Genre: Legen, Kombinieren
Erscheinungsjahr: 2010 Verlag: Schmidt Spiele
..i.. Autorin: Susan McKinley Ross Spieleranzahl: 2 bis 4 Alter: ab 6 Jahren Spieldauer: 30-45 Min.
Einstiegslevel:
Glück
Initiative
leer
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Qwirkle
Stein an
Stein Bei diesem schnellen
Legespiel müssen die Spieler Reihen aus Steinen mit gleicher
Farbe oder mit gleichem Symbol bilden, um Punkte zu erzielen.
So funktioniert's:
Jeder Spieler zieht 6 Steine aus dem Beutel und stellt
sie aufrecht vor sich hin.
Die anderen Spieler dürfen die bedruckte Seite nicht
sehen. Wer die meisten gleichfarbigen Steine bzw. Steine
mit gleichem Symbol besitzt, ist der Startspieler und
legt diese Steine als Startreihe in die Tischmitte.
Danach wird reihum gespielt.
Sechs Spielsteine stehen
aufrecht vor dem Spieler.
Wer
an der Reihe ist, hat zwei Möglichkeiten. Zum einen kann
der Spieler 1 bis 6 Steine aus seinem Vorrat gegen neue
aus dem Beutel austauschen. In diesem Fall endet der Zug
direkt. Zum anderen können Steine ausgelegt werden.
Um
Steine in die Tischmitte legen zu dürfen, müssen Reihen
gebildet werden. Eine Reihe besteht aus mindestens 2
Steinen mit gleichem Symbol ODER mit gleicher Farbe.
Es ist nicht erlaubt, zwei gleichfarbige Steine mit
demselben Symbol in eine Reihe zu legen.
Eine gültige
Reihe besteht aus mindestens 2 Steinen mit gleichem
Symbol (wie hier waagrecht) oder mit gleicher Farbe (wie
hier senkrecht).
Der blaue Kreis ergänzt direkt zwei Reihen:
Waagrecht die Reihe mit gleichem Symbol (Kreise),
senkrecht die Reihe mit gleicher Farbe (blau).
Gelegt wird immer direkt angrenzend an bereits
ausliegende Steine (nicht diagonal!). In jedem Spielzug
darf der aktive Spieler immer nur eine (!) Reihe
bedienen,
auch wenn er mehrere Steine in verschiedenen Reihen
anlegen könnte. Innerhalb der Reihe darf aber, wenn
möglich und erforderlich, von zwei Seiten gelegt werden
(z.B. ans rechts und ans linke Ende). Auch können Lücken
im Nachhinein gefüllt werden, wenn dadurch alle
Legeregeln erfüllt bleiben.
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Punkte gibt es nach jedem Ablegen immer so viele, wie
nun Steine in dieser Reihe liegen. So kann man
beispielsweise mit dem Auslegen eines einzelnen Steines
direkt 5 Punkte erzielen, wenn man ihn an eine Reihe
anlegt, in der bereits 4 Steine lagen. Alle
bereits ausliegenden Steine zählen also bei jeder
Wertung wieder mit! Wird ein Stein als "Kreuzung"
gelegt, d.h. er ist Teil von gleich zwei Reihen, so
werden beide Reihen gewertet.
Die Steine
werden aus dem (zu Beginn etwas engem) Stoffbeutel
gezogen.
Im
Verlauf des Spiels bildet sich ein großes Gitter.
Einen Bonus von zusätzlichen 6 Punkten erzielt
man, wenn man es schafft, einen "Qwirkle" = eine
6er-Reihe (also 6 Steine mit gleicher Farbe und
unterschiedlichen Symbolen ODER 6 Steine mit den
gleichen Symbolen und unterschiedlicher Farbe)
zu bilden. Zusammen mit den regulären 6 Punkten
bringt so eine Kombination also direkt 12 Punkte
auf einmal. Sämtliche Punkte werden auf einem
Blatt Papier notiert.
Ein "Qwirkle" aus 6 Steinen
gleicher Farbe und unterschiedlichen Symbolen.
Nach dem Auslegen von Steinen wird der eigene
Vorrat wieder aus dem Beutel ergänzt. Sobald der
Beutel leer ist, endet das Spiel, wenn ein
Spieler seinen letzten Stein ausgelegt hat.
Dieser erhält noch einmal ein Spielende-Bonus
von 6 Punkten. Dann werden alle Punkte addiert.
Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt.
[ih]
Hinweis:
Das Spiel wurde in Deutschland zum "Spiel des
Jahres 2011" gewählt! Die weiteren Nominierten
waren "Asara" und "Die Verbotene Insel".
ERKLÄRVIDEO
leer
Dieses Erklärvideo gibt es auch in einer vergrößerten
>
XL-Ansicht
PLUS:
PLUS:
schneller Zugang
taktisches Spielprinzip
generationsübergreifend
tolles Material
ENDE
MINUS:
MINUS:
Farben lassen sich manchmal
etwas schlecht unterscheiden
PUNKTE-CHECK:
SPIELIDEE
Originalität, Regeln
AUSSTATTUNG
Material, Umfang
SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss
Ingo:
"Qwirkle" ist ein leicht verständliches
abstraktes Legespiel, das
generationsübergreifend (vom Grundschulkind bis
zu Oma und Opa) Spaß machen kann. Die Anweisung
ist denkbar einfach: Farbe an Farbe oder Symbol
an Symbol; komplett identische Steine dürfen
dabei nicht in einer Reihe liegen.
Spiele dieser Art gibt es auf den ersten Blick mittlerweile viele,
ja, zum Teil auch mit noch komplizierteren
Legeregeln (z.B. "Unikato", "High Five" oder
"Blockers"). Nun muss man dazu sagen, dass "Qwirkle"
bereits im Jahr 2006 in den USA auf den Markt
kam und erst gute 4 Jahre später nach
Deutschland geholt wurde. Somit kann man
niemandem vorwerfen, bei einem dieser Spiele
abgekupfert zu haben. Im Jahr 2011 schaffte es
das Spiel hierzulande schließlich sogar zum
"Spiel des Jahres" - durchaus zu recht!
Das Spielprinzip erlaubt schnelle Spielzüge,
allerdings sollte man nicht einfach "blind" an
der erstbesten Stelle anlegen. Taktische
Überlegungen sind Pflicht, um in der aktuellen
Situation möglichst viele Punkte
herauszuschlagen. So kann es mitunter weitaus
sinnvoller sein, nur 3 der vier verfügbaren
Steine gleicher Farbe auszulegen, um die Punkte
in der nächsten Runde beim Ergänzen noch ein
weiteres Mal aufs Konto verbuchen zu können.
Natürlich ist dies nur in der Theorie so leicht
gesagt - in der Praxis gibt es die "lästigen"
Mitspieler, die ihrerseits punkten wollen...
Zu zweit ist das Spiel daher noch am besten
planbar. Da jeder Spieler immer nur eine Reihe
pro Spielzug bedienen darf, kann man in einer
2-Personen-Partie vorausschauender spielen. Im
Spiel zu viert hingegen ist fast immer
Optimierung angesagt. Bei Grüblern können dann
schon einmal kleine Denkpausen entstehen.
Warum "Qwirkle" in unseren Runden beliebter als
andere Legespiele dieser Sorte ist, liegt dann
auch ganz stark am wirklich schönen Material.
Die Spielsteine sind aus robustem Holz, glänzend
lackiert und liegen, dank ihrer angenehmen
Größe, gut in der Hand. Nur der Stoffbeutel ist
etwas zu eng geraten - zumindest zu Beginn eines
Spiels, wenn noch viele Steine im Vorrat sind.
Bei schlechten Lichtverhältnissen lassen sich
manche Farben auch nicht optimal unterscheiden -
also immer für einen hellen Spieltisch sorgen!
Fazit: Wer ein unkompliziertes, taktisches, aber "friedliches"
Legespiel sucht, an dem die ganze Familie
teilnehmen kann (Wenig- wie auch Vielspieler),
der erhält mit "Qwirkle" einen sehr gelungenen
Vertreter! Empfehlung! (>
Video)
KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz
Ende
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