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(C) Spiel des Jahres e.V.
- 2011 -

 

Spiel-Fakten:

FamilieStrategie & AufbauWissen & RatenParty & KommunikationLogik & Kombination
KinderKarten
Würfel & GlückAktion & GeschicklichkeitLernen

Genre: Legen, Kombinieren
Erscheinungsjahr:
2010
Verlag: Schmidt Spiele  ..i..
Autorin: Susan McKinley Ross
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 6 Jahren
Spieldauer: 30-45 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
   
   
   
 
  Qwirkle
 
Stein an Stein
Bei diesem schnellen Legespiel müssen die Spieler Reihen aus Steinen mit gleicher Farbe oder mit gleichem Symbol bilden, um Punkte zu erzielen. 
 

     

So funktioniert's:
Jeder Spieler zieht 6 Steine aus dem Beutel und stellt sie aufrecht vor sich hin. Die anderen Spieler dürfen die bedruckte Seite nicht sehen. Wer die meisten gleichfarbigen Steine bzw. Steine mit gleichem Symbol besitzt, ist der Startspieler und legt diese Steine als Startreihe in die Tischmitte. Danach wird reihum gespielt.


Sechs Spielsteine stehen aufrecht vor dem Spieler.

Wer an der Reihe ist, hat zwei Möglichkeiten. Zum einen kann der Spieler 1 bis 6 Steine aus seinem Vorrat gegen neue aus dem Beutel austauschen. In diesem Fall endet der Zug direkt. Zum anderen können Steine ausgelegt werden.

Um Steine in die Tischmitte legen zu dürfen, müssen Reihen gebildet werden. Eine Reihe besteht aus mindestens 2 Steinen mit gleichem Symbol ODER mit gleicher Farbe. Es ist nicht erlaubt, zwei gleichfarbige Steine mit demselben Symbol in eine Reihe zu legen.


Eine gültige Reihe besteht aus mindestens 2 Steinen mit gleichem Symbol (wie hier waagrecht) oder mit gleicher Farbe (wie hier senkrecht).
   
Der blaue Kreis ergänzt direkt zwei Reihen: Waagrecht die Reihe mit gleichem Symbol (Kreise), senkrecht die Reihe mit gleicher Farbe (blau).
   

Gelegt wird immer direkt angrenzend an bereits ausliegende Steine (nicht diagonal!). In jedem Spielzug darf der aktive Spieler immer nur eine (!) Reihe bedienen, auch wenn er mehrere Steine in verschiedenen Reihen anlegen könnte. Innerhalb der Reihe darf aber, wenn möglich und erforderlich, von zwei Seiten gelegt werden (z.B. ans rechts und ans linke Ende). Auch können Lücken im Nachhinein gefüllt werden, wenn dadurch alle Legeregeln erfüllt bleiben.

Punkte gibt es nach jedem Ablegen immer so viele, wie nun Steine in dieser Reihe liegen. So kann man beispielsweise mit dem Auslegen eines einzelnen Steines direkt 5 Punkte erzielen, wenn man ihn an eine Reihe anlegt, in der bereits 4  Steine lagen. Alle bereits ausliegenden Steine zählen also bei jeder Wertung wieder mit! Wird ein Stein als "Kreuzung" gelegt, d.h. er ist Teil von gleich zwei Reihen, so werden beide Reihen gewertet.


Die Steine werden aus dem (zu Beginn etwas engem) Stoffbeutel gezogen.
   
Im Verlauf des Spiels bildet sich ein großes Gitter.
   

Einen Bonus von zusätzlichen 6 Punkten erzielt man, wenn man es schafft, einen "Qwirkle" = eine 6er-Reihe (also 6 Steine mit gleicher Farbe und unterschiedlichen Symbolen ODER 6 Steine mit den gleichen Symbolen und unterschiedlicher Farbe) zu bilden. Zusammen mit den regulären 6 Punkten bringt so eine Kombination also direkt 12 Punkte auf einmal. Sämtliche Punkte werden auf einem Blatt Papier notiert.


Ein "Qwirkle" aus 6 Steinen gleicher Farbe und unterschiedlichen Symbolen.

Nach dem Auslegen von Steinen wird der eigene Vorrat wieder aus dem Beutel ergänzt. Sobald der Beutel leer ist, endet das Spiel, wenn ein Spieler seinen letzten Stein ausgelegt hat. Dieser erhält noch einmal ein Spielende-Bonus von 6 Punkten. Dann werden alle Punkte addiert. Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt. [ih]

Hinweis: Das Spiel wurde in Deutschland zum "Spiel des Jahres 2011" gewählt! Die weiteren Nominierten waren "Asara" und "Die Verbotene Insel".

 ERKLÄRVIDEO

leer
Dieses Erklärvideo gibt es auch in einer vergrößerten > XL-Ansicht
 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
schneller Zugang
taktisches Spielprinzip
generationsübergreifend
tolles Material
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Farben lassen sich manchmal
   etwas schlecht unterscheiden
 
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  "Qwirkle" ist ein leicht verständliches abstraktes Legespiel, das generationsübergreifend (vom Grundschulkind bis zu Oma und Opa) Spaß machen kann. Die Anweisung ist denkbar einfach: Farbe an Farbe oder Symbol an Symbol; komplett identische Steine dürfen dabei nicht in einer Reihe liegen.

Spiele dieser Art gibt es auf den ersten Blick mittlerweile viele, ja, zum Teil auch mit noch komplizierteren Legeregeln (z.B. "Unikato", "High Five" oder "Blockers"). Nun muss man dazu sagen, dass "Qwirkle" bereits im Jahr 2006 in den USA auf den Markt kam und erst gute 4 Jahre später nach Deutschland geholt wurde. Somit kann man niemandem vorwerfen, bei einem dieser Spiele abgekupfert zu haben. Im Jahr 2011 schaffte es das Spiel hierzulande schließlich sogar zum "Spiel des Jahres" - durchaus zu recht!

Das Spielprinzip erlaubt schnelle Spielzüge, allerdings sollte man nicht einfach "blind" an der erstbesten Stelle anlegen. Taktische Überlegungen sind Pflicht, um in der aktuellen Situation möglichst viele Punkte herauszuschlagen. So kann es mitunter weitaus sinnvoller sein, nur 3 der vier verfügbaren Steine gleicher Farbe auszulegen, um die Punkte in der nächsten Runde beim Ergänzen noch ein weiteres Mal aufs Konto verbuchen zu können. Natürlich ist dies nur in der Theorie so leicht gesagt - in der Praxis gibt es die "lästigen" Mitspieler, die ihrerseits punkten wollen...

Zu zweit ist das Spiel daher noch am besten planbar. Da jeder Spieler immer nur eine Reihe pro Spielzug bedienen darf, kann man in einer 2-Personen-Partie vorausschauender spielen. Im Spiel zu viert hingegen ist fast immer Optimierung angesagt. Bei Grüblern können dann schon einmal kleine Denkpausen entstehen.

Warum "Qwirkle" in unseren Runden beliebter als andere Legespiele dieser Sorte ist, liegt dann auch ganz stark am wirklich schönen Material. Die Spielsteine sind aus robustem Holz, glänzend lackiert und liegen, dank ihrer angenehmen Größe, gut in der Hand. Nur der Stoffbeutel ist etwas zu eng geraten - zumindest zu Beginn eines Spiels, wenn noch viele Steine im Vorrat sind. Bei schlechten Lichtverhältnissen lassen sich manche Farben auch nicht optimal unterscheiden - also immer für einen hellen Spieltisch sorgen!

Fazit: Wer ein unkompliziertes, taktisches, aber "friedliches" Legespiel sucht, an dem die ganze Familie teilnehmen kann (Wenig- wie auch Vielspieler), der erhält mit "Qwirkle" einen sehr gelungenen Vertreter! Empfehlung! (> Video)

 

 
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