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Spiel-Fakten:

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Genre: Denken, Logik
Erscheinungsjahr:
2004
(Original: 1999)
Verlag: Abacusspiele  ..i..
(früher: "Rasende Roboter",
Hans im Glück)
Autor: Alex Randolph
Spieleranzahl: 2 bis 10
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: 30-60 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

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  Ricochet Robots
 
Kein leichter Weg
Die Roboter bewegen sich in der Fabrikhalle von einem Ort zum anderen. Doch ihre Bewegungsfreiheit ist technisch bedingt arg eingeschränkt...
 

     

So funktioniert's:
Die Symbolplättchen werden verdeckt gemischt. Zu jedem farbig markierten Ort auf der vierteiligen Spielfläche ist ein solches Plättchen vorhanden. Die farbigen Roboter werden auf beliebige Felder der Spielfläche gesetzt. Zur Markierung der Ausgangslage wird unter jeden Roboter ein entsprechend farbiges Positionsplättchen gelegt.


Die Ausgangslage auf dem Spielbrett: Roboter ziehen immer nur waagrecht und senkrecht und stets bis zum Hindernis!
   
Die Aufgabe: Der grüne Roboter muss zum gezeigten Symbol gezogen werden!
   

In jeder Runde spielen alle Spieler gleichzeitig. Ein beliebiges Symbolplättchen wird aufgedeckt. Die Farbe des Symbols gibt an, welcher Roboter zu dem gezeigten Symbol gezogen werden muss.

Bewegen können sich sämtliche Roboter immer nur waagrecht oder senkrecht. Dabei laufen sie stets bis zum nächsten Hindernis (eine Wand, die Seitenbegrenzung oder ein anderer Roboter). Erst, wenn sie auf ein Hindernis prallen, dürfen sie abbiegen!


Hier ist der Startpunkt,...
   
... hier ist das Ziel.
   

Aufgabe der Spieler ist es, den gesuchten Roboter so über die Spielfläche zu ziehen, dass er am Zielort ankommt. Dabei dürfen die anderen Roboter als Hilfsmittel gebraucht werden, um Hindernisse zu schaffen, die ein Abbiegen ermöglichen.

Die Planung des Weges erfolgt ausschließlich "im Kopf", d.h. jeder Spieler grübelt still, wie ein Lösungsweg aussehen könnte. Die Figuren bewegen dürfen die Spieler während dieses Prozesses nicht! Jeder Zug bis zu einem Hindernis zählt als 1 Schritt.

Sobald ein Spieler glaubt, eine Lösung gefunden zu haben, nennt er die Anzahl der Schritte, die er zur Erfüllung benötigt. Sofort wird die Sanduhr umgedreht. Innerhalb der nun laufenden Zeit haben die anderen Spieler noch die Möglichkeit, die gebotene Schrittzahl zu unterbieten!


Sobald jemand eine Schrittanzahl bietet, wird die Sanduhr umgedreht.
   
Hinterher wird kontrolliert: Kann der Roboter mit den vorher gebotenen Schritten zum Ziel gelangen?
   

Ist die Zeit abgelaufen, darf der Spieler, der als erster die niedrigste Schrittzahl geboten hat, seine Lösung präsentieren. Stimmt diese, erhält er das Plättchen. Stimmt sie nicht, werden die Roboter wieder auf ihre Ausgangs-Positionsplättchen gestellt und der nächste Bieter erhält seine Chance.

Nach einer richtigen Lösung verbleiben sämtliche Roboter auf ihren nun aktuellen Positionen. Die Positionsplättchen werden entsprechend wieder unter den Robotern platziert. Dann wird ein neues Symbol aufgedeckt.

Spielende: Wurden alle Symbolplättchen vergeben, gewinnt derjenige, der die meisten Plättchen sammeln konnte.


Der grüne Roboter ist am Ziel angekommen.
   
Wurden andere Roboter bewegt, erhalten sie so eine neue Startposition.
   

Variante in der neuen Auflage: Anders, als in der Ursprungsversion, gibt es in der Neuauflage zusätzlich einen neutralen Roboter, der als zusätzliches Hindernis ins Spiel gebracht werden kann. Zudem sind die Spieltafeln rückseitig mit abgeänderten Spielfeldern versehen, die zum Teil transparente Farbwände zeigen, welche einen Roboter zum rechtwinkligen Abbiegen nötigen - es sei denn, er entspricht der Farbgebung dieser Wand. [ih]

 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
ideal für Tüftler
immer wieder anders
alle spielen gleichzeitig
ENDE
  MINUS:
MINUS:
hoher Frustfaktor möglich
auf Dauer anstrengend
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  Alex Randolph, der Meister der raffinierten Denkspiele, macht seinem Namen auch mit "Ricochet Robots" alle Ehre. Die Spielidee ist simpel, der Zugang zum Spiel relativ einfach - und doch ist alles nicht so leicht, wie es scheint. "Ricochet Robots" verlangt von seinen Spielern höchstes räumliches Denkvermögen - schließlich geschehen sämtliche Spielzüge zunächst nur im Geiste der Kontrahenten.

Dementsprechend herausfordernd - ja, anspruchsvoll - ist eine Partie. Schnell kann sich ein hoher Frustfaktor aufbauen, wenn man zu der Gruppe von Menschen gehört, die diese abstrakten Denkvorgänge nicht bzw. weniger schnell nachvollziehen können.

Richtig Spaß macht das Spiel dann jedoch in einer Gruppe mit gleichwertigen Spielern. Der aufkommende Zeit- und Konkurrenzdruck erzeugt eine gehörige Spannung, auch wenn es keinerlei Interaktion oder Kommunikation unter den Spielern gibt. Nur die Schadenfreude ist groß, wenn ein großspuriger Gegner seine Denkfehler offenbart.

Damit ist "Ricochet Robots" definitiv kein Spiel für jedermann! Wer jedoch extrem grüblerische Denkspiele mag (in unseren Testgruppen deutlich mehr Männer als Frauen), der erhält hier ein echtes Highlight!

* Hinweis zum Kultfaktor: Wertung gilt NUR für die Zielgruppe der "Tüftler" mit gutem räumlichem Denkvermögen! Punktabzug gibt es, weil das Spiel auf Dauer sehr anstrengend wird. Wer kein abstraktes Vorstellungsvermögen besitzt, sollte dringend die Finger von diesem Spiel lassen - zumindest, wenn er mit Könnern spielt. Schnell sinkt der Langzeitspielreiz sonst gegen Null.
 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
    *
Ende
 
 
     

Chris: Meine Referenz im Bereich der abstrakten Logikspiele. Die einen Spieler hassen es, die anderen lieben es. Ich gehöre zu den letzteren.
 

 
   KULT-FAKTOR
      Zweitmeinung
 
Ende
 

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