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Genre: Würfel
Erscheinungsjahr:
2016
Verlag: NSV  ..i..
Autor: Steffen Benndorf
Spieleranzahl: 2
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 15 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   

 

 
Qwixx - Das Duell
...

Zahl auf Zahl, Stein auf Stein!

Der morderne Klassiker ist wieder da. Diesmal mit Spielbrett, Spielsteinen, keinen Stiften - und einigen neuen Regeln. Bleibt das da Qwixx-Feeling erhalten?
 
 
Die beiden Spieler erhalten je 22 Spielsteine in ihrer Farbe (schwarz oder grau). Der Spielplan mit den vier Farbreihen (bestehend auf jeweils 11 Feldern - in der roten und gelbe Reihe aufsteigend von 2 bis 12, in der grünen und blauen Reihe absteigend von 12 bis 2.



Wer am Zug ist, würfelt die 2 weißen und 4 farbigen Würfel. Zunächst bildet der Spieler nun die Summe aus den weißen Würfeln und kann dann ein Feld mit dieser Zahl in einer beliebigen Farbreihe belegen. Danach bildet er eine Kombination aus einem weißen und einem Farbwürfel und kann dann das Feld, dass der Summe aus dieser Kombination entspricht, in der zum gewählten Farbwürfel passenden Farbreihe belegen. Eine der beiden Optionen MUSS der Spieler durchführen, sonst muss er einen "Fehlwurf" markieren (minus 5 Punkte). Er KANN auch beide Optionen nutzen, allerdings darf nicht zweimal das gleiche Feld belegt werden. Dann ist der Gegner dran.



Wichtig: Die Spieler dürfen die Reihen, wenn auch mit Lücken, immer nur von links nach rechts belegen, d.h. das nächste Feld, dass ein Spieler belegt, muss weiter rechts von dem zuletzt durch ihn belegten Feld dieser Reihe liegen. Das gilt nur für eigene (!) Steine! Die Steine des Gegners können dabei außer Acht gelassen werden, d.h. man kann sich in Lücken setzen, wenn kein eigener Stein weiter rechts davon liegt. Nun gibt es jedoch eine entscheidende Zusatzregel im Duell:
- Würfelt ein Spieler eine Zahl, die dem vordersten (am weitesten rechts gelegenen) belegten Gegner-Feld einer Reihe entspricht, so kann er den Gegner verdrängen und den Gegnerstein durch einen eigenen ersetzen.
- Das kann jedoch im Voraus verhindert werden, indem man selber die Zahl würfelt, die dem eigenen (!) vordersten belegten Feld einer Reihe entspricht. In diesem Fall setzt man dann, wenn man diesen Wurf nutzt, einen weiteren Spielstein obenauf. Ein solcher Turm kann nicht mehr verdrängt werden, aber sogar noch weiter erhöht, solange kein anderer Spielstein vor den Turm gesetzt wird.

Turm bauen bzw. Verdrängen eines einzelnen Steins geht also immer nur bei dem am weitesten rechts gesetzten Stein einer Reihe.



Das letzte (am weitesten rechts gelegene) Feld einer Reihe (2 oder 12) kann nur dann belegt werden, wenn der Spieler schon mindestens 5 Spielsteine in diese Reihe eingesetzt hat. Steine in Türmen zählen dabei jeweils einzeln! Schließt ein Spieler auf diese Weise eine Reihe ab, markiert er noch das Bonusfeld für sich, dann wird der entsprechende Farbwürfel entfernt, sodass der Gegner in dieser Reihe keine Punkte mehr machen kann.

Das Spiel endet, wenn entweder ein Spieler seinen letzten Stein gesetzt hat, keine Fehlwurf-Felder mehr frei sind oder aber zwei Reihen abgeschlossen wurden. Jeder Spieler zählt nun die Anzahl seiner Steine in jeder Farbreihe und erhält dann - entsprechend der jeweiligen Anzahl - Punkte. Von diesen Punkten werden die Fehlwürfe abgezogen. Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt. [ih]
 
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  PLUS:
PLUS:
schneller Ablauf
mehr Interaktion
hochwertiges Material

ENDE
  MINUS:
MINUS:
glücksabhängiger als das Original
oftmals kein Entscheidungsfreiraum
unübersichtlicher durch verdeckte Zahlen
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Ingo: Das Würfelspiel "Qwixx" hat sich mit seinem "Roll & Write"-Prinzip schon lange zum modernen Klassiker in diesem Genre entwickelt - und das mit großem Erfolg. Kein Wunder, dass der Verlag in den letzten Jahren immer neue Versionen nachgeschoben hat. "Das Duell" ist dabei die Version, die am stärksten vom Original abweicht. Nein, keine Sorge, wo Qwixx drauf steht, ist immer noch Qwixx drin, soviel vorweg. Der neue, große Papp-Spielplan entspricht weitestgehend den kleinen Spielblöcken, die Würfel sind ebenso geblieben. Neu sind die Spielsteine, die anstatt der Stifte zum Einsatz kommen. Dabei dienen sie aber nicht nur dem Schreibersatz, sondern liefern den eigentlichen Clou dieser 2-Spieler-Version.

Schon immer wurde von manchen Spielern die fehlende Interaktivität bei Qwixx bemängelt. Jeder kreuzte auf seinem Zettel immer solitär Zahlen an - bis am Spielende vergleichen wurde. Jetzt gibt es also direkte Konfrontation. Das klingt in der Theorie erstmal gut und spannend. In der Realität offenbart diese neue Form, Qwixx zu spielen, jedoch eine größere Glücksabhängigkeit als beim Original. Ja, die Entscheidungsfreiheit der Spieler ist sogar stärker eingeschränkt, da es oft nur einen "perfekten Zug" gibt. Setze ich einen Stein an die Spitze einer Reihe, versuche ich ich, diesen selber durch Turmbau zu sichern, denn so mache ich ja zusätzliche Punkte auf engstem Raum. Der Gegner wiederum wird versuchen, mir den vordersten Stein zu stehlen, solange noch kein Turm gebaut wurde. Und steht erstmal ein Turm an vorderster Stelle einer Reihe, wird der Gegner schnell einen eigenen Stein davor setzen, um seinen Kontrahenten daran zu hindern, den Stapel noch größer werden zu lassen.

Ist am Anfang noch genügend Platz auf dem Plan, wird das Spiel zum Ende hin immer glückslastiger. Würfelt EIN Spieler dann immer wieder passende Zahlen, während der andere mit unfreiwilliger Vorliebe unpassende Kombinationen würfelt, hat dieser kaum eine Chance, den Führenden einzuholen. Schnell passiert es dann, dass ich dadurch gar keine Steine platzieren kann und Fehlwurf für Fehlwurf auf mich vereine. Da konnte ich beim Qwixx-Original stärker taktieren, da es da mehr darum ging, möglichst wenige Lücken entstehen zu lassen. Jetzt geht es im Duell vornehmlich darum, überhaupt die Zahlen für noch mögliche Lücken zu erwürfeln. Möchte ich hingegen den Gegner angreifen bzw. einen Turm errichten, zeigt sich noch ein kleiner Nachteil des Spielplans. Die Spielsteine verdecken zunehmend die Zahlen, sodass die Übersichtlichkeit leidet. Hinzu kommt die Tatsache, dass jeder nur noch für sich würfelt - und das Element, dass jeder Spieler immer die weißen Würfel nutzen kann, auch wenn sie von Gegnern geworfen wurden, entfällt. Gerade dieses Element fehlt zum echten Qwixx-Feeling.

Gäbe es nun noch gar kein Qwixx, hätte ich gesagt, dass das Qwixx- Duell auf jeden Fall ein netter Zeitvertrieb im Würfelgenre ist. Im direkten Vergleich zum Original bietet es auch schöne Neuerungen, die den Kauf rechtfertigen, wenn ich überwiegend nur zu zweit spiele. Qwixx-Fans erhalten dadurch also eine schöne Abwechslung. Müsste ich mich jedoch für eines der beiden Spiele entscheiden, würde ich immer das Original wählen. Ja, die Interaktivität wurde mit dem "Duell" erhöht, aber die Glückslastigkeit und die Transparenz auch. Und so kommt es wirklich öfters dazu, dass die Spannung leidet, da ein Spieler zu offensichtlich ins Hintertreffen gerät. Das ist schade und fiel beim Original weniger auf. Ich vergebe somit 6 Punkte für das "Duell", abweichend 7 Punkte für alle Qwixx-Fans, die sämtliche Varianten sammeln und den persönlichen Sättigungsgrad mit dieser neuen Form noch einmal etwas verlängern können.
..
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
   KULTFAKTOR: TEAM-TREND*  .NEU.   
...
   Torsten
   Ingo
   Manuel
   Ulf
   Verena
Ende
...
    * Bei Spielen, die von mehreren Teammitgliedern gespielt wurden, veröffentlichen wir
    künftig an dieser Stelle immer
eine Übersicht aller verfügbaren Kultfaktor-Wertungen.
 
 

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