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Genre: Karten
Erscheinungsjahr:
2014
Verlag: Nürnberger Spielkarten Verlag  ..i..
Autoren: Steffen Benndorf, Reinhard Staupe
Spieleranzahl: 2 bis 5
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 15 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Qwixx - das Kartenspiel
 
Neuer Mut zur Lücke
Im Jahr 2013 schaffte es das Würfelspiel "Qwixx" auf die Nominierungsliste zum "Spiel des Jahres". Nun folgt im Jahr 2014 eine Kartenspielversion.  
 

     

So funktioniert's:
Jeder Spieler erhält ein Wertungsblatt, das identisch zum Wertungsblatt des Würfelspiels ist. Außerdem erhält jeder vier Karten, die man auf der Hand hält. Von den restlichen Karten werden vier Stück verdeckt in die Auslage gelegt, der Rest als Nachziehstapel daneben. Die Karten zeigen auf der Rückseite eine Zahl von 2 bis 12, auf der Vorderseite ist dieselbe Zahl angegeben sowie eine der vier Farben (rot, gelb, grün blau). Dadurch zeigen auch verdeckte Karten immer schon den Wert, aber nicht die Farbe der Karte an.

Das Wertungsblatt funktioniert genauso wie beim Würfelspiel. Ziel ist es, möglichst viele Kreuze in den Farbreihen zu machen. Dabei darf jede Reihe immer nur von links nach rechts ausgefüllt werden. Hat man z. B. die rote 4 angekreuzt, sind die rote 2 und 3 nicht mehr möglich. Weiterhin darf man die letzte Zahl einer Reihe (12 in rot und gelb, 2 in grün und blau) erst ankreuzen, wenn man bereits vorher mindestens fünf Kreuze in derselben Reihe gemacht hat. Falls man dies macht, wird auch noch das Schloß daneben angekreuzt. Dadurch ist diese Farbreihe abgeschlossen und nicht mehr ankreuzbar. Achtung: Dies gilt im Gegensatz zum Würfelspiel nur für den Spieler, der die Reihe abgeschlossen hat.


SPIELKULT.de im Gespräch mit Reinhard Staupe, Co-Autor der Kartenspielversion von "Qwixx"! > Zum Interview

Der Zug eines Spielers beginnt immer damit, dass er so viele Karten aus der Auslage zieht, bis er fünf Karten auf der Hand hat. Danach werden ebenso viele wieder in die Auslage vom Nachziehstapel gezogen, damit dort wieder vier Karten liegen. Die jetzt auf dem Nachziehstapel sichtbare Zahl darf nun von allen Spielern angekreuzt werden. Dabei darf sich jeder Spieler unabhängig von den anderen die Reihe aussuchen. Anschließend spielt der aktive Spieler eine bis drei Karten von der Hand. Alle Karten müssen dabei von einer Farbe sein. Nun darf der aktive Spieler ein oder mehrere Kreuze in der passenden Farbreihe machen. Voraussetzung für mehrere Kreuze ist allerdings, dass maximal eine Zahl übersprungen wird.

Sollte der aktive Spieler weder die neutrale Zahl noch eine ausgespielte Zahl ankreuzen, muss er einen Fehlwurf ankreuzen. Danach wird der nächste Spieler im Uhrzeigersinn der aktive Spieler und beginnt seinen Zug.

Spielende: Wenn ein Spieler mit einer Aktion seine zweite Reihe abschließt, endet das Spiel sofort. Sollte dies mit der neutralen Zahl gemacht worden sein, dürfen die anderen Spieler diese Zahl auch noch verwenden. Alternativ endet das Spiel nach dem vierten Fehlwurf eines Spielers. Jeder Spieler zählt dann für sich alle Kreuze einer Farbreihe, bestimmt die Punktzahl nach der angegebenen Tabelle und summiert die vier Punktzahlen auf. Gegebenenfalls werden für jeden Fehlwurf noch 5 Punkte abgezogen. Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt.

Variante: Es kommen zuätzlich 11 Jokerkarten ins Spiel. Diese werden mit den anderen Karten zusammengemischt. Spielt ein Spieler eine Jokerkarte von der Hand, darf er sich die Farbe aussuchen. Alle anderen Regeln ändern sich nicht. [jk]

 
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Jürgen: Das Kartenspiel zu einem erfolgreichen Vorgänger. Das wirft bei vielen Leuten direkt die Frage auf, ob es sich nicht um einen billigen Abklatsch handelt. Kurze Antwort: Nein, aber..

Obwohl vieles sehr ähnlich ist, haben die Autoren neue Elemente eingebaut. So kann man versuchen, durch geschicktes Auswählen der Zahlenkarten beim Ziehen, Reihen mit gleichfarbigen Karten zu sammeln, und diese Reihe in einem Zug spielen, um direkt zwei oder drei Kreuze zu machen. Dadurch fühlt sich das Spiel taktischer an, da man wählen kann, anstatt auf einen komplett zufälligen Würfelwurf angewiesen zu sein.

Andererseits ist man aber auch beim Sammeln sehr auf den Zufall angewiesen. Falls man nämlich nicht weiß, ob die Zahl, die man ziehen möchte, schon in anderen Farben gespielt wurde, beträgt die Chancem die passende zu ziehen, 1 zu 4. Deswegen sind gerade zu Anfang der Partie häufig die Züge derart: 1 Karte ziehen, 1 Karte spielen, 1 Kreuz machen.

Schafft es allerdings ein Spieler mehrere Karten einer Farbe zu spielen und anzukreuzen, kriegt er einen Vorteil nicht nur durch die zusätzlichen Kreuze, sondern auch durch das vermehrte Nachziehen. Beim Würfelspiel wurde ein Spieler, der zu Anfang schnell in mehreren Reihen viel angekreuzt hat, dadurch gebremst, dass er Gefahr läuft, mehrere Fehlwürfe zu kassieren. Die Werte 2 und 12 zum Abschließen einer Reihe werden ja eher selten gewürfelt, so dass es sich rächen kann, wenn man die häufigen Würfelwerte 6 bis 8 nicht mehr ankreuzen kann. Beim Kartenspiel sind dagegen alle Kartenwerte gleich häufig vorhanden. Die Werte zum Abschließen tauchen deshalb häufiger auf als beim Würfelspiel, und das Abschließen einer Reihe ist einfacher. Es entsteht deswegen auch sehr selten die Gefahr, einen Fehlwurf zu kassieren.

Meistens endet eine Partie auch ungefähr, wenn der Kartenstapel zur Neige geht. Dann sind häufig alle Karten zum Abschließen verteilt und oft bekommt auch ein Spieler zwei dieser Karten. Beschleunigt wird es dann noch eher, wenn zum Spielende eine 2 oder 12 als neutrale Zahl angekreuzt werden darf.

Durch die Variante kann man Jokerkarten geschickt mit Farbkarten verwenden, um schneller Farbreihen mit Kreuzen zu füllen. Durch die zusätzlichen Karten zum Abschließen ist eine Partie jedoch noch schneller beendet. Das Spiel wird quasi zu einem Wettlauf.

Alles in allem ist das "Qwixx Kartenspiel" ein nettes kurzes Spiel mit leicht taktischen Elementen. Leute, die beim Würfelspiel Probleme damit hatten, dass sich eine Partie zum Ende hin ziehen kann, wenn keine zweite Reihe abgeschlossen wird, werden das Kartenspiel auch vielleicht bevorzugen. Für mich liegt aber der Reiz von "Qwixx" beim Zocken: gelingt es mir vor den anderen Spielern, eine Reihe abzuschließen, oder werde ich stattdessen mit Fehlwürfen bombadiert. Und dieses Zocken fehlt mir beim Kartenspiel.
 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
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