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Spiel-Fakten:

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Genre: Kinder
Erscheinungsjahr:
2011
Verlag: LEGO Spiele  ..i..
Autor: Reiner Knizia
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 7 Jahren
Spieldauer: 10-20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

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  Ramses Return
 
Die Rückkehr der Mumie
Wieder einmal begeben sich die Abenteurer in die berühmte Pyramide, um nach Schätzen zu suchen. Und wieder treibt dort die Mumie ihr Unwesen!
 

     

So funktioniert's:
Zurück in Ramses' Pyramide - diesmal in einer kleinen Mitbringspiel-/Reiseversion. Wie bei allen LEGO-Spielen, wird das Spielfeld zunächst erst einmal aus den beiliegenden LEGO-Steinen zusammengebaut. Die Bauanleitung dokumentiert dabei Schritt für Schritt, was wohin gehört.


Das aus LEGO-Steinen zusammengebaute Spielfeld besteht aus den grauen Außen- und beigen Innenfeldern.
   
In der Mitte warten die vier Abenteurer auf ihren Einsatz.
   

Jeder Spieler stellt seinen Abenteurer auf das Startfeld in der Mitte der Spielfläche. Wer an der Reihe ist, würfelt.

- Zeigt der Würfel eine Farbe (bzw. zwei Farben zur Auswahl), muss der Spieler zunächst einen der sechs Tempel öffnen (geheim!). Befindet sich der farblich passende Edelstein darin, so zeigt der Spieler dies den anderen Mitstreitern, schließt den Tempel wieder und stellt ihn auf ein neues Tempelfeld. Er darf dann seine Spielfigur 1 oder 2 angrenzende Felder (beige Tempelfelder oder graue Außenfelder) weiterrücken. Tempel oder die Mumie dürfen nicht übersprungen werden.

Zieht der Spieler auf ein Feld (bzw. überquert er ein Feld) mit einem Edelstein, darf er diesen an sich nehmen. Sein Zug endet dann jedoch hier. Würfelt der Spieler in einer der nächsten Runden nun die Farbe eines bereits eingesammelten Edelsteins, so muss er nun nicht mehr erst unter einem Tempel suchen, sondern darf sich direkt bewegen.


Der blaue Spieler kann hier den roten Edelstein, der gelbe Spieler einen goldenen Schatz einsammeln.

Zieht ein Spieler auf (bzw. über) ein Feld mit einem goldenen Schatz, so darf er auch hier seine Bewegung beenden und dafür den Schatz an sich nehmen. Dies ist das eigentliche Hauptziel des Spiels.

Kann ein Spieler weder den farblich passenden Edelstein in seinem Besitz vorweisen, noch den richtigen Tempel aufdecken, muss er in dieser Runde mit seiner Figur stehen bleiben.

- Zeigt der Würfel das Mumien-Symbol, so wandert die Mumie drei Außenfelder im Uhrzeigersinn weiter. Der Spieler wiederum darf seine Figur vorher ebenfalls 3 Felder weit ziehen, egal in welche Richtung. Trifft die Mumie am Ende ihrer Bewegung auf ein Feld mit einem Abenteurer, so muss dieser zurück zum Startfeld und verliert einen eventuell bereits gesammelten Schatz.


Zeigt der Würfel das Mumien-Symbol, wandert diese drei Felder im Uhrzeigersinn.
   
Wird eine Farbe gewürfelt, muss der Spieler einen Edelstein dieser Farbe besitzen oder ihn in einem Tempel finden.
   

Spielende: Wer als Erster drei verschiedene Schätze sammeln konnte, gewinnt.

Varianten: Die Spielanleitung enthält zusätzliche, kleine Regeländerungen für Spielvarianten. Außerdem fordert sie, wie bei allen LEGO-Spielen, zur Kreativität auf, was eigene Spielregeln angeht.  [ih]

Vielen Dank an LEGO für ein Rezensionsexemplar!

 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
schnelle Memo-Idee für
   LEGO-Freunde
frei anpassbar
detaillierte Bauanleitung
ENDE
  MINUS:
MINUS:
wenig Spieltiefe
hoher Glücksfaktor
kleine Bauteile sind eher ungeeignet
    für mitspielende Erwachsende
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  "Ramses Pyramid" war im Jahr 2009 das erste LEGO-Spiel, das auf den Markt kam und gleich hohe Verkaufszahlen aufweisen konnte. Schon damals war der Erfolg weniger einem wirklich außergewöhnlichen Spielprinzip geschuldet als vielmehr der Tatsache, dass die Spielfläche zunächst anhand einer detaillierten Bauanleitung eigenständig zusammengesteckt werden muss. LEGO-Freunde begrüßen diese Flexibilität auch beim kleinen Bruder des großen Spiels.

Nicht nur die Verpackungs- und Spielfeldgröße wurde beim neuen Sprössling drastisch reduziert, auch der Spielablauf kommt nun noch simpler daher. Würfeln, verdeckte Edelsteine aufdecken, Farben merken, Schätze sammeln. Das Memo-Bewegungsprinzip kennen wir aus anderen Spielen, "Zicke Zacke Hühnerkacke" zum Beispiel: Im "Kinderspiel des Jahres 1998" jedoch wurde es jedoch mit großen Holzfiguren und stabilen Pappplättchen umgesetzt. Beim LEGO-Spiel hantieren wir mit winzigen Bauteilen, die so manchen mitspielenden Erwachsenden regelrecht in die Verzweiflung treiben können. Nein, für durchschnittliche Erwachsenenhände sind LEGO-Spiele wohl im Allgemeinen weniger gut geeignet.

Der Würfel hingegen besitzt eine angenehme Größe und ist gleichzeitig auch das wichtigste Element des Spiels. Wer Glück hat beim Würfeln, findet schneller die richtigen Tempel, kommt schneller voran, sammelt schneller Edelsteine und Schätze. Wer Pech hat, steht auch im dritten Anlauf noch auf dem Startfeld. Eine Aufholjagd ist dann nur noch schwer möglich. Die einzige Blockade, die Mumie, kommt zwar immer unverhofft zum Einsatz, bewegt sich aber planbar, so dass die Spieler am besten einfach immer in ihrem Schatten laufen.

Recht schnell hat man seine drei Schätze gesammelt und das Spiel ist beendet. Unkompliziert, kurz, schmerzlos - leider auch nicht wirklich spannend. Da sollte man dem Rat der Anleitung folgen, doch eigene Regeln zu entwerfen. Somit eignet sich "Ramses Return" vor allem für kleine LEGO-Fans, die man mit einem kleinen, preisgünstigen Memospiel für Zwischendurch, besonders auch auf Reisen, kurzzeitig unterhalten möchte. Wer gern zuhause spielt, sollte vielleicht jedoch lieber zur pfiffigeren großen Version, "Ramses Pyramid", oder zur Zoch'schen Hühnerjagd (Links siehe unten) greifen.

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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> Ramses Pyramid   > Zicke Zacke Hühnerkacke
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