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Spiel-Fakten:

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Genre: Karten
Erscheinungsjahr:
2016
Verlag: Lucrum Games / Asmade Games
Autoren: Carl Chudyk,
Chris Cieslik
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 9 Jahren
Spieldauer: 5 bis 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   

 

 
Red7
...

Last Man Standing

Nur, wenn die eigene Kartenauslage zur aktuellen Aufgabe passt, bleibt man im Spiel. Doch Auslagen und Aufgaben ändern sich ständig...
 
 
Die 49 Zahlenkarten (7 Farben, jeweils mit 1 bis 7 nummeriert) werden gemischt. Jeder Spieler erhält 7 Karten auf die Hand. Jeder Farbe ist eine bestimmte Aufgabe (z.B. "die höchste Karte gewinnt", "die meisten Karten einer Zahl", "die meisten Karten in einer Reihe" etc.)  zugeordnet. Begonnen wird stets mit "rot" = "die höchste Karte gewinnt". Der Spieler, der am Zug ist, muss am Ende (!) seines Zuges mit seiner persönlichen Kartenauslage ("Palette") die ausliegende Aufgabe erfüllen, um im Spiel zu bleiben. Dabei werden immer die Auslagen aller Spieler verglichen. Die höchste Karte ist die "7", bei einem Gleichstand zählt die Farbe. Rot ist am wertvollsten, danach folgen absteigend orange, gelb, grün, blau, indigo und violett.



Wer am Zug ist, hat folgende Möglichkeiten:
- Der Spieler legt eine Handkarte offen vor sich ab (in seine "Palette") ODER
- Der Spieler legt eine Handkarte auf den Ablagestapel ("Leinwand") und ändert damit (je nach Farbe der Karte) ggf. die Aufgabe ODER
- Der Spieler legt eine Handkarte in seine Palette UND eine Handkarte auf den Ablagestapel.



Erfüllt der Spieler so die Bedingung, um im Spiel zu bleiben, ist der Nächste dran. Sollte er die Bedingung nicht erfüllen oder keine Handkarten mehr besitzen, scheidet er aus. Es gewinnt, wer als Letzter im Spiel bleibt.



Im Expertenspiel kann man während des Spiels jeweils eine neue Handkarte hinzugewinnen, wenn man eine Karte auf den Ablagestapel legt, die höher ist als alle der eigenen Auslage.

Optional kann auch noch mit den Aktionsregeln gespielt werden. Wird eine Karte mit Aktionssymbol ausgespielt (z.B. "ziehe eine Karte vom Stapel" oder "spiele eine weitere Karte in deine Auslage" etc.) wird die angegebene Aktion zusätzlich ausgeführt. [ih]
 
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  PLUS:
PLUS:
lockeres Kartenspiel
   mit taktischem Element
Spielerübersichten

ENDE
  MINUS:
MINUS:
öfters entscheidet das Glück
die deutsche Anleitung
   ist leider sehr verwirrend (!!!)

leerm
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo: "Red7" ist ein schnelles Kartenspiel, das sich sowohl für Gelegenheits-, als auch für Vielspieler als launiges Einstiegs-, Absacker- oder Zwischendurchspiel eignet. Stets geht es darum, die eigenen Handkarten so effizient wie möglich einzusetzen, um die gerade gültige Aufgabe zu erfüllen bzw. die Aufgabe dahingehend zu verändern, dass sie zur eigenen Auslage passt. Nebenbei sollte man natürlich auch versuchen, es den Gegnern so schwer wie möglich zu machen, im Spiel zu bleiben.

Das alles gelingt zu Beginn einer Partie noch recht gut, da die Handkartenzahl da noch ausreichend groß ist. Spielt man mit den Grundregeln, kommen allerdings keine neue Handkarten mehr ins Spiel. Das hat zur Folge, das zunehmend das Glück regiert und selbiges auch öfters mal den Sieger bestimmt. Ja, öfters hat man zum Ende einer Partie auch das Gefühl, "gespielt" zu werden, da man nur eine oder vielleicht maximal zwei Optionen hat, überhaupt im Spiel zu verbleiben. Ja, man könnte sogar sagen: Eigentlich gibt es des Öfteren nur EINE beste Lösung, die man halt finden muss. Mit den Experten- und Aktionsregeln kann man das auf jeden Fall besser ausgleichen, also unbedingt diese Regeln mit einbeziehen, trotzdem ist der generelle Glücksfaktor nicht von der Hand zu weisen. Da das Spiel aber doch sehr flott läuft, stört mich dieser nicht übermäßig, wenn man weiß, worauf man sich hier einlässt. Ebenso wartet man als Ausgeschiedener auch nie allzu lang, bis das Spiel endet. Wiederholungspartien können somit schnell folgen.

Das Spielmaterial kann ich positiv bewerten; die vielen Spielerhilfen in Form kleiner Übersichten fördern den flotten Ablauf. Einzig die deutsche Spielanleitung möchte ich als mittlere Katastrophe bezeichnen. So simpel das Spiel eigentlich ist, so schwer ist es anhand dieser Anleitung zu begreifen, was der schlechten Übersetzung geschuldet ist. Insbesondere die Formulierung "Du spielst eine Handkarte [...]. Danach musst du das Spiel gewinnen!" ist absolut irreführend. Niemand gewinnt das Spiel nach dem Ausspielen einer Karte! Ich musste da zunächst auf ein (externes) englischsprachiges Erklärvideo zurückgreifen, um zu verstehen, was mit diesem Satz gemeint sein soll. Die korrektere Formulierung wäre wohl gewesen: "Du spielst eine Handkarte (...). Danach musst du die aktuelle Bedingung erfüllen, um im Spiel zu bleiben". Schade, dass man es hier versäumt hat, den Zugang zum Spiel zu erleichtern. Ich behaupte sogar: Wer das Spiel nicht kennt, spielunerfahren ist bzw. sich nicht im Internet nach Hilfe umschaut, wird das Spiel nur anhand dieser Anleitung NICHT verstehen!! Dass der in der Anleitung angegebene Link zur App dann auch ins Nirwana führt (das tat er zumindest bei meinen Testversuchen im Oktober 2016), bestätigt dies meine dringende Empfehlung an den Verlag, hier schnellstmöglich nachzubessern, denn so etwas hat das Spiel, das schon mehrere Auszeichnungs-Nominierungen einfahren konnte, nicht verdient!

Fazit: Einmal verstanden, ist "Red7" ein reizvolles kleines Spielchen mit einer Mischung aus Taktik und Glück, das zu gefallen weiß. Allerdings sollte man am Austüfteln eines bestmöglichen Spielzuges Spaß haben. Wer so etwas nicht mag und lieber intuitiv spielt, wird hier selten gewinnen. Zudem sollte man auch Fortuna gegenüber nicht völlig abgeneigt sein. Dafür ist der Ablauf aber flott und unterhaltsam. Für mich sind das insgesamt gute 7 Punkte!
...

 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
 
     
Lutz: Dieses Kartenspiel bietet einfache Regeln und trotzdem viel Spaß beim Grübeln. Jeder Zug ist ein kleines Rätsel und immer ist man im Zugzwang. Verpatzt man auch nur einen Zug, ist man raus. Dementsprechend schnell spielt sich das Ganze. In vielleicht 10 Minuten ist das Spiel rum. Wem das Ganze zu einfach ist, der kann einfach noch die Fortgeschrittenenregeln dazu nehmen. Diese machen das Spiel etwas schwieriger, da jetzt jede ungerade Karte auch eine Aktion bietet. Diese ist aber Pflicht, sodass eine 7 ausspielen plötzlich gar nicht so leicht ist. Ich habe bei der Lektüre der Anleitung eigentlich keine Fragen gehabt, allerdings hatte ich das Spiel auch vorher einmal gespielt und erklärt bekommen. Da scheine Ingo gegenüber einen entscheidenden Vorteil gehabt zu haben.
 
Red7 kann super mitgenommen werden und ist schnell erklärt. Es fordert trotzdem bei jedem Zug ein bisschen, und wer etwas Erfahrung hat, wird auch versuchen für ein paar Züge im Voraus zu planen. Aber lasst euch nicht zu sehr täuschen. Bei 4 Spielern sind ca. 32 von 49 Karten im Spiel, was meist immer noch bedeutet, dass Glück hier einen großen Einfluss hat. Bei 10 Minuten Spieldauer ist dies aber nicht zu schlimm und meist kann jeder Spieler etwas mit seinen Karten anfangen und die Mitspieler steigen ungefähr in der selben Runde aus.
...
 
   KULTFAKTOR
      Zweitmeinung
 
Ende
 
 

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