dem Spiel des Jahres ausgezeichneten "Villa Paletti" im Zoch Verlag das letzte große Spiel aus der Holzfamilie. Zwar wurden "Bamboleo", "Bausack" und "Hamsterrolle" mittlerweile (verdientermaßen) neu aufgelegt, auf Nachschub mussten die Fans jedoch lange Zeit warten. Doch hat sich die lange Durststrecke gelohnt?

Ich möchte dies ganz klar bejahen, denn "Riff Raff" fährt seinen älteren Geschwistern um eine Bug-Länge voraus. Die kardanische Aufhängung lässt das hübsch anzusehende Schiff naturgetreu auf den Wogen des Meeres tanzen und fängt damit das Thema einfach perfekt ein. Damit wirkt das neue Zoch-Aushängeschild deutlich weniger abstrakt als seine Vorgänger und lädt sowohl Jung und Alt ein, dieses Spiel ausgiebig auszutesten. 

In jeder Besetzung bereitet das Spiel große Freude, allerdings kommen bei 2 und 4 Spielern erst alle 32 Gegenstände zum Einsatz. Während unseren Spielrunden haben wir mehrmals dumm aus der Wäsche geschaut, wenn die Ladung trotz kolossaler Schräglage dank Haftreibung am Schiff kleben blieb. Die Physik sollte man bei "Riff Raff" generell nicht unterschätzen. Wer ein wenig vorausschauend plant und geschickt seine rutschigsten Gegenstände schon zu Beginn auf den Rahen verbauen kann, der hat oftmals gegen Ende hin die besten Chancen. Ein falsch platziertes Fässchen kann hingegen die schwerwiegende Folge haben, dass dicke Truhen und Kisten herunter rutschen und das Schiff zum Schwingen bringen. Schnell wirft das Schiff so auch wirklich alle Gegenstände ab.

"Riff Raff" kann, möchte und muss ich uneingeschränkt weiter empfehlen. Der auf den ersten Blick hoch angesetzte Preis ist durchaus berechtigt, denn die Materialqualität spricht einfach für sich. Geliefert wird der ganze Spaß in einem enorm robusten und von Michael Menzel schick illustrierten Karton. Wer nach einem (bisher noch nicht in der Praxis) ausgezeichneten Brettspiel für die ganze Familie sucht, der wird mit "Riff Raff" viele schöne Spielstunden verbringen können. Aber auch jede offene Vielspielerrunde sollte diesen Titel als prächtiges Absackerspiel nicht aus den Augen lassen.

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
     
 
     

Chris: Toll! Endlich mal wieder ein großes und ansehliches Geschicklichkeitsspiel. Nur die Spielschachtel-Gestaltung finde ich fast schon etwas zu düster. 
 

 
   KULT-FAKTOR
      Zweitmeinung
 
Ende
 

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