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Spiel-Fakten:

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Genre: Quizl
Erscheinungsjahr:
2014
Verlag: Ravensburger  ..i..
Spieleranzahl: 2 bis 6
Alter: ab 12 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
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Quizduell - Das Spiel
 
Die App für den Spieltisch
In letzter Zeit kam es in die Mode, Apps zu bestehenden Brettspielen zu entwickeln, doch beim Quizduell ist das genau umgekehrt. Erst die App, nun das Brettspiel.
 

     

So funktioniert's:
Die Schachtel bildet den Sortierkasten für die 19 verschiedenen Quiz-Kategorien. Jeder Spieler nimmt sich eines der Avatare und kann es auf eigenen Wunsch umgestalten. Außerdem erhält jeder Spieler eine Quiztafel und einen Tipp-Stein.

Die zur Farbe gehörigen Punkte-Klammern werden am Schachtelboden an die umlaufende Siegpunkteleiste gesteckt. Je drei Klammern finden rechts und links umlaufend Platz. Sanduhr und Dekodierer werden ebenfalls bereitgelegt. Außerdem muss der Schwierigkeitsgrad geklärt werden, leicht, mittel oder schwer. Das Spiel beginnt.

Eine Partie verläuft über sechs Runden. Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt. Der jüngste Spieler gilt als erster Quizmaster. Er deckt drei Kategorien auf und wählt eine davon aus. Die gewählte Kategorie gilt für diese Runde. Der Quizmaster zieht eine Karte der jeweils aktuellen Kategorie und liest die Frage des entsprechenden Schweregrades zusammen mit den vier Antworten vor. Dann legt er die Karte in die Tischmitte, wobei das Antwortfeld mit einer anderen Karte abgedeckt werden sollte. Er dreht die Sanduhr um. Alle haben genau eine Sanduhrlänge Zeit, ihren Tipp auf ihrer Tipp-Karte (A,B,C,D) zu markieren.  Nach Ablauf der Zeit werden die Ergebnisse mit der Antwort der Karte verglichen. Dazu wird der rote Dekodierer auf das Antwortfeld gelegt. Für jede korrekte Antwort erhalten die Spieler einen Siegpunkt, der mit der Klammer auf der Siegpunktleiste gezogen wird.

Insgesamt drei Fragen aus der aktuell gewählten Kategorie werden gestellt und beantwortet. Der folgende Spieler wird Quizmaster, wählt eine Kategorie, u.s.w.; das Spiel geht reihum. Nach der sechsten Kategorie endet das Spiel. Es gewinnt der Spieler mit den meisten Punkten. Bei einem Gleichstand wird ein Stechen mit neuen Fragen durchgeführt.

Verschiedene Varianten bieten weiteren Spielspaß: Im Teamspiel spielen zwei Gruppen gegeneinander. Absprechen ist angesagt, allerdings ohne dem anderen Team versehentlich Tipps zu geben. Im Turnierspiel spielen immer zwei Spieler mit insgesamt 9 Fragen gegeneinander (drei Runden). Der Verlierer scheidet aus. Es gewinnt der Spieler, der am Ende übrig bleibt. [go]

 
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  PLUS:
PLUS:
gelungene Umsetzung der App
ENDE
  MINUS:
MINUS:
zu geringer Fragenkatalog
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi: Ich finde die Smartphone-App "Quizduell" toll. Meine Freunde finden Quizduell toll. Andere finden Quizduell toll. Also finde ich eine Brettspielumsetzung mehr als angemessen. Die Idee ist also schon mal klasse. Was aber macht Quizduell aus? Persönliche Avatare. Lieblingskategorien. Schwere und einfache Fragen. Schnelle Erreichbarkeit auf dem Handy. Jederzeit spielbar. Schneller Ablauf. Die App reizt. Und das Brettspiel? Die Farbe und das Design passen schon mal super. Und auch die Avatare glänzen durch Witz und Persönlichkeit. Kann man sie doch, wie in der App, mit verschiedenen Einzelteilen richtig anpassen. Ein Gimmick nur, welches das Spielgeschehen nicht beeinflusst, und doch etwas, dass Spielspaß vor dem Spiel generiert, wie wär´s mit Vollbart, Würfelaugen und Narrenkappe?

Doch nun zum eigentlichen Spiel. Betrachten wir die Einzelheiten. Die Anzahl der Kategorien entspricht denen der App und hält natürlich auch alle Lieblingskategorien bereit. Die schnelle Erreichbarkeit… okay, die ist bei einem Brettspiel weniger gegeben, aber da bereits ab zwei Spielern gespielt werden kann, könnte man diesesn Aspekt fast noch gelten lassen, oder? Fragen unterschiedlicher Schweregrade - definitiv gut gelöst. Alle drei Fragen stehen auf einer Karte, es bleibt der persönlichen Entscheidung überlassen, wie hoch der Anspruch sein soll. Die einfachen Fragen sind für Erwachsene zum größten Teil problemlos zu lösen. Die schweren hingegen enthalten Spezialwissen der entsprechenden Kategorien, da wird's verzwickt. Hier kommt übrigens auch der erste Kritikpunkt: Nur 30 Fragen je Kategorie und Schweregrad. Das ist mager, zumal einige Fragen (und ihre Antworten)  tatsächlich aus der App bekannt sind. Der in der Anleitung erwähnte Umstand der lesbaren Antwort ist ebenfalls real – also unbedingt abdecken. Außerdem ist die Schrift der Fragen deutlich zu klein, um sie in der Mitte liegend für alle sichtbar zu machen, also besser vorlesen.

Und nun der sehr simple Spielablauf. Frage stellen – Tippen innerhalb einer Sanduhrlänge – werten – fertig. Nur 6 Runden à 3 Fragen, das Spielende kommt sehr rasch. Insgesamt 18 Fragen klingen mehr als sie sind. Beim Tippen fehlt ein Sichtschirm, um das schnöde Abgucken zu verhindern.

Die Meinungen spalten sich in den Spielgruppen auf. Echte Quiz-Freunde wünschen sich mehr Quiz. Quizduell-Freunde und Wenigspieler finden es okay. Und ich? Ich glaube, ich liege irgendwie dazwischen. Das direkte Duellspiel mag ich. Die Auswahl aus den vier Antworten mag ich auch. Die Anzahl der Fragen finde ich deutlich zu wenig. Dafür wiederum ist Ordnung im Kästchen, mittels beschrifteter Sortierfächer. Das ist passend und beschleunigt den Spielbeginn enorm. Der Spielalänge ist mir zu kurz, dagegen aber hilft einfaches Weiterspielen, oder neu anfangen. Tatsache aber bleibt: Es ist ein Spiel für junge Leute, nämlich solche, die sich mit den "modernen" Themen gut auskennen: Comics, Computerspiele, TV-Serien...

Fazit: "Quizduell" ist ein schnelles Quizspiel für junge Leute und Junggebliebene, das durch seine zeitgemäßen Fragen glänzt, aber materialtechnisch noch zulegen könnte.
...

 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
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