Genre: Kinder, Familie, Wissen, Lernen
Erscheinungsjahr: 2011 Verlag: Kosmos Verlag
..i.. Autoren: Inka und Markus Brand Spieleranzahl: 2 bis 4 Alter: ab 8 Jahren Spieldauer: ca. 30 Min.
Einstiegslevel:
Glück
Initiative
leer
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Geolino
Reise ins Tierreich
Tierische
Entdeckungstour In diesem lehrreichen
Spiel geht ihr auf eine
abenteuerliche Weltreise, bei
der ihr Wissen rund um die
Tierwelt beweisen müsst!
So funktioniert's:
Der Spielplan wird in die Tischmitte gelegt. Die
sechs verschiedenen Farben der Tierkarten werden
gemischt und an die entsprechende Stelle des
Spielplans gelegt. Von jedem Stapel wird die
oberste Karte gezogen und mit der Rückseite an
das unteren Ende des Spielplans gelegt.
Die
vier Würfel werden bereit gelegt. Die 2 Würfel
mit den Punkten sind die Reisewürfel, die 2
anderen Würfel sind die Kategorienwürfel.
Jeder Spieler nimmt sich eine Spielfigur und
einen Spiel-Chip in der gleichen Farbe. Jeder
Spieler wählt sich einen Erdteil, von dem aus er
seine Reise beginnen möchte und stellt die Figur
auf das entsprechende Nationalparkfeld (Feld mit
Tatze).Nun zieht jeder Spieler die oberste Karte
von dem Erdteil, auf dem er gerade steht, und
nimmt die Karte auf die Hand, so dass die
anderen Spieler sie nicht einsehen können.
Es
wird im Uhrzeigersinn gespielt. Wer am Zug ist,
würfelt mit den 2 Reisewürfeln. Entweder werden
die Würfelaugen zusammen gezählt oder es werden
die Augen von einem Würfel gewählt um die
Spielfigur vorwärts in Pfeilrichtung zu bewegen.
Gelangt ein Spieler auf ein Aktionsfeld wird
dieses gleich ausgeführt.
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Ein
Spieler kann per Schiff oder mit einem Flugzeug
auf einem anderen Erdteil reisen.
Schiff:
Mit seinen gewürfelten Würfelaugen kann der
Spieler den Erdteil verlassen und auf einen
angrenzenden Kontinent reisen, wenn er über das
Zeichen mit dem Schiff zieht. Kommt der Spieler
auf ein Aktionsfeld wird dieses anschließend
ausgeführt.
Flugzeug:
Mit dem Flugzeug kann der Spieler auf jeden
Erdteil fliegen. Wenn ein Spieler über das
Flugzeugzeichen zieht, muss der Spieler auch
über die drei Rollbahnfelder (am unteren Teil
des Spielplans) mit seiner Spielfigur ziehen.
Der Spieler landet mit seiner Figur auf einem
freien Flugzeugfeld und zieht in Pfeilrichtung
weiter. Kommt der Spieler auf ein Aktionsfeld
wird dieses anschließend ausgeführt.
Spielfiguren werden übersprungen und zählen
dabei nicht mit.
Die Spieler folgen den gestrichelten Linien. Jedes
Spielfeld besitzt eine Funktion.
Die Würfel bestimmen die Zugweite sowie die
Kategorie und das Kriterium bei den Quizfragen.
"Q" - Quiz:
Erreicht ein Spieler das Feld "Q" kann dieser in
diesen Zug eine Tierkarte gewinnen. Der Spieler
zieht die drei obersten Tierkarten von dem
Stapel des Erdteils, auf dem sich seine
Spielfigur befindet. Der Spieler legt die drei
Tierkarten mit der Rückseite nach oben vor sich
ab. Nun schätzt der Spieler, welche von den drei
Tierkarten den höchsten oder den niedrigsten
Wert in einer bestimmten Kategorie aufweist.
Dazu würfelt der Spieler mit den zwei
Kategorienwürfeln.
Der
Würfel mit den Punkten bestimmt den größten oder
den kleinsten Wert. Der zweite Würfel bestimmt
die Trumpfkategorie, also ob die Größe, das
Gewicht, das Alter oder der Nachwuchs
eingeschätzt werden muss. Sobald sich der
Spieler für eine Karte entschieden hat, dreht er
seine drei Karten um. Alle Spieler
kontrollieren, ob der Spieler mit seinem Tipp
richtig liegt.
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Hat
der Spieler mit seinem Tipp recht, darf er die
Tierkarte auf die Hand nehmen. Die zwei anderen
Tierkarten werden zurück unter den Stapel
gelegt.
Liegt der Spieler mit seinem Tipp falsch,
bekommt er keine Karte und es werden alle drei
Tierkarten zurück unter den Stapel gelegt.
"W" - Wettkampf:
Erreicht ein Spieler das Feld "W", treten alle
Spieler zu einen Wettkampf an. Der Spieler, der
an der Reihe ist, wählt beliebig eine Kategorie
(Größe, Gewicht, Alter, Anzahl der Jungen) und
ihren Wert (niedrigster oder höchster) aus, in
welcher sich alle Spieler mit ihren Karten dem
Wettkampf stellen können. Die Spieler
entscheiden sich für die am besten passende
Karte. Alle Spieler legen die gewählte Karte
zunächst verdeckt vor sich auf den Tisch und
drehen sie dann gleichzeitig um.
Die
Spieler vergleichen die Tierkarten miteinander.
Wer den besten Wert mit seiner Karte aufweist,
gewinnt eine neue Tierkarte, nämlich die oberste
des Stapels, auf dessen Erdteil er sich gerade
befindet.
Die
Tierkarten zeigen auf der Vorderseite den Kontinent, auf
der Rückseite mehrere Infos.
Tipp:
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Der
Wettkampfsieger muss seine ausgespielte Karte
auf dem Tisch liegen lassen und mit seinem
Spiel-Chip markieren. Die Karte steht dem
Spieler im nächsten Wettkampf nicht mehr zur
Verfügung. Liegt bereits eine Karte vor ihm aus,
wird diese auf die Hand genommen und die neu
ausgespielte Karte wird markiert. Haben zwei
Spieler den gleichen Wert, gewinnen beide.
"Nationalpark" - das Zeichen mit der Tatze:
Erreicht ein Spieler ein Nationalparkfeld, darf
er eine Handkarte gegen eine der ausgelegten
Karten unten am Spielfeldrand austauschen. Die
ausgetauschte Karte legt der Spieler mit der
Rückseite nach oben aus.
Spielende:
Das Spiel endet, sobald ein Spieler mindestens
eine Tierkarte von jedem der sechs Erdteile und
gleichzeitig mindestens eine Tierkarte aus jeder
der fünf Tiergruppen besitzt. Dieser Spieler ist
dann der Sieger. [ah]
PLUS:
PLUS:
lehrreiches Spiel
gute Ausstattung
ENDE
MINUS:
MINUS:
zu viele "Drumherum"-Regeln
recht nüchterne Präsentation
leer
PUNKTE-CHECK:
SPIELIDEE
Originalität, Regeln
AUSSTATTUNG
Material, Umfang
SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss
Ingo:
"Reise ins Tierreich" ist ein gut ausgestattetes
Familienspiel mit hoher Lernfunktion beim
Einschätzen von Tieren. Die Gestaltung ist ein
wenig nüchtern geraten; den Spielplan hätte man
beispielsweise etwas kindgerechter illustrieren
können.
Das Drumherum zeigt sich mitunter von der
glücksbehafteten Seite, so dass sich eine Partie
schon einmal in die Länge zieht, wenn die
falschen Symbole gewürfelt werden. Im Spiel mit
Kindern ist der Würfeleinsatz weniger tragisch,
eher trägt er dazu bei, dass auch Spieler mit
einer kleineren Wissensgrundlage noch die Chance
bekommen, im Spiel zu bleiben und nicht gleich
abgehängt zu werden.
Mit persönlich gefallen die mittlerweile im
Handel erhältlichen Pendants "Fauna junior" und
"Das große Tier-Rätsel" besser, da sie sich mehr
auf das Wesentliche konzentrieren. Kinder mögen
zwar die Weltreise mit Schiff und Flugzeug,
allerdings ist das Kosmos-Spiel teilweise
unnötig durch Regeln verkompliziert, die
8-jährige dann schon einmal überfordern können
bzw. die Konzentration verlieren lassen. Wem die
Reise zu lang wird, der sollte daher lieber
vorher vereinbaren, dass zum Spielsieg z.B. nur
Karten von 3 Kontinenten bzw. Tierarten
notwendig sind.
Der eigentliche Spielablauf erinnert an ein
Laufspiel mit Quartett-Einlage und ist, meiner
Meinung nach, nicht locker genug, um jüngere
Kindergruppen allein an das Spiel zu binden.
Nichtsdestotrotz eignet sich die "Reise ins
Tierreich" gut zum spielerischen Lernen,
allerdings eher für ältere Kinder (ca. 10 Jahre)
oder unter der Anleitung von Erwachsenen.
KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz
Ende
Alice:Die
Neuauflage des Spiels "Reise ins Tierreich", das
im Jahr 2000 zum ersten Mal erschein, ist ein
sehr unterhaltsames Familienspiel. Dies liegt
vor allem an der Tatsache, dass auch jüngere
Kinder mitspielen können. Ebenso zeigt dieses
Spiel Lerncharakter, da Kinder die Tiere mit
vielen Informationen kennenlernen, also zum
Beispiel wie groß diese sind oder wie viel
Nachwuchs sie bekommen. Auch lernen sie, auf
welchem Kontinent unserer Erde die verschiedenen
Tiere leben.
Wenn man viel weiß und gut einschätzen kann, hat
man die Möglichkeit, die für den Sieg
notwendigen Karten schnell zusammen zu bekommen.
Aber auch Glück spielt hier eine Rolle, denn
selbst, wenn man viel über die Tiere weiß, muss
man auf die anderen Kontinente gelangen um
besagte Karten zu sammeln.
"Reise ins Tierreich" gibt es auch als
Mitbringspiel, also in einer kleineren Version.
Was hier sehr positiv ist, dass andere
Tierkarten verwendet werden, und dies somit
ebenso als Erweiterung für das Originalspiel
verwendet werden kann.
KULT-FAKTOR
Zweitmeinung
Ende
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