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Spiel-Fakten:

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Genre: Kinder, Karten
Erscheinungsjahr:
2011
Verlag: Die Spiegelburg / Coppenrath Verlag  ..i..
Autor: Reiner Knizia
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 6 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Rasend schnell
 
Ein rasantes Kartenspiel
Die roten Ampeln erlischen. Die Formel 1-Wagen rasen los. Welches Team wird es wohl am weitesten nach vorn schaffen? Wer erhält die meisten Punkte?
 

     

So funktioniert's:
Jeder Spieler wählt sich zwei Rennwagen einer Farbe und ihre dazugehörende Teamkarte aus. Während die Teamkarte vor jedem Spieler liegenbleibt, werden die ersten 4 farbigen Rennwagen verdeckt gemischt und so in der Hand gehalten, dass keiner die Farbe der vier Rennwagen sieht. Dann werden die Rennwagen einzeln aus der Hand gezogen und in eine hintereinander fahrende Reihe gelegt, z.B. rot, gelb, grün, blau.

Die verbleibenden vier Rennwagen werden dann folgend ebenfalls in dieser Reihe platziert, allerdings so, dass nun die Reihenfolge der Autos spiegelverkehrt angelegt wird. Es bildet sich anhand des Beispiels folgende Reihe: rot, gelb, grün, blau …blau, grün, gelb und am Schluss rot. Es fahren immer alle Autos mit, auch wenn nicht die volle Spielerzahl mitspielt.

Nun werden noch die Karten gut durchgemischt und als verdeckter Nachziehstapel bereit gelegt. Jeder Spieler zieht 4 Karten auf die Hand. Der aktive Spieler spielt nun eine seiner Handkarten aus und führt die zugehörige Aktion aus.

Ziel dabei ist es immer, die eigenen Wagen weiter nach vorn zu bringen. Dazu werden die Fahrzeuge auf die "Überholspur" rechts gezogen, dann die entsprechende Anzahl Fahrzeuge seitlich entlang bewegt; die ab dort in der Reihe befindlichen Fahrzeuge um einen Platz nach hinten geschoben und schließlich der bewegte Wagen an dieser Position in der Reihe eingeordnet.

Folgende Karten gibt es, welche alle nach dem Ausspielen auf den Ablagestapel gelegt werden:
Mit
+1 und +2 kann ein beliebiges Fahrzeug um die entsprechende Anzahl nach vorn bewegt werden.
Mit
 -2 wird ein beliebiges Fahrzeug um 2 zurück versetzt.
Mit
+3 darf einer der letzten 4 Wagen um 3 Felder nach vorn geschoben werden.

Sind 2 Wagen auf der Karte zu sehen, wird der obere der beiden Wagen um die angezeigte Zahl Felder nach vorn bewegt und zusätzlich folgt das dahinter befindliche Fahrzeug im Windschatten mit. Es wird direkt hinter dem anderen Wagen in die Reihe hinein platziert.

Das Spiel endet, wenn die letzte Karte vom Nachziehstapel gezogen wurde. Nun werden die Punkte für die Positionen verteilt. Für das erste Fahrzeug der Reihe erhält der zugehörige Spieler 6 Punkte. Der Zweite bekommt 5 Punkte Es folgen 4, 3, 2, 1, 0, 0 Punkte. Nach drei Rennen wird dann geschaut, wer die meisten Punkte gesammelt hat. Dieser Spieler gewinnt. [go]

Vielen Dank an den Coppenrath Verlag für ein Rezensionsexemplar!

 
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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
schnelle, erweiterte Kartenspiel-
   Idee mit kleinen taktischen
   Möglichkeiten
ENDE
  MINUS:
MINUS:
mit "echten" Autos wäre es noch schöner

leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi: ...und dann schiebt der Andere einfach meinen Wagen zurück! So könnte man ganz schnell die funktionierende Spielidee dieses kleinen ansprechenden Kartenspieles beschreiben. Das einfache Ziel, wie ein echter Rennfahrer sein Fahrzeug in der Reihe nach vorn zu bewegen, ist gar nicht so einfach zu bewerkstelligen. Schließlich spielen alle Spieler unterschiedliche Karten aus und das natürlich immer zu den eigenen Gunsten. Erste taktische Züge können gut erlernt und umgesetzt werden. Welche Karte spiele ich aus? Und mit welchem Fahrzeug bringe ich mich meinem Sieg näher?

Das Kartenglück ist nicht unerheblich, bietet allerdings durch die gute Auswahl der Aktionen insgesamt ein recht ausgewogenes Spielgefüge. Das Material ist gut, haltbar und die robuste Verpackung erhält ein Lob für Stabilität und Funktionalität.

Unsere jungen Spielgruppen fanden "Rasend schnell" allesamt erheiternd und schnell spielbar. Somit ist dieses Knizia-Spiel gut geeignet zum Verschenken - und natürlich auch zum selber spielen, Zwischendurch, auch unterwegs. Auch wenn es als Kinderspiel vermarktet wird, kann hier die ganze Familie Spaß haben. Und darüber hinaus kann man beim jüngsten Spross (ab 5-6 Jahre) nebenher auch noch wenig die ersten Zähl- und Rechenschritte trainieren.

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

 NO.1   Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als erstes von SPIELKULT.de getestet!

 

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