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Genre: Denken, Kombinieren
Erscheinungsjahr:
2012
Verlag: Schmidt Spiele  ..i..
Autor: Susan McKinley Ross
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 30-45 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

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Qwirkle Cubes
 
Jetzt wird gewürfelt!
Im Juli 2011 wurde das Legespiel zum damaligen "Spiel des Jahres" gewählt. Gut ein Jahr später erschien mit der "Cubes"-Version eine taktische Qwirkle-Alternative.
 

     

So funktioniert's:
Die 90 Würfel (je 15 "Cubes" in 6 Farben) werden im Stoffbeutel gut durchgemischt. Jeder Spieler zieht zufällig 6 Würfel aus dem Beutel, wirft sie einmal und legt sie dann vor sich ab. Jeder Farbwürfel zeigt die 6 unterschiedlichen Symbole.


Aus dem Stoffbeutel ziehen die Spieler...
   
... zufällig 6 farbige Symbol-Würfel.
   

Zunächst legt der Spieler, der die meisten Würfel mit gleichem Symbol oder mit gleicher Farbe besitzt, in die Tischmitte. Das ist die Startauslage. Weitere Würfel müssen nun fortan immer Kante an Kante angrenzend an bereits ausliegende Würfel angelegt werden.

Wer am Zug ist, darf beliebig viele seiner Würfel neu werfen, um andere Symbole zu erzielen. Dann folgt die Anlege-Phase. Neu angelegte Würfel müssen Reihen bilden (mind. 2 aneinander liegende Würfel) oder bestehende Reihen ergänzen. Pro Zug darf ein Spieler immer nur an einer Reihe arbeiten, allerdings ist es es erlaubt - ja, sogar taktisch erwünscht - dass ein Würfel auch gleichzeitig einer zweiten Reihe zugeordnet werden kann.


Im Laufe des Spiels entsteht ein Gitter aus platzierten Würfeln.
   
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Es gelten folgende Legeregeln:
- Pro Reihe (waagrecht oder senkrecht) dürfen nur Würfel mit demselben Symbol, aber unterschiedlichen Farben angelegt werden ODER
- Pro Reihe (waagrecht oder senkrecht) dürfen nur Würfel in derselben Farbe, aber mit unterschiedlichen Symbolen angelegt werden.


Ein Farb-"Qwirkle" besteht aus 6 Würfeln derselben Farbe mit 6 unterschiedlichen Symbolen.

Egal, wie viele Würfel ein Spieler einer Reihe zufügt, wird anschließend die komplette Reihe gewertet. Jeder dort ausliegende Würfel zählt als 1 Punkt, der für den Spieler notiert wird; d.h. wird eine 4er-Reihe um 1 Würfel ergänzt, liegen nun 5 Würfel in dieser Reihe. Mit nur einem ergänzten Würfel macht der Spieler also 5 Punkte. Wird mit dem neuen Würfel gleichzeitig eine zweite Reihe bedient, wird diese ebenso gewertet und die Punkte hinzu addiert.

Besonderheit ist der "Qwirkle": Wird der sechste (und damit letzte mögliche) Würfel in eine Reihe gelegt, gibt es zu den 6 Punkten auch noch einmal 6 Bonuspunkte für den Spieler.


Ein Symbol-"Qwirkle" besteht aus 6 Würfeln mit gleichen Symbolen in 6 unterschiedlichen Farben.

Zum Schluss seines Zuges füllt der Spieler seinen Würfelvorrat auf 6 auf, indem er entsprechend viele neue Würfel aus dem Beutel zieht und diese einmal wirft. Dann ist der Nächste dran. Gespielt wird reihum. Sobald ein Spieler seinen letzten Würfel anlegen konnte, ist das Spiel sofort zu Ende. Wer die meisten Punkte notieren konnte, ist der Sieger. [ih]

Vielen Dank an Schmidt Spiele / WKT Presse für ein Rezensionsexemplar!

 
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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
taktischer als das Original
gelungenes Material
generationsübergreifend
ENDE
  MINUS:
MINUS:
grüblerischer als das Original
kann zum Ende hin zu einer
   Königmacher-Situation führen
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  An "Qwirkle" scheiden sich die Geister. Als das Spiel zum "Spiel des Jahres 2011" gekürt wurde, ging ein Aufschrei durch die Spielerwelt. Zu simpel, zu wenig innovativ sei dieses Legespiel. Und doch erzielte "Qwirkle" blendende Verkaufszahlen und generierte eine große Fangemeinschaft, die auch heute noch - gut 2 Jahre nach der Auszeichnung - an organisierten Qwirkle-Meisterschaften teilnimmt. Ja, das Spiel ist sicher Geschmackssache. Aber wer abstrakte Legespiele mag, der wird sich dem vorhandenen Suchtfaktor nicht entziehen können, der nicht zuletzt durch das haptisch großartige Spielmaterial unterstützt wird.

Nun wurden also die Legesteine durch Würfel ersetzt. Das klingt zunächst einmal nach mehr Glücksabhängigkeit. Lustigerweise ist bei "Qwirkle Cubes" das Gegenteil der Fall. Wie im Grundspiel die Steine, werden in der neuen Version die Würfel zufällig aus dem Beutel gezogen. War beim Original nun das Symbol klar festgelegt, sind auf den Würfeln jeweils alle (!)  sechs Symbole zu finden. Das eröffnet neue Möglichkeiten. So stellt man sich oftmals die Frage: Vor seinem eigenen Zug noch einmal neu würfeln und auf bessere Symbole hoffen? Das Risiko eingehen, dann vielleicht einen sicheren Punkt zu verschenken, der mit dem ursprünglich ausliegenden Symbol möglich gewesen wäre? Hier kommt mehr Varianz in die eigenen Entscheidungen.

Und die "Cubes" sorgen zudem für mehr Transparenz: Wurden die Steine zuvor immer vor den Blicken der Mitspieler geschützt, so liegen die Würfel nun offen vor den Spielern aus. Das bedingt, dass man nun noch genauer hinsehen muss, an welcher Stelle man etwas anlegt, um einem Gegner keine allzu hohen Punktezahlen zu schenken. Mehr Taktik bedeutet aber auch längere Wartezeiten - insbesondere, wenn mit eh schon grüblerisch veranlagten Personen gespielt wird.

Ein Tipp, der auch fürs Grundspiel gilt: Notiert die Punkte immer nur einzeln. Addiert sie nicht direkt auf. Ansonsten kann es zum Spielende passieren, dass Spieler in die Königsmacher-Position gebracht werden. Kann ein Spieler das Spiel beenden, der entsprechend weit zurück liegt, schenkt er einem Mitspieler den Sieg. Das ist etwas suboptimal und kann zumindest abgemildert werden, indem die Spieler ihren Gesamtpunktestand während der Partie nicht 100prozentig genau kennen.

Ich mag "Qwirkle". Und ich mag "Qwirkle Cubes". Im direkten Vergleich würde ich den Würfeln sogar den Vorzug geben. Das Grundprinzip blieb glücklicherweise unangetastet und so funktioniert auch die neue Version sowohl bei Wenig-, Gelegenheits- als auch interessierten Vielspielern aller Altersklassen, die mit abstrakten Denkspielen dieser Art etwas anfangen können. 

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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